Beiträge von Gnatho

    Hallo Uwe, danke für deine Idee.
    Normalerweise wird Methylenblau ja gegen Laichverpilzung eingesetzt. Möglicherweise wirkt es auch bei meinem Problem. Acriflavin wäre vielleicht ein Mittel, das noch besser hilft. Ein Versuch ist es wert.
    Hast du auch schon mal ähnliches Problem bei dir gehabt?


    Viele Grüße
    Christopher

    Hallo,
    die Vermehrung der Salmler klappt bei mir eigentlich ziemlich gut, doch seit einigen Wochen macht mir ein Problem besonders zu schaffen. Bei mir treten immer wieder massenweise Infusorien auf. Bereits kurz nach dem Schlupf beginnt das Problem meistens - nicht immer. Natürlich hatte ich solche Probleme schon selbst verschuldet, bspw. bei zu üppiger Artemiafütterung, die sich dann im Schwammfilter sammelten und am nächsten Tag war das Wasser milchig vor Infusorien. Darum geht es in dem Fall aber nicht.


    Rotkopfsalmler oder Schmucksalmler scheinen diese Infusorien der ersten Tage nicht wirklich zu stören, jedenfalls habe ich da keine außergewöhnklichen Ausfälle. Rote Neons scheinen da aber deutlich anfälliger zu sein, so dass es mir leider schon tausende Larven dahin gerafft hat. Das Laichen und der Schlupf klappt ohne Probleme, aber spätestens bis zum Aufschwimmen ist der Großteil gestorben.
    Ich habe schon versucht mit 1-2 Wasserwechseln am Tag die Dichte gering zu halten und somit dem Problem entgegen zu wirken, aber das hilft nichts.
    Die Ablaichbecken fassen 12 Liter und werden vor dem Laichen gründlich gereinigt. Auch habe ich versucht den Laich mit möglichst wenig Wasser in ein neues Becken zu überführen. Ändert auch nichts.
    Auch nach der Überführung in größere Becken (25 Liter), ändert sich nichts. Lediglich dauert es 1-2 Tage länger, bis das Sterben beginnt.
    Wassertemperatur ca. 26°C.
    Eine UV-Bestrahlung würde sicher helfen, aber das ist mir etwas zu umständlich und es geht sicher auch anders. Ich hoffe jemand hat einen guten Hinweis für mich.


    Viele Grüße
    Christopher

    Glück Auf,
    dass die dickeren Seitenteile hohl sein müssen, sollte schon das Gewicht vermuten lassen. ;)
    Dennoch hatte ich mehrere Jahre auf einem 149cm Expedit (das Vorgänger Modell, aber gleiche Bauweise) 160kg stehen. Ein Becken mit dem Maß 149x39x26cm...randvoll mit Wasser, inklusive vieler Steine. Keinerlei Problem. Da hat sich auch nichts gesenkt. Wichtig dürfte sein, dass sich das Gewicht über die Gesamte Fläche verteilt. Also im Zweifelsfall vielleicht noch ein Brett unter das Becken legen.
    Ebenso habe ich auf einem Expedit mit 79cm Breite (und 149cm Höhe) ein 80cm Standard Becken. Also auch gute 120kg und mehr. Also noch mehr Gewicht, auf kleinerer Fläche. Ebenfalls ohne Probleme.
     
    So ist und war es bei mir.


    Viele Grüße
    Christopher

    Grüß dich Oliver,
    da es sich um recht gut strukturierte Becken handelt ist es schwer diese angeblichen NZ genau zu zählen. Wer als Händler viel zu tun hat macht sich auch nicht die Mühe - wozu auch. Aber es ist doch schön, dass es angeblich geklappt hat.
    Die ersten NZ sind schon vor etlichen Monaten im Becken aufgetaucht - es gibt übrigens angeblich auch Tonhöhlen in diesem Aquarium. Das erstaunlichste für mich war allerdings, dass sich die kleinen Jungwelse über die Pumpe(!) nahezu im gesamten Block mit fünf Becken (Zentralfilterung) verteilt haben. Das hätte fast nicht für möglich gehalten, wenn ich es nicht gesehen hätte. Selbstverständlich ist diese Aussage unter dem Vorbehalt "angeblich" zu verstehen. Wer weiß schon, ob nicht jemand die Welse heimlich gekeschert hat, um sie in den anderen Becken zu verteilen und damit alle raffiniert zu täuschen.
    Na ja, nichts genaues weiß man nicht. Zum Glück muss ich bald wieder hin, dann werde ich das nochmal ganz kritisch hinterfragen. :whistling:


    Viele Grüße
    Christopher


    PS: Elko, ändere L 345 noch zu L 346, dann stimmt wenigstens das. ;)

    Direkt dagegen spricht es nicht. Ich habe ja nicht behauptet, dass die Fische nach einem Wasserwechsel in jedem Fall damit aufhören, also angenommen sie laichen bereits, dass das dann auch für 1-2 Tage unterbrochen wird.
    Womöglich ist es nur in der Anlaufphase so. Bei mir zeigen zuerst einige Männchen eine stärkere Färbung, die dann stetig weiter zunimmt und anschließend folgen andere Männchen und die Weibchen, bis schließlich alle Tiere in Laichfärbung sind und als Pulk zusammen wuseln. Wenn es soweit ist und sie beginnen zu laichen, dann brauchen sie sicherlich keinen Reiz (->Hormone?) mehr, damit sie damit weiter machen (z.B. nach einem Umsetzen). Aber wenn es noch gar nicht soweit gekommen ist, dann könnte es durch nicht vorhandene Hormone(?) zu einer Verzögerung des Laichens kommen.
    Hinzu kommt, dass diese Einschätzung ja auch relativ ist. Ich würde die Färbung mal grob in vier Phasen unterteilen:
    1. Normalfärbung
    2. anfangende Laichfärbung (erst einige Tiere zeigen eine verstärkte Färbung, die bei den betroffenen Tieren teilweise auch noch nicht das "Maximum" erreicht hat, jedoch zeigen sie schon ein etwas anderes Verhalten)
    3. komplette Laichfärbung aller Tiere (inkl. Laichakt)
    4. Laichen ist beendet, Färbung bildet sich zurück


    Die 2. Phase zieht sich bei mir durchaus über mehrere Tage hin. Wenn meine Gruppe in dieser Phase ist und ich einen Wasserwechsel mache, dann sind anschließend alle Tiere wieder in Normalfärbung und es dauert wie gesagt 1-2 Tage (manchmal auch nur einige Stunden...je nachdem), bis sie wieder in der zweiten Phase sind. So ist das zu verstehen.


    Aber wie gesagt, vielleicht hast du Recht, das ist Quatsch und die Unterbrechung liegt bei mir lediglich an der Frischwassergabe.



    Grüße
    Christopher

    Eine bestimmte Logik die hinter dem Ablaichzeitpunkt und Ablaichplatz liegt konnte mir bisher noch niemand nennen.


    Ich hätte dazu eine Theorie. Mein Verdacht ist, dass die beinahe gleichzeitig eintretende Laichfärbung und/bzw. die Balz durch Hormone ausgelöst wird, die anfangs ein Teil der Tiere ins Wasser abgeben. Müsste ich es noch konkreter benennen, würde ich sagen die Männchen beginnen damit.
    Begründung: Zeigen meine Tiere Laichfärbung und würden innerhalb der nächsten Stunden anfangen zu laichen, wird dies unterbrochen, wenn ich einen Wasserwechsel durchführe. Dann dauert es 1-2 Tage, bis die Tiere wieder ihre Färbung zeigen und schließlich laichen. Durch den Wasserwechsel wird der Großteil der stimulierten Hormone aus dem Wasser entfernt und die Tiere sind nicht mehr "in Stimmung" - solange, bis die Konzentration der Hormone im Wasser wieder ausreichend ist (was auch immer das heißen mag). Ob das bei einem kleinen Wasserwechsel auch der Fall wäre, oder aber für eine entsprechend kürzere Pause sorgen würde, weiß ich nicht, da ich grundsätzlich große (>80%) WW mache.
    Dass diese Unterbrechung durch eine allgemeine Wasserveränderung oder Temperaturveränderung auftritt, kann ich zumindest in meinem Fall eher ausschließen.


    Gegen diese Theorie spricht allerdings, dass diese Fische aus schnellen Fließgewässern kommen, in denen die auslösenden Hormone - falls es so ist - im Grunde sofort weggespült werden würden. (Zumindest stelle ich mir das so vor.) Also vielleicht doch alles Unsinn. :)



    Viele Grüße
    Christopher

    Gute Idee Uwe, zaubere doch bitte einen separaten Thread aus den Beiträgen. Oder ein anderer Moderator. :)


    Wenn Du schreibst "Leitungswasser", meinst Du dann abgestandenes Leitungswasser?
    Ich spüle immer mit Wasser aus dem Elternbecken, weil ich meine dass es hier am wenigsten Schwankungen in den Wasserwerten gibt.


    Die Eier spüle ich in einer Schale direkt unter dem Wasserhahn einige Male. Die Larven sind in den Eiern vor evtl. Problemen, die sie mit dem frischen Leitungswasser kriegen könnten, geschützt - angenommen man hat Probleme mit Chlor o.ä.
    Aber auch bei den geschlüpften Larven wechsel ich teilweise 95% des Wassers mit nicht-abgestandenem Wasser, ohne Schwierigkeiten. Ich nutze jedoch einen Carbonit-Block-Filter. Allerdings ist abgestandenes Frischwasser auch für mich die erste Wahl; wenn ich aber keines zur Verfügung habe, geht´s auch ohne.
    Ich füttere die Jungfische nach dem Freischwimmen direkt mit frisch geschlüpften Artemia-Nauplien und diese können sie auch alle bewältigen. Die geringen Verluste, die ich habe, beschränken sich auf die Zeit zwischen Schlupf und Freischwimmen. Einzelne Exemplare sind nach dem Schlupf nicht richtig entwickelt oder verbleiben im Larven-Stadium und schaffen es dann nicht frei zu schwimmen.


    Wie du anfangs schon sagtest, eigentlich ein sehr einfach zu züchtender Fische. Dass die Tiere im Handel immer noch so teuer sind kann ich nicht verstehen.



    Viele Grüße
    Christopher

    Inzwischen hole ich direkt nach dem Ablaichvorgang die wenigen nicht gefressenen Eier raus, gebe neues Wasser (kein Frischwasser) hinzu, und hänge einen Blubberer rein. Ein Mittel gegen Verpilzung darf natürlich auch nicht fehlen.


    Das mit dem übermäßig vorhandenem Eiweiß hast du richtig erkannt. Das Wichtigste ist im Grunde, dass sich die Eier in möglichst sauberem Wasser befinden, dieses darf auch ruhig gefiltert werden (feinporige Stand-Blubberfilter eignen sich dafür gut).
    Nach dem Laichen entnehme ich die Eier und spüle sie mehrmals unter Leitungswasser, dann kommen sie bei mir in ein leeres Becken - lediglich Frischwasser und der besagte Blubberfilter befinden sich darin. Je nach dem wie viele Eier es sind (bzw. wie groß das Becken ist), sollte man ein mal oder lieber mehrmals am Tag einen möglichst großen Wasserwechsel machen, ins Besondere wenn die Larven noch nicht geschlüpft sind. Auf diese Weise holt man weiteres überschüssiges Eiweiß heraus bzw. minimiert die dadurch entstehende (starke) Bakterienentwicklung.
    Selbst bei 2000 Eiern und mehr habe ich bei dieser Vorgehensweise einen Verlust von weniger als 1% - und das auch ohne Antipilzmittel. :)


    Viele Grüße
    Christopher


    PS:

    Zitat

    Ein Bekannter hat mir erzählt dass es bei ihm ähnlich sei, die ersten Laichakte verpilzen, evtl. sind die noch nicht richtig befruchtet


    Das kann ich übrigens nicht bestätigen. Die tatsächliche Ursache - falls nicht noch etwas anderes nicht stimmt - habe ich oben beschrieben.

    Hallo Martin,

    Hallo Christopher.


    Für mich macht das auch keinen Sinn. Weshalb sollen Jungfische sterben nur weil man ihnen ungeschlüpfte Artemias gegeben hat.


    das macht für mich sehr wohl Sinn! Mir ging es lediglich um die Tatsache, dass man den Unterschied leicht merken müsste. Weshalb die Salmler daran verendet sind ist nachvollziehbar: Die Jungfische fressen die Eier, welche sie nicht verdauen können und sie sind auch zu klein, um sie ausscheiden zu können bzw. lag es womöglich an der Menge der gefressenen Eier. So meine Vermutung.


    Zitat

    Als ich mit den Regenbogenelritzen anfing (sind ja prinzipiell nich schwierig) hatte ich mich tierisch gefreut dass die endlich geschlechtreif waren und abgelaicht haben. Es waren bestimmt über 1000 Eier! Am nächsten Tag ich stand ganz früh auf um nachzusehen, war da nur noch eine stinkende Suppe, die ich wegschütten konnte.


    Weißt du denn auch weshalb das passiert ist bzw. was die Ursache dafür war? ;)



    Grüße
    Christopher

    Hi Uwe,
    ich verstehe es trotzdem nicht. Auch im Sieb sehe ich eindeutig, ob noch etwas Ungeschlüpftes dabei ist bzw. ob womöglich gar nichts geschlüpft ist. Und du weißt, ich bin Brillenträger und somit offiziell sehbehindert. ;)


    Zitat

    Ist wahrscheinlich etwas zu kalt, probier es mal bei 26° C.


    Im schlauen WWW hatte ich gelesen, dass es die Kittys eher kühl mögen (gern so um die 22°C), entsprechend hatte ich die Temperatur im Ansatzbecken. Dann werde ich es nochmal wärmer probieren...danke.



    Viele Grüße
    Christopher

    Na ja, sehr ärgerlich, aber aus Schaden wird man zu mindest etwas klüger.


    So richtig kann ich nicht verstehen, dass du das nicht vorher bemerkt hast. Der Unterschied zwischen geschlüpften Nauplien und den Eiern ist doch offensichtlich!?


    Zitat

    Die Kittys haben bei Dir noch nicht gelaicht ? Ich habe von denen wieder ca. 50 Stück, die Zuchttiere sind gleichaltrig mit Deinen.


    Leider nicht. Ich habe sie zwei mal angesetzt, bei ca. 23°C. Trotz laichvoller Weibchen gab es nicht ein Ei.


    Grüße
    Christopher


    Der Fehler war, dass ich beim Ansetzen einer Artemiaflasche wahrscheinlich kein Salz eingefüllt hatte und es beim Verfüttern dieser Flasche nicht gemerkt habe, dass die Artemien


    gar nicht geschlüpft waren.


    Uwe, fütterst du mit verbundenen Augen? Wenn es nicht so ärgerlich wäre, könnte man sich darüber eigentlich kaputt lachen.... :whistling:


    Grüßchen,
    Christopher


    PS: Ich habe einen Schwung kleiner Phönixsalmler - 50 Stück, vielleicht auch mehr. Was anderes habe ich bisher nicht zustande gebracht. :)

    wie unterscheidet man die Rio Negro von der Orinoco Variante des roten Neons ?



    Hallo Uwe, das ist gar nicht so schwer. Der blaue Streifen endet bei den Kolumbianern früher. Hier ist das (ganz unten) gut zu erkennen: http://www.aqua-global.eu/news…/Newsletter%2045-2012.pdf
    Außerdem wirken die Brasilianer tatsächlich schöner.
    Im Welsladen gibt es seit einer Weile auch wieder Rote Neons als WF aus Brasilien...schau einfach da. ;)



    Viele Grüße
    Christopher

    Guten Tag Christian,
    ich kann mir nicht so wirklich erklären, weshalb du die die Kabelkanäle eingeklebt hast!? Das hat in meinen Augen ausschließlich Nachteile und bringt keinen Vorteil.
    Die Matten kann man auch ohne Halterung problemlos zwischen die Scheiben einklemmen, so dass sie halten. Abgesehen vom Mehraufwand des Einklebens, wird es eine sehr schöne Fummelei werden, wenn du die Matten mal auswaschen musst. ;)


    Viele Grüße
    Christopher

    Guten Abend,
    kleiner Tipp am Rande von mir. esha2000 ist nicht verkehrt, das kannst du schon nehmen - wichtig ist allerdings die Dosierung! Viel mehr als 1 Tropfen auf 10l Wasser brauchst du nicht nehmen. Wenn du mehr genommen hast, könnte das der Grund sein, dass dir die Larven eingegangen sind.


    Viele Grüße
    Christopher

    Grüße dich,
    ein Becken in der Größe so detailliert zu gestalten ist schon immer wieder was grandioses...aber mal was anderes: Du bist ganz schön mutig das Becken innerhalb so kurzer Zeit nach dem Kleben bereits zu befüllen. Nicht, dass es dir in ein paar Monaten oder auch in zwei Jahren mal auseinander fliegt - das gabs alles schon...


    Viele Grüße
    Christopher