Beiträge von cichlid

    Hallo Eugen,

    schönes Projekt. Viel Spass dabei.

    Deine Fragen hast du ja bereits selbst für dich beantwortet.;)

    Einzig die Unsicherheit wg der Rochen.

    Ich habe hier für NEIN gestimmt. Abgesehen davon, dass ich Rochen für jegliche Aquarien ungeeignet halte, ist deine Tiefe einfach zu wenig. Hier müsstest du, auch bei kleineren Arten wie scobina oder hysterix, mindestens 1 Meter oder mehr anbieten.


    Aber bei deiner Höhe von 90 cm lässt sich viel machen. Mitte/Oben Diskus unten Erdfresser und Welse. Auch über Skalare könnte man nachdenken.


    Ich bin weiter gespannt.

    Gruß

    Michael

    Hallo,

    ich möchte insgesamt 8 Maskaheros regani zum Verkauf anbieten.

    6 x eigene Nachzuchten mit 12 - 15 cm. Preis 15€/Tier

    2 x WF Rio Almoloya mit 22-25 cm. Preis 25€/Tier


    Das Symbolbild zeigt die Nachzuchten mit einem Elternteil.

    Weitere Bilder sind auf Wunsch möglich.

    Kein Versand.

    Abgabe einzeln, mehrere oder alle möglich.

    Kein Abgabedruck!


    ich war begeistert. Schön das tatsächlich auch viel von Fischen gezeigt wurde. Das Pärchen Geophagus war spitze und die Erklärungen dazu professionell .

    ich freue mich auf den Nil ;).

    ja, gut gemerkt die Info aus irgendeinem Buch. :thumbup:

    I.d.R. reichen die grünhaltigen Trockenfuttersorten. Meist auf Spirolinabasis, in Form von Sticks, Granulat usw.

    Natürlich kann man, wenn man es gut mit ihnen meint, sie an Erbsen, Salat und Löwenzahn gewöhnen.

    In deinem Fall würde ich davon erst einmal aber absehen. Es sei denn du hast weitere Grünfresser im Aq.

    Auch habe ich noch nicht gehört, das ein Vieja mal verhungert sei. Sie schaffen schon ne ganze Zeit ohne. Aber natürlich musst du versuche ihnen auch ne Chance zu geben erst einmal ans Futter zu kommen. Wenn natürlich dur andere alle zügig weg ist wird das Nichts. Aber eigentlich kommen sie vor lauter Hunger eh bald wieder raus.


    Gruß

    Michael

    Hallo Birgit,


    schließe mich Mathias an. Vieja melanurus.

    Gefressen wird eigentlich jedes übliche Futter.


    Viel Glück bei der Vermittlung.

    Gruß

    Michael

    Hallo,

    wer es noch nicht erfahren hat, Lee Nuttal hat in Zusammenarbeit mit der Panta Rhei ein Buch heraus gebracht.

    Lange vorangekündigt ist es nun doch noch vor Weihnachten aus der Presse gekommen. Seit drei Tagen ist es nun auch bei mir zu hause.

    Erstes Fazit:

    Hochwertiges Papier im Hardcover. Wirkt sehr wertig. Ungewöhnliches Format, zwar schön groß, passt aber schlecht in das Regal.


    Wissenschaftlich betrachtet ist es auf den neusten Stand. Sogar Vieja coatlicue ist bereit erwähnt. Natürlich gibt es keine neuen Überraschungen. Aber Lee gibt Tipps und Ratschläge über Ernährung, Vergesellschaftung, Krankheiten und vor allem zur biotopgerechten Einrichtung.

    Seine Aufnahmen sind super! Das Buch bereichert jeden Interessierten. Auch wenn der Preis (Panta Rhei ist nun mal was teurer) zunächst etwas abschreckend wirkt. Aber ich kann dieses Buch empfehlen. Auch soll die Auflage nicht all zu hoch sein. Heist, wen weg dann weg.

    Hier geht es zum Buch.



    Gruß

    Michael

    :-)/~

    Hi Hellmut,


    da gibt es mittlerweile mehrere Hersteller.

    Wie diese zum Beispiel.


    Kommt ursprünglich aus der Hühnerfütterung.


    ich bin begeistert!


    @Phil nein, das Aq habe ich mit Hilfe eines Aq-Bauers geklebt. Bzw. habe ich hier Hilfestellung geleistet. ;-)

    Hallo,


    ja Mathias, bei 90% schaut der Rücken schön raus und manchmal retten sie sich mit riesen geplatsche über die nächste Sandbank :D

    Ein weiterer Vorteil ist, wenn man mal Fische fangen muss. Dann braucht man fast nur einsammeln. :wacko:;)


    Futterfrage:

    Mit Regel 3 ist nicht gemeint, dass man immer das teuerste Futter nehmen muss. Man muss sehen was gefressen wird. Bei mir gibt es zu 80 % Trockenfutter. Hier sind es zur Zeit die Red/Green Sticks Medium von Tropical, Tetra Diskusgranulat, Granulat grün 36% Spirulinaanteil (auch Tropical) und tetra Rubin Flocke. An FroFu gibt es Krill fein, Artemia und Bachflohkrebse. Für die bocourti gelegentlich ein Salatblatt und Erbsen. Da freuen sich auch die Vieja.


    Aber zwischendurch teste ich gerne auch mal andere Hersteller, vor allem bei Granulaten. Hier hauptsächlich die grünen. Alles was rot angeht hat mich bisher nur das von tetra überzeugt und das schon seit vielen Jahren. Auch wenn die Qualität bei tetra nachgelassen hat. So habe ich über viele Jahre die Sticks gefüttert. Die gehen aber seit einigen Jahren gar nicht mehr.


    Ach ja, seit gut einem Jahr habe ich die Pellets aus 100% Gammarus für mich entdeckt. Da gehen auch alle gerne dran. Diese sind sehr schwer und sinken sofort ab. Auch Welse lieben sie.


    Gruß

    Michael

    Hallo,

    habe es nun auch mal geschafft die Cincelichthys bocourti zu fotografieren. Hier sind die beiden.


    008.jpg 009.jpg


    Nochmal zum Wasserwechsel. Es scheint viel, 90%. Aber einen guten WW kann man durch nichts ersetzen. Gerade bei meinen mittelamerikanischen Cichliden finde ich einen großzügigen WW sehr wichtig. Es gibt drei wichtige Regeln für MA-Cichliden (gilt aber auch für alle anderen Fische):

    1. Wasserwechsel

    2. Platz

    3. Futter


    An diesen darf man nicht sparen.


    Gruß

    Michael

    Hallo,

    ich möchte euch mein Aquarium im Wohnzimmer einmal vorstellen.

    Es hat die Abmessungen 3 Meter in der Länge, 0,65 Meter in der Tiefe und eine Höhe von 0,60 Meter. Aus heutiger Sicht leider nicht die Idealmaße. Aber wer hat die schon.

    Das ganze steht auf einem Unterbau aus Gasbetonsteinen. Die Filterung erfolgt über einen einfachen, eingeklebten Innenfilter. In diesem Bereich ist die Bodenplatte mit einer Bohrung versehen. Diese dient zum Anschluß eines Schlauches für den Wasserwechsel. Diesen führe ich alle 14 Tage aus. Hierzu werden gut 80% des Inhaltes gewechselt. Der Filter wird mit einer Pumpe betrieben, welche das Wasservolumen gut 2 x in der Stunde durch mehrere Schichten Koimatten drückt.

    Bis vor kurzem habe ich mit handelsüblichen Regelheizer das Wasser auf rund 26°Celsius gebracht. Mittlerweile habe ich das Aquarium an den Heizungskreislauf meines Hauses angeschlossen. Infos darüber habe ich hier geschrieben.


    Das Aquarium steht nun circa 9 Jahre. Alle Versuche mit Kontinentmix oder gar Kontinentwechsel sind bisher immer gescheitert. Es ist und bleibt ein Mittelamerika-Aquarium. Folgender Besatz schwimmt zur Zeit darin:

    1/1 Parachromis spec. La Ceiba (P. multifasciatus?)

    1/1 Cincelichthys bocourti

    4 Vieja zonata Rio Los Perros


    weiter (weil mal wieder ein Besatzwechsel gescheitert ist und diese wieder weichen müssen)

    5 Ptychochromis grandidieri

    3 Paratilapia polleni spec. Andapa


    Es ist erstaunlich, wie schnell so ein Aquarium vorgestellt ist.

    Hier noch einige Bilder:

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    Hallo,

    meine Innenfilter bestehen mittlerweile auch "nur" noch aus einer Kammer.

    In der Regel trenne ich dazu eine Seite auf fast kompletter Breite des Aq mit einer Scheibe ab.

    Bin damit voll zufrieden. Bei den nächsten Aq würde ich es wieder so machen, vielleicht mit ein oder zwei kleineren Optimierungen.

    Als Filtermedium verwende ich Matten und Schwamm.

    Die Filteroberfläche ergibt sich aus der gewünschten Breite der Kammer.


    Gruß

    Michael

    Das Magnetventil werde ich noch mal tauschen. Es knallt ganz schön und ist recht laut. Habe mir ein besseres (so hoffe ich) besorgt.

    Ansonsten bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Heizung springt jetzt im Schnitt 2 x am Tag an und heizt das Wasser um ein Grad auf.

    Das ganze dauert dann ca. 10 Minuten. Ruck Zuck. Wenn ich da an die Regelheizer denke habe ich jetzt ein besseres Gewissen.


    Gruß

    Michael

    Wichtige Erkenntnisse. Bleibt zu hoffen, dass es auch Gehör findet.


    Hier mal schnell mit Google auf deutsch:


    Die Fortpflanzung von Fischen in Flussauen ist oft mit dem Flussregime und der Überflutung von Auenhabitaten verbunden. In begrenzten Flüssen, in denen Auen fehlen, ist jedoch zu erwarten, dass das Verhältnis zwischen Fortpflanzung und Fluss unterschiedlich ist. In dieser Studie beschreiben wir die reproduktive Lebensgeschichte von Hemiancistrus fuliginosus und Hypostomus isbrueckeri in einem begrenzten Fluss und diskutieren deren Unterschiede im Vergleich zu den Überschwemmungsgebiet-Loricariiden sowie die Auswirkungen auf den Bau von Damm und die Flussregulierung. Wir fanden heraus, dass der Fortpflanzungspeak beider Arten während des Absenkens von Gewässern unmittelbar nach dem maximalen Flussfluss im Gegensatz zu Überschwemmungsarten auftrat, die während aufsteigender Gewässer zum Laichen neigen. Die untersuchten Arten wiesen Attribute der Gleichgewichtsstrategie auf, die mit der vorhersagbaren Flussflussvariation zusammenhängen. Da beide Arten während eines niedrigen Flussflusses, der historisch im Sommer vorhersagbar ist, laichen, schlagen wir vor, dass deren Fortpflanzung stark gestört werden kann, abhängig davon, wie das Flussregime durch den Dammbetrieb beeinflusst wird. Diese Ergebnisse haben Auswirkungen auf die Beurteilung und Minderung der Auswirkungen von Flussstauungen auf Fischpopulationen in begrenzten Flüssen, und wir weisen auf ein ökologisch gesteuertes Flussmanagement und die Erhaltung frei fließender Flüsse als Minderungs- und Erhaltungsalternativen hin.


    Denke man kann es gut verstehen.


    Vielen Dank für diese Infos!!!


    Gruß

    Michael