Beiträge von nelix89

    Hallo Tim,


    auch bei der Verwendung von LED-Strips treten die Kringeleffekte auf, war bei mir zumindest so, als ich noch Strips verwendet habe. Jede LED ist eine eigene Punktlichtquelle, daran sollte das liegen. möglicherweise kannst du daher auch mit den bekannten LED-Strips arbeiten. Durch die Wahl entsprechend kurzer Stücke kannst du auch recht lokal beleuchten vermute ich, also wäre diese LEDaquarisitk Geschichte vielleicht mal eine Überlegung wert.

    Bei dem geringen Platz noch dazu unter der Abdeckung ist halt schon eine Herausforderung.

    Ein Hinweis noch: Bei mir treten die KRingel nur in richtig gut durchströmten Bereichen mit entsprechender Oberflächenbewegung auf.


    Viele Grüße

    Felix

    Hallo Tobias,


    du hast zwei große Säulen bzw. mit gleicher Austauschkapazität, da du vollentsalzen willst. Du nimmst nicht nur, wie es eine klassische Enthärtung macht, alle Kationen (Magnesium, Calcium, etc., eben die klassichen Härtebildner) raus und ersetzt sie durch "nicht Härtebildner" (Natrium-Ionen) sondern du ersetzt alle Kationen durch "Wasserstoffionen "H+"" und alle Anionen durch Hydroxid-Ionen (OH-), daher hantierst du auch zur Regeneration mit konzentrierter Salzsäure und Natronlauge. Du baust quasi Wasser. Du nimmst, zumindest bei stark basischem Ani, alle gelösten Ionen raus und ersetzt sie durch H+ und OH- was sofort zu H2O, also Wasser, reagiert.

    Da Kationen und Anionen so vorkommen, dass die Summe ihrer Ladungen 0 ergibt (MgCl2 enthält ein Mg2+ und zwei Cl-, NaCl ein Na+ und ein Cl-,...) brauchst du bei beiden Säulen die selben Härteliter, da du ja vollentsalzen möchtest.

    Bei deinem Vorhaben erscheint mir das wenig sinnvoll muss ich zugeben.

    Eine GH von 11 bedeutet, dass du pro Liter Wasser, den du enthärtest, 11 Härteliter (HL) verbrauchst. Das macht bei einem Wochenbedarf von 500l entsprechend 5500 HL. Ich habe zwei Säulen mit jeweils 13500 HL. Die würdest du alle drei Wochen regenerieren müssen. Mit bei mir 9l Wasser und etwa über 1l technischer Salzsäure und entsprechend Natriumhydroxid. Das kannst du nur in sehr gut belüfteten Räumen und mit Schutzkleidung, denn mit den Substanzen ist nicht zu spaßen.

    Da hätte ich mal sowas von keinen Bock drauf ehrlich gesagt.

    Meine Säulen haben, denke ich, 5l pro Säule. Wenn du seltener regenerieren willst wirds also größer. Da sind die Dinger dann schnell über einen halben Meter hoch und kosten zusammen 500 € +, was ich eben so fix mal ergoogled habe. Also beim ersten Anbieter nachgesehen. Da kommt dann immernoch (bei 10l) alle spätestens drei Monate der Preis für die Chemikalien dazu. Ist also nicht ganz günstig das ganze.


    Wenn du es machst wie Luc, mit einem MischbettVE, dann kannst du ihn nicht selber regenerieren.


    Auch wenn ich einen VE habe, habe ich ihn im Endeffekt nie wirklich genutzt. Der Aufwand ist mir dann doch zu groß. Er steht seit 10 Jahren im Keller. Wird ja zum Glück, wenn er voll Wasser gehalten wird, nicht schlecht.


    Eine Frage: Was für Fische hast du? Ist es wirklich nötig das Wasser zu enthärten, bzw. so hefitg zu verschneiden? Ich komme bei meinen Aquarien, bei einer Ausgangshärte von ~ 44° dGH, Kh 18° (keine Tippfehler!), 320l Wasser in drei Becken und einem Becken mit Roten Neons, deren Wasser auf eine Kh von 4 verschnitten wird, mit 500l Regenwasser 10 Wochen aus, und wechsel wöchentlich Wasser. Und sogar meine Guppys bekommen verschnittenes Wasser.

    => bis zu 500l VE Wasser pro Woche ist wirklich ein haufen Zeug.

    Bei Verschneiden von 9 Teilen VE mit 1 Teil Leitungswasser kommt, bei meiner überschlägigen Rechnung eine Gh von unter 0,5 etwa raus, Kh entsprechend niedriger. Welche Fische brauchen, im Sinne von wirklich brauchen, das? Mir fallen eine Hand voll ein, aber die meisten brauchen dann wieder winzige Becken...


    Ich möchte nciht pampig sein, ich möchte nur anregen, das noch mal durchzudenken.


    Viele Grüße

    Felix

    Hi Thomas,


    absolut. Ich hatte mich auch verschätzt. Es sind 11 große Tiere, die aktuell immer mal wieder im Schwarm an der Scheibe entlang schwimmen. Es ist traumhaft schön:)

    Ich habe einige Fotos geschossen, muss sie aber erst verkleinern, bevor ich sie hochladen kann, gibts die Tage dann.


    Viele Grüße

    Felix

    Hej zusammen,


    heute sind, nachdem sich in den vergangenen vier Wochen bei den vorhandenen Tieren keine Auffälligkeiten zeigten, die, vermutlich letzten, Fische eingezogen. Das war eine gute Möglichkeit auch mal eine Bestanderhebung durchzuführen.

    Es ging nur noch um den weiteren Besatz für das mittlere Becken.

    Es waren sechs Rote Neons, wie erwartet. Neben denen sehen die vor vier Wochen gekauften aus wie Babys:D

    Weiterhin sind 17 C. adolfoi/duplicareus eingezogen. Ich vermute es sind duplicareus, gekauft habe ich vor zehn Jahren aber eine achter Gruppe als adolfoi. Der Bestand hat sich immer gut erhalten, so konnte ich heute auch von 1 cm langen Jungfischen bis zu etwa sieben ausgewachsenen Tieren alle Altersstufen umsetzen.

    Auch die Centromochlus haben den Weg hier her gefunden. Vier Tiere waren es, drei Männchen und ein Weibchen. Ich habe auch diese Tiere vor zehn Jahren, zusammen mit den Corys, gekauft. Fünf Tiere waren es damals, von denen sollten die drei Männchen übrig sein, das Weibchen ist eine Nachzucht. Zwischenzeitlich waren es mal neun Tiere. Ich war zugegeben überrascht nur noch vier zu finden. Ich habe keine Röhren für sie ins Becken eingebracht, ich werde mal versuchen ob sie geeignete Ritzen in den Wurzeln finden. Mich reizen Becken ohne künstlich hergestellte Deko sehr:)


    Im rechten Würfel, dem Becken mit den Perlhühnern, hat sich Nachwuchs eingestellt. Eine der Garnelen trägt einen Haufen Eier mit sich rum und gestern beim Wasserwechsel habe ich das erste kleine Perlhuhn entdeckt. Ich hatte gehofft, dass sie sich vermehren, aber dass es so schnell geht hatte ich nicht erwartet. Das Kleine ist etwa 4 mm lang und vielleicht 1 mm hoch. Ein winzig kleiner schwarzer Strich mit Schwanzflosse, der fleißig durchs Becken flitzt. Ich vermute, er wird die Größe dessen, was die "Erwachsenen" fressen können bereits überschritten haben.


    An Fotos werde ich mich, hoffentlich, bald mal wieder versuchen. Jetzt gönne ich den Tieren aber mal Ruhe.


    Viele Grüße

    Felix

    Hej zusammen,


    hier drei erste Fotos. Ich bin noch nicht zufrieden mit den Bildern, aber es schaut schon ganz gut aus wie ich finde. Habe einen Ringblitz mit Kabel, der mir nur einen geringen Spielraum lässt vom Abstand zum Aquarium her und da die Lampen sehr hoch hängen und das ganze Zimmer mitbeleuchten sind Spiegelungen so eine Sache. Allerdings nicht nur beim Fotographieren. Möchte die Beleuchtung allerdings nicht tiefer hängen. Mal sehen.


    Die Garnelen aus dem rechten Becken sind recht fotogen, die Perlhühner (wenn der Foto vor dem Glas ist) eher schüchtern. Ansonsten sind sie erstaunlich aufgeschlossen.

    Garnele_I.JPG


    Garnele_II.JPG


    Die Neons drängeln sich quasi ins Bild, aber ich habe es noch nicht ganz geschafft sie wie gewünscht in Szene zu setzen. Vielleicht muss ich es mal mit dem andren Objektiv versuchen.


    Neon_I.jpg



    Viele Grüße

    Felix

    Hej zusammen,


    freut mich, dass es euch gefällt:)

    Das mittlere Becken soll den Wasserstand behalten, den es aktuell hat. An sich war statt Froschbiss als Schwimmpflanze Eichhornia crassipes, Wasserhyazinthe, geplant. Die steht inzwischen aber, verständlicherweise, auf der Liste der invasiven Arten und ist daher nicht mehr im Handel. Habe ich nur nicht mitbekommen, sonst hätte ich nicht überall nach ihr gesucht:D. Die Eichhornia hätte den "Luftraum" durchaus besser ausgefüllt, aber meine Erfahrung mit Froschbiss ist, dass auch der durchaus über fünf Zentimeter hoch werden kann, wenn man ihn nur lässt und das Licht passt. Mal sehen wie es in ein paar Wochen/Monaten aussieht.


    Viele Grüße

    Felix

    ... jetzt kommen Detail-Fotos, von links nach rechts:


    Linkes Becken, 40er Würfel:

    Da wir hier immens hartes Wasser haben wird mit Regenwasser auf eine Kh von 8 verschnitten. Läuft auf 24° geheizt.

    Bepflanzt ist mit Anubias und Vallisneria, unter den Wurzeln befinden sich noch weitere Schichten aus Wurzeln und Schiefer. Besetzt ist das Becken mittlerweile mit einem Stall Endler-Guppys und zwei männlichen Albino Ancistrus, die Überbleibsel-Nachwuchs eines verkümmerten Pärchens waren, dass ich vor über 10 Jahren übernommen hatte. Selbst mit bestem Futter in einem großen Becken haben die Tiere niemals die etwa 6 cm Länge überschritten...


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    Mittleres Becken, 120*40*50, von der Höhe befüllt wie die 40er Würfel.

    Aktuell fast reines Regenwasser, 24°. Bepflanzt ist nur mit amerikanischem Froschbiss. Das Laub ist Rotbuche, am Ast getrocknet. Außer den beiden Moorkien-Wurzeln ist sonst nix drin. Besetzt ist aktuell mit roten Neon. Es kommen aus Bestand noch weitere Neons hinzu, sowie meine Tatia perugiae, Corydoras adolfoi und vermutlich einige wenige Nannostomus beckfordi. Habe mich entschieden, dass ich Beilbäuche und Tatia nicht versuchen möchte.


    11.JPG


    Rechts Becken, 40er Würfel.

    Ebenso verschnitten auf eine Kh von 8, läuft auf Raumtemperatur. Bepflanzt mit Anubias (diese waren, zusammen mit denen aus dem linken Becken, eine Pflanze die mir beim Transport zerbrocken ist...), Cryptocoryne wendtii, Bucephalandra irgendwas und Trident-Javafarn. Die Wurzel ist die von einem Apfelbaum, den ich vor 10 Jahren ausgebuddelt habe und dessen Wurzel ich erst getrocknet und dann entsprechend wieder gewässert habe. Besetzt ist das Becken mit Rückenstrich-Garnelen und Perhuhnbärblingen. Ich weiß, dem Kontinent untreu. Aber ich habe nichts gefunden was mir gefällt, das ich in einem so kleinen Becken bei solchem Wasser sinnvoll halten kann. Und die Perlhühner haben mich schon immer gereizt:)


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    Jetzt, zu guter letzt, noch einmal eine Gesamtansicht. Ich habe es bisher nicht geschafft passable Fotos von den Tieren zu machen, die reiche ich hoffentlich nach. Durch die hochhängenden LAmpen spiegelt es leider, spätestens beim fotographieren, recht stark. Aber ich will sie einfach nicht runterhängen;)


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    Viele Grüße

    Felix

    Hallo zusammen,


    jetzt habe ich schon seit fast zwei Jahren immer mal wieder davon geschrieben, dass ich mir neue Aquarien anschaffe, jetzt ist es endlich soweit. Und da ich weiß, wie gerne ihr Bilder mögt, stelle ich in den folgenden Beiträgen meine neuen Errungenschaften vor.

    Zum Hintergrund: Ich bin umgezogen und hatte den Luxus, meine alten Aquarien an ihrem Standort stehen lassen zu können, inklusive Pflege der Fische, um alles in Ruhe zu planen und zu bauen. Es war auch job-technisch einiges, sodass es sich nun doch sehr lange hingezogen hat.


    Das Regal hatte ich schon im vergangenen Sommer gebaut, siehe erstes Bild (das war das erste Hinstellen der unteren Hälfte vor dem zusammenschrauben), aber es stand dann erst mal ein halbes Jahr ohne Aquarien in der Wohnung, bevor es weitergehen sollte.


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    Im Februar habe ich mich dann mit einem Händler in Verbindung gesetzt und abgesprochen, wie die Aquarien gebaut werden sollen. Drei Becken, zwei 40er Würfel mit Glasstreifen für HMF und Abdeckscheiben, ein 120*40*50 Becken mit Innenfilter aus Schwarzglas, ebenso mit Abdeckscheiben.

    Gliefert wurden die Becken dann, als ich Urlaub hatte. Konnte also gleich losgehen.

    Ich habe die Scheiben von außen mit schwarzer Abtönfarbe gestrichen, da mir alles andere einfach nicht gefällt. Leider habe ich keine Bilder von den leeren, gestrichenen Becken....


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    ...vom Filter im großen Becken habe ich auch nur bereits befüllte Fotos. Danke für eure Tipps bezüglich der möglichen Bauweisen! Im Endeffekt sind es drei Matten hintereinander, zwischen denen noch Filtermaterial ist. Abstand zwischen den Matten sind 10 cm. Einmal sind Mattwnwürfel und einmal 1l Siporax drin. Über dem Siporax ist noch Platz für mehr.


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    So standen sie also schonmal nebeneinander. Oben aufliegend sieht man die Beleuchtung. Es ist, wie oben erwähnt, eine Schiene mit 5 LED-Spots, jeweils 6 W, 3000K mit CRI > 90, letzteres war mir wichtig, damit endlich unter LED-Licht alles auch mal so aussieht, wie es gehört. Das ganze wurde dann an ein Alu-TProfil geklebt.


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    Direkt nach den Aquarien habe ich mir online wunderschöne Moorkien-Wurzeln bei einem kleinen Laden bestellt. Ich habe geschrieben was ich grob will und wieviel Platz ich habe und dann bekam ich eine Auswahl an Fotos möglicher Wurzeln. Es waren zwei dabei, die perfekt zu meinen Vorstellungen passten, also wurden sie bestellt und in einer Regentonne versenkt. Danach ging das basteln los. Glücklicherweise haben die Fließen auf der Terasse die Abmessungen des großen Beckens. Folgende Kombi erschien uns schön:


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    Also wurde das große Becken mit etwas Wasser gefüllt und dann kamen etwa 15 l (selbst)gewaschener Fluss-Sand rein, Wurzeln direkt hinterher. Sie passten und es sah genau so aus, wie wir es uns erhofft hatten. Vorher hatten wir auch noch die Lampe aufgehängt, wie ihr seht. Sie hängt an Edelstahlketten von der Decke.


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    Am nächsten Tag wurden noch die kleinen Becken mit Sand gefüllt, ich konnte nur noch nicht weiter einrichten, da ich dafür erst meine alten Becken plündern musste...


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    Am Wochenende drauf fuhr ich also so meinen, nach wie vor laufenden, alten Becken und habe sie geplündert. Pflanzen wie Einrichtung. Hat auch Vorteile, wenn man Einrichtungsgegenstände aus über 20 Jahren Aquaristik rumliegen hat, so konnte ich gleich für neue Verstecke in den kargen Wüsten sorgen...

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    Filterschlamm aus verschiedenen Becken hatte ich auch gleich mitgebracht, damit ich danach nicht all zu lange warten muss mit dem Besetzen...

    Hej,


    offenbar kann mir niemand weiterhelfen, ich muss zugeben, dass ich die Chancen auch als gerung angesehen habe, so übermäßig verbreitet sind die Centromochlus meines Wissens auch nicht. Aber man darf ja noch hoffen;)

    Das Becken ist quasi fertig eingerichtet, ich werde die Tage noch zwei Pflanzen besorgen, die ein klein wenig Grün ins Braun bringen dürfen. In zwei Wochen ziehen dann die bisherigen Tiere um, dann schau ich mir das Ganze mal an. Plan ist einfach etwas zu beobachten und es dann, je nach Einschätzung, entweder eben mit den Beilbäuchen zu versuchen oder aber nicht. Wenn nicht werden es Ziersalmler als weitere Fische, welche genau müsste ich noch überlegen.

    Falls doch noch jemand Erfahrung, oder einfach eine Idee hat, gerne her damit.

    Die neuen Becken werde ich dann, wenn alles da schwimmt wo es hin soll, auch vorstellen. Ich kenne ja euren Bilderhunger;)


    Viele Grüße

    Felix

    Hallo zusammen,


    ich werde meine Tatia (sie heißen korrekt inzwischen Centromochlus perugiae, aber Tatia hat sich bei mir ins Hirn gebrannt;)) bald in ein deutlich größeres Becken umsiedeln, 120 cm * 40 cm Grundfläche. Ich würde am liebsten mal wieder Carnegiella halten, bin mir aber nicht sicher, ob die Kombi eine gute Idee ist und die andren Aquarien sind keine Alternative. Entweder Tatia und Beilbäuche in ein Becken, oder keine Beilbäuche, da ich die Tatia bereits seit fast zehn Jahren habe und sie bleiben werden bis keine mehr übrig sind (da sie sich vermehren könnte das dauern;)).

    Beide sind extremst Oberflächen orientiert und die Tatia nachtaktiv, die Beilbäuche aber eben tagaktiv. Tatia sind unbeschreiblich agil und bringen das Wasser gerne zum brodeln, wenn sie erst mal losflitzen. Ich sorge mich etwas, dass die Tatia die Beilbäuche nachts stören könnten und sie dann wild das Springen anfangen. Das Becken wird absolut ausbruchssicher sein, aber es muss ja nun nicht sein, dass die Tiere jede nach (panisch?) umherspringen.

    Ich konnte bisher keine Infos zu einer entsprechenden Vergesellschaftung finden und wende mich daher an euch. Gibt es Erfahrungen oder Meinungen dazu?


    Viele Grüße

    Felix

    Hallo zusammen,


    ich habe in einem anderen Forum schon mehrfach gelesen, dass bei abgemagerten Tieren eine Fütterung von Joghurt helfen kann, um die Darmflora wieder in Gang zu bringen.

    Dazu wird, wenn ich mich recht erinnere, schnittfester Naturjoghurt verwendet. Ob das allerdings auch bei "Schwimmfischen" funktioniert weiß ich nicht, allein schon wegen der Frage wie sie es anständig fressen sollen. Zumal davon auszugehen ist, dass die Wasserbelastung dadurch relativ stark in die Höhe getrieben wird. Also höchstens mit kleinsten Mengen ausprobieren.

    Wie gesagt, ich habe es selbst noch nicht probieren müssen, würde es aber ohne zu zögern tun, wenn ich in entsprechender Situation wäre.


    Viele Grüße

    Felix

    Hallo Swen,


    nein, ich habe die Tiere nicht vermehren können, habe es im Endeffekt aber auch nicht versucht.

    Ich hatte seit dem letzten Posting sehr häufig viel um die Ohren und habe es daher nicht weiterverfolgt. Habe mich "nur" an den Tieren an sich erfreut. Die Pflege lief wie gehabt unproblematisch, inzwischen sind aber nur noch zwei Tiere übrig. Einer ist so verendet, (noch) einer ist rausgesprungen (er lag auf einem 5mm hohen Absatz zwischen Längsstrebe und zweiter Abdeckscheibe, wie auch immer er da hin gekommen ist, die Rettung kam zu spät), was mit dem dritten Tier passiert ist weiß ich ehrlich gesagt nicht.

    Ich hoffe, dass sich das entsprechende AQ bald vergrößern wird (wenn ich mal in die Pötte komme), ob ich dann allerdings die N. eques wieder aufstocke weiß ich noch nicht, ich tendiere aktuell eher dazu, keine weiteren anzuschaffen, vermutlich steige ich auf eine andere Art Ziersalmler um.


    Viele Grüße

    Felix

    Hi Jens,


    danke für die kritische Frage. Also meines Wissens geht es dabei einfach darum, dem Wasser einen möglichst langen Weg durch verschiedenes Material aufzuzwingen. Das geht ohne Scheiben nicht. Aber ich denke noch mal drüber nach. Danke!


    Viele Grüße

    Felix

    Hallo zusammen,


    bei mir stehen neue Aquarien an. Nicht schon wieder, sondern immer noch. Meine aktuellen werden seit fast einem Jahr noch an ihrem alten Standort von sehr lieben, anderen Leuten gepflegt und ich komme zum Wasserwechseln vorbei. Das soll nun endlich ein Ende haben, aber vor lauter Arbeit schiebe ich die Aquarien leider schon ewig vor mir her.


    Der Plan ist drei Becken nebeneinander zu stellen, das Größte, 120 cm-Standard mit 240l, soll einen Mehrkammerfilter (3 Kammern) bekommen. Ich hatte hier im Forum auch schon mal wegen AQ-Bauern diesbezüglich angefragt, kam aber bisher nicht dazu es weiter zu verfolgen-.-

    Ich habe in der Zwischenzeit noch mal über den Filter nachgedacht und kam über einige Umwege zu einem Ergebniss, wie es mir sinnvoll erscheint ihn zu bauen bzw. bauen zu lassen.

    Da würde ich mich über Hinweise, ob ich richtig denke oder falsch liege, freuen. Habe noch nie einen Mehrkammerfilter betrieben.


    Die Idee:

    Einen Dreikammerfilter (Innenmaße der Kammern 10*10cm) in die Ecke eines Beckens mit Grundfläche 120*40 entlang der Rückscheibe einkleben lassen. Das Becken soll allerdings immer mal wieder mit ordentlich Laub betrieben werden, daher möchte ich gerne eine Art Vorfilter. Daher kam mir die Idee, vor die eigentliche Einlaufbohrung(en) noch eine Filtermatte zu packen. Auf Breite des Filters und gesamter Höhe, wie eine Art mini-HMF. Dazu würde ich gerne die Längsscheibe des Filters um 3-5 cm länger bauen lassen, als die Kammern es eigentlich bräuchten.

    So kann ich ohne große Probleme die Matte aus dem AQ ziehen, fix auswaschen, und dann wieder reinsetzen. Bei der Mattengröße stele ich mir das sehr viel angenehmer und praktikabler vor, als bei einer großen Matte (einen "richtigen" HMF möchte ich in dem Becken nicht).

    Ich habe auch mal eine kleine Zeichnung gemacht, siehe Anlage. Ansicht, wer hätte es gedacht, von oben. Die Pfeile sollen die Wasserströmung verdeutlichen. Pfeil oben heißt drüber, Pfeil unten unterströmung bzw. unten durch.


    Fragen:

    Macht es eurer Meinung nach Sinn den Vorfilter so auszuführen?

    Die oben erwähnten 3 cm extra Scheibe sind dazu gedacht eine 3 cm Matte press auf die Außenscheibe des Filters zu schieben, aber dann würde vermutlich nur ein Teil durchströmt werden, und zwar direkt vor der Bohrung, daher tendiere ich eher zu 5 cm extra, die wären gedacht um bei 2 cm ab Außenscheibe des Filters Abstandshalter einzukleben und die Filtermatte auf diese zu schieben. So könnte das Wasser auf gesamter Höhe angesaugt werden und dann hinter der Matte in Richtung Bohrung fließen.


    Wie würdet ihr den Wasserstrom gestalten? Ich habe schon jede erdenkliche Kombi gesehen...

    - Eine Bohrung im unteren Bereich, danach Überlauf in die zweite Kammer,

    - Eine Bohrung im oberen Bereich, danach Unterströmung der Trennscheibe in die zweite Kammer,

    - Mehrere Bohrungen auf gesamter Höhe, danach Überlauf.


    Ich würde aktuell zu drei Kammern mit 5 cm extra Scheibe, Abstandshalter, Bohrung im unteren Bereich, Überlauf in zweite Kammer tendieren.


    Die erste Kammer könnte man dann mit Schaumstoffwürfeln befüllen. So kann man immer wieder den Mulm unten raussaugen. Zweite Kammer Siporax unter einem Fließ (das man so bequem reinigen kann) dritte Kammer evtl unten noch mal Schaumstoffwürfel und dann die Pumpe oben drauf.


    Erscheint das sinnvoll oder habe ich falsch gedacht bzw. irgendetwas nicht bedacht?



    Danke schon mal und viele Grüße


    Felix

    Hallo zusammen,


    danke für eure Tipps! Ich habe mich bereits ein wenig bei den empfohlenen AQ-Bauern umgesehen und habe bereits einen Fvoriten, mal sehen.


    Danke auch an Thomas und Mathias mit dem Hinweis zum Baumarkt. Ich bekäme zumindest das 120er wohl in einem Baumarkt hier in der Ecke. Aber dann habe ich das Problem mit dem Filter. Ich habe wenig Lust das Ding da hässlich selber reinzufrickeln, da das AQ direkt am Esstisch stehen soll. Und ich habe zumindest in dem Becken, da geplant ist viel Laub reinzugeben, keine Lust auf HMF. Ich will das Teil nicht alle paar Wochen aus dem Becken ziehen und Dreck in der ganzen Wohnung zu verteilen... Ich muss wohl noch mal drüber nachdenken:-/


    Viele Grüße

    Felix

    Hallo Tobias,


    ich hab das ganz einfache Hanna Dist 3. Funktioniert für mich seit Jahren sehr gut. Hat allerdings keine zwei-Punkt-Kalibrierung. Aber für den Preis ist das ok mit der nicht ganz so großen Genauigkeit;)


    Viele Grüße

    Felix

    Hallo zusammen,


    also ich nutze auch schon seit Jahren Regenwasser in meinen Aquarien. Ich sammle es direkt vom Dach und hole es mir dann bei Bedarf aus (dunkeln) Regentonnen. Im Winter wird es im Keller eingelagert.

    Filtern tu ich das Wasser nicht und ich nutze es auch in der Pollensaison. Gerade meine Panzerwelse gehen dann immer besonders ab und sind den ganzen Tag mit der Nase im Sand unterwegs. Es gibt Leute, die Pollen an (Jung)fische verfüttern. Warum also nicht die Pollen nutzen, die uns vor Ort zur Verfügung stehen? Proteinreiches Futter das noch dazu quasi beliebig klein ist. Ich finds super=)

    Ich achte darauf, dass die Tonnen dunkel sind, so dass das Wasser kein unnötiges Licht abbekommt und lasse, wie auch schon von anderen geschildert, nach längerer Trockenheit den Himmel und das Dach erstmal etwas abregnen, bevor ich meine Tonnen fülle. Das Absetzen in den Tonnen tut dann sein übriges.


    Was mir allerdings aufgefallen ist: Deine elektrische LEitfähigkeit kommt mir recht hoch vor. Ich habe in zehn Jahren bei meinem Wasser nie Werte größer 25 µS/cm gemessen, ich bewege mich eher im Bereich 10-15.


    Viele Grüße

    Felix

    Hallo zusammen,


    ich bin Anfang des Jahres umgezogen und daher steht auch für meine Aquarien ein Neuanfang an. Ich werde meine bisherigen Becken einmotten und dafür drei Neue aufstellen. Zwei Vierziger-Würfel und ein 120*40*50 Becken.

    Da ich bei mir in der Umgebung nur noch einen Kölle-Zoo und Baumarkt-Abteilungen habe bin ich auf der Suche nach einer Quelle für die Becken. Kölle ist einfach ne Apotheke und bei Baumärkten werde ich denke ich nicht fündig.

    Ich hätte gerne in das große Becken einen Dreikammer-Filter eingeklebt, im Idealfall die Scheibe, die ins Becken schaut, aus Schwarzglas, und in die beiden Würfel hübsche HMF-Halterungen. Also Glasleisten und keine Kabelkanäle. Da meine Silikon-Arbeiten eher hässlich sind würde ich auch gerne diese Leisten (oder Wahlweise Glasprofile) einkleben lassen.


    Irgendwelche Tipps für mich? Ich komme aus Nordbayern, aber werde vermutlich um Versand nicht rumkommen. Die drei Becken sollten hoffentlich zusammen auf eine Europalette passen.


    Viele Grüße und Danke schonmal

    Felix

    Hallo Axo,


    ich habe keine Erfahrung mit der Verwendung von Füllwatte als Filterwatte.

    Nur weil beides aus dem gleichen Kunststoff hergestellt ist muss es nicht zwangsläufig heißen, dass es auf die selbe Art hergestellt ist und nicht irgendwas gemacht wurde, was Fische nicht vertragen. Bei Schaumstoffen und Filtermatten ist dies wohl der Fall. Diese werden wenn ich mich recht erinnere mit unterschiedlichen Materialien aufgeschäumt, jenachdem wofür die benötigt werden. Da hat Volkmar hier aus dem Forum mal sehr unangenehme Erfahrungen gemacht.

    Ob es eine Entsprechung bei der Filterwatte bzw. Füllwatte gibt weiß ich nicht, aber ich persönlich wäre nicht gewillt es auszutesten.


    viele Grüße

    Felix