Beiträge von L-ko

    Felipe Alonso, Guillermo E. Terán, Gastón Aguilera, Oldřich Říčan, Jorge Casciotta, Wilson Sebastián Serra, Adriana Almirón, Mauricio F. Benítez, Ignacio García, Juan Marcos Mirande

    Zitat

    Gymnogeophagus jaryi, new species, is described from Southern tributaries of the Middle Paraná basin in Misiones. It can be distinguished from all other members of the genus, except from G. australis and G. caaguazuensis, by the presence of a hyaline to grey anterior portion of the dorsal fin. Gymnogeophagus jaryi differs from G. caaguazuensis by a longer caudal peduncle, caudal fin not lyrate, central portion of scales on dorsal portion of trunk light iridescent blue and by white spots in soft portion of dorsal fin in adult males, and from G. australis by the light iridescent blue coloration of central portion of scales on the dorsal portion of trunk and tail, and by the lack of scales on the soft portion of the dorsal fin. Additionally, it can be diagnosed by the following unique combination of characters: 10–11 dorsal-fin branched rays, 27–30 E1 scales, absence of lips thickening, and, in males, by the possession of a hump in adults, caudal fin not lyrate, presence of large white spots forming transversal stripes distally and in anterior area of the dorsal fin’s soft portion, central area of scales on the dorsal portion of the trunk light iridescent blue, lack of scales on the base of the dorsal fin’s soft portion, absence of a conspicuous and oblique dark band from the eye to the anterior border of the head, anterior portion of dorsal fin hyaline to grey, scales of the midlateral spot each bearing a semicircular light blue blotch, head hump starting at the horizontal through the eyes, concave anterior profile in lateral view, base of unpaired fins yellow, and whitish hyaline spots on caudal fin. The new species, based on mtDNA phylogeny, is the sister species of G. caaguazuensis from the Paraguay basin and is closely related to G. australis.

    Quelle: PlosOne

    Hi,


    wir waren relativ zeitig dran - das wurden noch viel, viel mehr.

    Als wir morgens kurz nach 8 Uhr auf den Nationalpark-Bus warteten, hatten wir etwa 40 Personen vor uns. Als wir gegen 14:30 Uhr zurück kamen, dürften so rund 500 Leute angestanden haben.


    Ich glaube nicht, dass die Leute in dieser Region wirklich was von dem Staudamm haben. Das ist bereits der sechste am rio Iguaçu.

    Der rio Iguaçu fließt vom Garganta del Diablo nach ca. 5 km bis zur Mündung in den rio Paraná. Von dort ca. 5 km den Paraná stromaufwärts ist das Wasserkraftwerk Itaipú. Das zweitgrößte der Erde.

    Gerade Brasilien hat reichlich (ungenutztes) Land (womit ich sicherlich nicht den Regenwald meine). Da sollte es reichlich Möglichkeiten für Alternativen geben.

    Der Strom von dort wird wohl zum großen Teil nach São Paulo gehen.


    Viele Grüße

    Elko

    Hi,


    also nun eine kleine Stippvisite nach Foz do Iguaçu in Brasilien. Die Wasserfälle des rio Iguaçu/río Iguazú sind wohl die bekanntesten in Südamerika. Die Gesamtbreit beträgt fast drei Kilometer. Die meisten sind um die 64 Meter hoch, der höchste 82 Meter. In Abhängigkeit der Wassermenge, die der Fluss mit sich führt sind es zwischen 250 und 280 einzelne Fälle: je weniger Wasser, desto mehr einzelne Wasserfälle.


    Ab Nationalpark-Eingang fährt eine Buslinie. An den Haltestellen im Nationalpark warten dann schon die Nasenbären (Nasua) auf ein Leckerbissen. Die Nasenbären haben dort überhaupt keine Scheu.

    Im Laufe des Tages kommen immer mehr Besucher in den Nationalpark: früh aufstehen lohnt sich also.


    Ein paar Bilder:


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    Schwarzschwanz-Tityra (Tityra cayana), Weibchen


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    Nasenbär (Nasua)


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    Blick auf ein Hotel in Argentinien


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    Fortsetzung folgt

    Hallo liebe Welsfreunde,


    ich möchte Euch auf einen welsigen Artikel in der aktuellen Ausgabe des Aquaristik Fachmagazin aufmerksam machen:


    Ingo Seidel "Welswelten – Wissenswertes, Neues und Ungewöhnliches"


    In diesem Teil geht es um die Gattung Nannoxyropsis. Wie Ingo schreibt konnte er mit Begleitern auf einer Exkursion im Jahr 2000 am Potaro River einen kleinen Wels fangen. In den Welsatlas ging er 2005 noch als unbeschriebene Art als Oxyropsis ein. 2016 beschrieben Aquino & Sabaj Pérez die Art als Oxyropsis ephippia. ("Oxyropsis ephippia, a New Hypoptopomatine Catfish (Siluriformes: Loricariidae) from Guyana")


    2017 untersuchten Delapieve, Lehmann & Reis die Verwandschaftsverhältnisse der Hypoptopomatini ("An appraisal of the phylogenetic relationships of Hypoptopomatini cascudinhos with description of two new genera and three new species (Siluriformes: Loricariidae)"). Dabei stellten sie zwei neue Gattungen auf: Leptotocinclus und Nannoxyropsis. Neben zwei neuen Arten Leptotocinclus ctenistus und Leptotocinclus madeirae wurde Ingos Wels in die Gattung Nannoxyropsis überstellt: Nannoxyropsis ephippia. Nanno ist die griechische Vorsilbe für klein – also kleiner Oxyropsis.


    Ingo merkt noch an, dass im Rahmen der o.g. Arbeit auch die Gattung Nannoptopoma revalidiert wurde.


    Viel Spaß beim Lesen des Aquaristik Fachmagazins.

    Hi,


    und weiter ... nach Brasilien.

    Die erste Routenplanung sah es nicht vor, aber da wir im Sommer 2011 die Wasserfälle von Iguaçu auf der brasilianischen Seite nur im strömenden Regen gesehen hatten, hatte ich mich von meiner Frau breit schlagen lassen. Auf der Landkarte sah es zumindest nicht aufwändiger aus als die Strecke von Asunción nach Filadelfia. Letztlich wurde es dann doch irgendwie eine nicht enden wollende Tagestour.


    Bei unserer Ankunft hatten unsere Guides und ich besprochen, was uns besonderes interessieren würde. Ein Thema war natürlich Aquaristik und er meinte er kennt einen aus Deutschland stammenden Aquarianer in Paraguay, den wir unterwegs besuchen könnten ... ich kenne ihn aus einem deutschen Inet-Forum .... also warum nicht. Unser Guide lies einen Termin via Agentur organisieren.


    Auf dem Weg zu dem passierten wir den südlichen Wendekreis. An der Stelle hat man eine kleine Säule errichtet, die ein wenig an das Äquatordenkmal in Ecuador erinnert.


    ... als wir bei dem Aquarianer ankamen war er nicht da und seine Frau sagte, er sei gerade nach Concepción gefahren. Am Telefon sagte er mir, dass er Mittag zurück sei. Solange konnten wir nicht warten. Es war schade ihn nicht zu treffen - aber auch schade um die vertane Zeit.


    In der Nähe von Yby Yaú hielten wir auf einem Hügel. In der Ferne sahen wir eine Landschaft, die mich sehr an die Gran Sabana von Venezuela erinnerte: Tafelberge. Diese gehören zum Parque Nacional Cerro Corá. Die könnten vielleicht ein anderes Mal ein Ziel sein.


    Am späten Vormittag passierten wir die Colonia Mantitoba. Dieses ist das dritte Mennoniten-Gebiet. Hier leben die Mennoniten, die über Mexiko nach Paraguay gekommen sind. Es ist das kleinste und auffälligste Mennonitengebiet: schon die Kinder fahren mit Golf-Cars rum, die Kleidung der Menschen hat uns an den Film "Unsere kleine Farm" erinnert. Im Gegensatz zu den anderen Mennoniten sollen sich die mexikanischen extrem abkappseln.
    Dieses Gebiet soll auch das gefährlichste in Paraguay sein. Angeblich soll das mexikanische Drogenkartell seine Finger im Spiel haben. So soll es auch immer wieder zu Überfällen kommen. Andererseits sagt man, dass das der paraguayischen Regierung ganz recht zu sein scheint: kurz vor Wahlen kommt das Militär, das alles befriedet ... bis nach den Wahlen. Es liegt die Vermutung nah, dass die Überfälle dazu dienen, die Leute von dort zu vertreiben, da langsam auch das "gute Land" in Paraguay knapp wird und sich das Gebiet sicherlich gut vermarkten lässt.


    Nach dem Mittagessen wurde die Fahrt immer länger. Wir passierten unterwegs noch ein Jesuiten-Gebiet, kamen an den größten Fabriken Paraguays für Mehl und Milch vorbei und quälten uns über die Baustelle der ersten Autobahn in Paraguay (Asunción - Ciudad del Este).


    Das Überqueren der Grenze war vollkommen problemlos. Da wir nur zwei Nächte in Iguaçu bleiben wollten, brauchten wir noch nicht mal ein Migrationspapier ausfüllen.


    Gegen Abend erreichten wir unser Hotel. Zufälliger Weise war es das gleiche wie 2011. In der Zwischenzeit hat es sich aber deutlich verändert - "statt Klasse nun Masse".


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    Am südlichen Wendekreis bei Belén


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    Kanincheneulen (Athene cunicularia)


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    Cerro Corá


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    Colonia Manitoba


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    Colonia Manitoba


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    Im Gebiet des Jesuiten


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    Die größte Mühle des Landes


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    Die größte Milchfabrik des Landes


    Fortsetzung folgt

    Hi,


    ... Fläche hat man wohl ausreichend in Paraguay. An Hochhäuser kann ich mich nur in der Hauptstadt Asunción und der Grenzstadt zu Brasilien Ciudad del Este erinnern. Alle anderen waren doch sehr flach gehalten.


    Aber erstmal noch ein paar Bilder von Concepción:


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    Sitz der Regierung des Departamento Concepción


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    Instituto Salesiano San José


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    Estatua Maria Auxiliadora (Maria Himmelfahrt)


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    Fortsetzung folgt

    Hi,


    neu in der Datenbank:


    Ancistrus amaris 

    Ancistrus kellerae

    Ancistrus leoni

    Ancistrus saudades (aus Brasilien/Guyana)

    Ancistrus cf. saudades (aus Venezuela - da nicht sicher sein soll, dass die Tiere der Populationen von Venezuela und Brasilien/Guyana wirklich identisch sind)

    Ancistrus yutajae (die Art soll seit 1981 in der Region des río Yutajé nicht mehr gefangen worden sein - ein Paratype ist von 1999(?) - 2 von 3 GPS-Daten stimmen nicht ansatzweise mit der Ortsangabe überein - es gibt nur einen Fänger :/)


    geändert in der Datenbank


    Ancistrus patronus - hier handelt es sich sicherlich um den bisher in der Aquaristik bekannten Ancistrus sp. "Puerto Ayacucho". 2012 hatten wir die auch am río Ventuari gefangen


    Viele Grüße

    Elko

    Hi,


    am nächsten Morgen machten wir eine kleine Stadtrundfahrt durch Concepción. Die Stadt wurde 1787 gegründet, um das Vordringen der brasilianischen Bandeirantes zu verhindern und die Indianer in dieser Region zu befrieden. Bedeutung erlangte die Stadt aber erst mit der Zuwanderung von Italienern um 1925. 1947 brach in der Stadt der paraguayische Bürgerkrieg aus.


    Heute hat die Stadt ca. 85T Einwohner. Von Bedeutung soll der Hafen sein, da dort Frachtschiffe auf dem Weg nach Mato Grosso fest machen sollen. Als wir dort waren schien er verschlafen und verlassen.


    Von der Demonstration am Vorabend hatten wir nichts mehr mitbekommen. Während der Stadtrundfahrt sahen wir in Nebenstraßen Barikaden aus Autoreifen ... war also wohl doch nicht ganz so friedlich.


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    Concepción - Hafen


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    Concepción - Denkmal für die Soldaten des Chaco-Krieges


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    Plaza de La Libertad


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    Rathaus


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    Barrikade aus Autoreifen


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    Catedral De Concepción


    Fortsetzung folgt

    Lesley S. De Souza, Donald C. Taphorn, Jonathan W. Armbruster


    Zitat

    Abstract


    The Orinoco Andes and northwestern Guiana Shield (Essequibo, Orinoco, Branco, and upper Negro) were found to contain 11 species of Ancistrus, six of which are new. We additionally examine A. brevifilis from the Río Tuy of Venezuela and A. trinitatis from the island of Trinidad. The species in the region can be broken up into dorsoventrally flattened species (A. leoni new species, A. lithurgicus, and A. macropthalmus), white to yellow-dotted species (A. kellerae new species, A. nudiceps, and A. patronus new species), wide-jawed species (A. amaris new species and A. yutajae new species), and white-spotted species (A. brevifilis, A. leucostictus, A. trinitatis, A. saudades new species, and A. triradiatus). Distributions of Ancistrus support the Proto-Berbice hypothesis as A. saudades is found in the upper reaches of the Ventuari, Caura, and Caroni rivers, which were thought to have once flowed into the Proto-Berbice. In addition, although A. nudiceps does not appear to have split once the Takutu River was captured by the Branco, the progenitor of A. leucostictus and A. saudades did speciate with the populations on either side of the Rupununi Portal differing by 7% sequence divergence of the mitochondrial Cytochrome b gene. Besides the descriptions of the new species, we redescribe the others occurring in the area, and adjacent watersheds. We provide a key for their identification, and a preliminary hypothesis of relationships based on DNA sequences of the few species for which tissue samples are available.

    Quelle: Zootaxa, Vol. 4552, No. 1 (Der vollständige Artikel ist kostenpflichtig)

    Hi,


    ... danke.


    Pflanzenmäßig habe ich auf der Tour nicht sehr viel tolles gesehen, außer diese. Dank Bernds Tipp müsste das dann Aristolochia elegans sein.

    Ich hatte noch ein paar ähnliche gefunden, aber die sollen hauptsächlich im Karibikraum und nicht in Paraguay vorkommen.


    In Südamerika muss man mit den Vogelnamen etwas vorsichtig sein. Da haben in den verschiedenen Ländern für den Normaltouri gleich aussehende Vögel (bei manchen wird in den Bestimmungsbüchern als Unterscheidungskriterium auch nur die Größe angegeben, da möchte man den Vogel dann auch noch dem Alter fragen) unterschiedliche Namen.

    Ich hab daher mal nachgeschlagen: der Mohrenkopfpapagei kommt aus Afrika - wohl weit genug weg.


    Viele Grüße

    Elko

    Hi,


    ... danke.


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    Von San Carlos führte unser Weg zurück nach Concepción. Am río Tagatyja machten wir nochmal eine Pause. Leider fing es da schon etwas kräftiger an zu regnen. Ein paar Fische fanden wir trotzdem.


    Auf dem weiteren Weg passierten wir wieder den río Aquidaban. Wir trauten unseren Augen kaum. Auf dem Hinweg waren wir fast 2 Meter über dem Fluss und nun stand schon das Wasser reichlich einen Meter über dem Ufer. Die Rampe von der Brücke zum Ufer war nicht mehr befahrbar. Die Breite des Flusses hatte sich in den zwei Tagen etwa verdoppelt.


    Gegen Abend errichten wir Concepción. Zum Abendessen waren wir in einer Pizzaria. Auf dem Rückweg sahen wir an vielen Straßenecken schwer bewaffnete Polizisten. So wie man uns sagte, sollte am Abend noch eine Demonstration der Professoren der 6 Universitäten und dazu weiterer Hochschulen von Concepción stattfinden, Grund war, dass man den Universitäten und Hochschulen in großen Umfang Gelder gestrichen hat.


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    Cowboy in Paraguay - wir sollten auf seinem Pferd reiten :)


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    Rotfußseriema (Cariama cristata)


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    Braunohrsittich (Pyrrhura frontalis)


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    Kanincheneule (Athene cunicularia)


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    Irgendeine fleischfressende Pflanze


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    Rineloricaria sp.


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    Crenicichla sp., juvenil


    Fortsetzung

    Hi,


    danke, gerne.


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    Inzwischen hatten wir erfahren, dass der "Hausmeister" vom Fort wieder zurück ist. So kamen wir dann doch noch zu einem kleinen Rundgang.

    Das Fort (Fuerte San Carlos del río Apa) wurde 1796 gegründet um die Ausdehnung Brasiliens durch die Bandeirantes Einhalt zu gebieten.

    So wie man erzählt waren damals die Portugiesen von der spanischen Krone in Südamerika nur geduldet. Stück für Stück haben sie sich dann mehr und mehr Land angeeignet - bis dann Brasilien rausgekommen ist.


    Das Fort sollte also ein Zeichen sein: bis zum río Apa und nicht weiter. Anfangs soll es nur aus Holzpfählen bestanden haben. Bereits 7 Jahre später baute man es auf einem anderen Hügel massiv. Ein großes Problem hatte das Fort aber immer: es fandens sich für das weit entfernte, verlassene gelegene Fort kaum Soldaten.


    Von der Nordmauer kann man weit nach Brasilien sehen.


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    Fuerte San Carlos del río Apa


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    Die Soldatenunterkunft - vor ca. 200 Jahren sicher nicht ganz so konfortabel


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    Blick nach Brasilien


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    Feldspecht (Colaptes campestris)


    Fortsetzung folgt

    Paulo Ihla, Sergio Rosso & Luis Schiesari


    Zitat

    ABSTRACT


    The expansion of the Amazonian agricultural frontier represents the most extensive land cover change in the world, detrimentally affecting stream ecosystems which collectively harbor the greatest diversity of freshwater fish on the planet. Our goal was to test the hypotheses that deforestation affects the abundance, richness, and taxonomic structure of headwater stream fish assemblages in the Upper Xingu River Basin, in Southeastern Amazonia. Standardized sampling surveys in replicated first order streams demonstrated that deforestation strongly influences fish assemblage structure. Deforested stream reaches had twice the fish abundance than reference stream reaches in primary forests. These differences in assemblage structure were largely driven by increases in the abundance of a handful of species, as no influence of deforestation on species richness was observed. Stream canopy cover was the strongest predictor of assemblage structure, possibly by a combination of direct and indirect effects on the provision of forest detritus, food resources, channel morphology, and micro-climate regulation. Given the dynamic nature of change in land cover and use in the region, this article is an important contribution to the understanding of the effects of deforestation on Amazonian stream fish, and their conservation

    Quelle: Neotropical Ichthyology, Vol. 17 No. 1