Beiträge von safrane

    Hallo Carsten,


    nur damit es keine Missverständnisse gibt:
    Die Nannoptopoma sp. Peru werden auch immer mal als Hypoptopoma bezeichnet. Die Nannos sollen wirklich etwas heikler in der Haltung sein.
    Falls du die "Riesen-Otos" meinst, da kann ich zumindest von meiner Erfahrung her nicht bestätigen, dass die schwieriger sind.


    Grüße
    Anja

    Hallo Andi,


    weil du das Finanzielle ansprichst: Es kommt natürlich auch sehr drauf an wie man die Reise gestaltet. Klar der Flug kostet erstmal, aber vor Ort gibt es schon große Unterschiede.


    Neben komplett geführten Reisen oder Flusskreuzfahrten gibt es noch viele Möglichkeiten deutlich preiswerter wegzukommen. Falls es der Fluss hergibt, ein kleines Fischerboot mieten (recht preiswert), auf einer Sandbank zelten und frisch geangelten Fisch über dem Feuer zubereiten. Proviant und ordentlich Trinkwasser besorgen, einfach raus in die Natur und natürlich fischen. Zwar ohne Luxus, aber dafür eine richtig tolle Erfahrung. Bei mir war es allerdings Peru.


    Grüße
    Anja

    Hallo Carsten,


    wegen Aufwuchs als Futterquelle brauchst du dir nicht viele Gedanken machen. Wenn viele Wurzeln drin sind, ist da immer was vorhanden.
    Außerdem sitzen Otocinclus und ähnliche Welse nicht nur an Wurzeln/Pflanzen, sondern kommen auch zum Fressen ganz gut auf den Boden.
    Meine Hypoptopoma sind immer die erstem am Futter, völlig egal was angeboten wird.


    Grüße
    Anja

    Hallo,


    meist werden S. panamense angeboten, die keine sind bzw. kommen normalerweise kaum Tiere dieser Art in den Handel. Daher vielleicht nochmal auf die Bestimmung schauen, bevor was falsches unter dem Bild steht.


    Grüße
    Anja

    Hi,


    ich schließe mich Raffi an. Lieber Einzeltiere aufstocken, als noch weitere Arten dazusetzen.


    Eine Sache gibt es noch hinsichtlich der Ernährung zu bedenken. Deine Baryancistren brauchen eher Grünfutter, Scobinancistrus hingegen tierisches. Hyps und Zonancistrus liegen dazwischen. Allerdings nehmen auch die herbivoren Welse gern tierisches Futter und können mit der Zeit, je nach Fütterung, verfetten. Daher würde ich an deiner Stelle mich nur auf herbi- und ombivore Tiere konzentrieren und L91/L14 lieber weglassen.


    Viele Grüße
    Anja

    Hallo Karli,


    ich habe auch ein Aquarium auf so einem Regal stehen, allerdings mit deutlich größerer Grundfläche und ca. 60 kg Gesamtgewicht.


    Was ich auf jeden Fall empfehlen würde, wären Winkel um die Verbindungen etwas zu verstärken. Die Schrauben halten nicht unbedingt sehr viel, weil das Material sehr weich ist.


    Grüße
    Anja

    Hallo Marian,


    wie groß sind denn die Tiere? Auf jeden Fall hat einer einen ziemlich eingefallenen Bauch. Hast du die Tiere erst neu?


    So richtig eindeutig erkennt man das auf den Bildern schlecht, vorallem durch die Bewegungsunschärfe. Auf den ersten Blick sieht alles ziemlich gleich aus und eher männlich. Kann aber auch an den Bildern liegen.
    Hatte früher selbst A. pulcher allerdings die normale Form. Da konnte man es ab 5 cm ganz gut sehen.


    Grüße
    Anja

    Hallo Jana,


    das ist echt schwierig zu sagen, kann leider beides sein.


    Der einzige Anhaltspunkt wäre vielleicht, ob es von jetzt auf gleich so aussah oder über mehrere Tage immer mehr wurde.


    Wenn die Tiere sonst absolut normal aussehen, also keine Kratzer am Körper oder sonst Anzeichen von Verletzungen, würde ich eher nicht auf Kampf tippen. Zumal die Hälfte deiner Tiere betroffen ist.
    Kampfverletzungen heilen eigentlich relativ schnell und du solltest innerhalb einiger Tage schon eine Verbesserung sehen. Ich würde einfach großzügig Wasserwechsel durchführen und gut beobachten.


    LG Anja

    Hallo,


    ich würde mich natürlich schon daran orientieren, was die Tiere in der Natur um sich haben.
    Meine Aquarien sind über die Jahre auf einen ziemlich tiefen pH-Wert gesunken und das stabil, daher möchte ich daran auch nichts ändern.


    Pseudacanthicus L65 bei pH 5,0 (4,8 war der tiefste gemessene Wert mit kalibrierter Sonde)
    Hypancistren pH 5,5
    Hemiloricaria pH 5,5
    Peckoltichthys pH 5,5


    Alles andere schwimmt bei pH 6, also nicht ganz so tief.


    Grüße
    Anja

    Hi,

    Im übrigen stimme in Anjas Beitrag (#6) uneingeschränkt zu. Wenn es ein "Dankesagknopf für diesen Beitrag" geben würde, hätte ich ihn benutzt.

    das kann ich genauso zu Beitrag #10 zurückgeben. :thumbsup: Ich hatte früher auch einige Apistogramma-Arten und habe sie als ziemlich stressempfindlich kennengelernt, gerade in Gesellschaftsbecken. Ja, die Verlockung ist immer groß gewesen die Tiere zu halten. Wasserwerte, Beckengröße, Endgröße alles passte. Allerdings waren teilweise noch weitere Beifische drin u.a. quirrlige Arten. Die Apistos sahen super aus, legten Eier und haben schöne Brutpflege betrieben. Nach einigen Monaten sah ein Elterntier schlecht aus und ist eingegangen. Es wurde es neues nachgeholt, sah wieder top aus und noch einem halben bis einem Jahr das gleiche. Gerade im Netz hat man sehr viele ähnliche Berichte. Tiere sehen super aus, sterben aber dann plötzlich nach einem Jahr.
    Man muss einem Tier nicht unbedingt ansehen, dass es ihm nicht so gut geht, außer es ist sehr krank. In der Natur wäre das auch eine sehr schlechte Strategie, wenn ein Tier das so zeigen würde.


    Ich habe die besten Erfahrungen gemacht, wenn die Tiere sehr viel Ruhe hatten. Man denkt eben immer, dass die stressresistenter sind, weil sie ja doch ganz schön austeilen können. ;)


    Grüße
    Anja

    Hallo Bibi,


    man kann das Gedankenexperiment auch weitertreiben. ;)
    Ein harmonisierendes Pärchen in einem passenden Becken und alles läuft. Kommt ein/mehrere Apistogrammas dazu gibt es Aggressionen an den Reviergrenzen bzw. wenn das Becken nicht gut strukturiert ist. Nimmt man nun ein typisches Becken beim Händler mit 30 Tieren darin könnte man nun sagen die Aggressionen verteilen sich oder es werden weniger weil es keine festen Reviere gibt. Da es nicht unbedingt dem natürlichen Verhalten entspricht auf engsten Raum ohne feste Reviere zu sitzen, glaube ich nicht, dass die Tiere dadurch weniger Stress haben. Nur sieht man das vielleicht nicht mehr direkt, weil dauerhafte Zweikämpfe an einer Reviergrenze nicht mehr sichtbar sind. Anders gesagt, es sieht nur harmonisch aus, weil sich die Fische nicht verletzen oder Einzeltiere komplett nieder machen.


    Allerdings sind Zwergbuntbarsche auch innerhalb einer Art manchmal sehr unterschiedlich. Vielleicht hat man Glück, wenn man mehrere Jungtiere kauft und sich entwickeln lässt und die Tiere, die sehr aggressiv sind rausnimmt. Quasi nur die "Friedlicheren" behält. Ob ein Männchenüberschuss hilft, keine Ahnung. Ich schätze, da gibt es eher noch Streitigkeiten um die vorhandenen Weibchen.


    Grüße
    Anja

    Hallo Bibi,


    ich persönlich finde die Gruppenhaltung nicht sehr günstig. Ja es können sich Aggressionen verteilen, kann dann aber auch zu Dauerstress führen. Wahrscheinlich wird dann jeweils das schwächste Tier alles abbekommen. Auch Weibchen untereinander sind da nicht zu unterschätzen.
    Ich habe auf einer Grundfläche 100x40 cm nur ein Pärchen Apistogrammas in einem gut strukturierten Becken mit sehr vielen Verstecken und Sichtschutz. Mittlerweile sind 2-3 Jungtiere etwas über 1 cm groß und werden vom Weibchen ganz schön bejagt. Daher würde ich sogar zu maximal zwei Pärchen raten.


    Falls noch ein anderes Barschpärchen z.B. die Bolivianischen Schmetterlinge einziehen sollen, dann würde ich auf jeden Fall nur ein Apistogramma-Pärchen nehmen. Die werden zwar etwas größer, sind aber meiner Erfahrung nach eher zurückhaltende Tiere und nicht so stark durchsetzungsfähig wie Apistogrammas.


    Zu Salmlern kann ich nicht so viel sagen, aber vielleicht wären stark obenflächenorientierte Beilbäuche eher geeignet.


    Ein Becken ganz ohne Welse läuft natürlich auch. Normale Neocaridina-Garnelen machen sich ganz gut, die vermehren sich und die Barsche freuen sich über gelegentliches Lebendfutter. An größere Garnelen gehen die dann natürlich nicht ran.


    Grüße
    Anja

    Hallo David,


    solange das nicht das alleinige Futter ist, sollte das Salz kein Problem sein. Artemien werden ja auch in Salzwasser gezogen.


    Ich füttere regelmäßig verschiedene Tiefkühlgarnelen, die eigentlich für den menschlichen Verzehr gedacht sind. Kommen bei Barschen und Welsen super an.


    Grüße
    Anja

    Hi,


    Süßwassermuscheln filtern auch sehr schön das Wasser, so als Alternative zu Wasserflöhen.
    Nur wenn das Wasser zu klar ist, muss man teilweise zufüttern. Hatte ich früher mal recht lange, nur leider war mein Wasser auf Dauer zu weich.


    Grüße
    Anja

    Hallo Jana,


    hast du noch ein paar mehr Infos zum Becken?


    Klingt ja schon sehr nach Bakterienblüte oder sowas. Hast du mal kräftig den Kies durchgemulmt oder den Filterschwamm ausgewachsen?


    Grüße
    Anja

    Hi,
    ich habe auch schon schlechte Erfahrungen mit den digitalen Zeitschaltuhren gemacht. Irgendwann hat die so gesponnen, dass permant das Licht aus und an ging. Was natürlich die Leuchtstoffröhren nicht lange mitgemacht haben. Da das im Urlaub passiert ist, weiß ich auch nicht wie lange die armen Fische dieses Diskolicht hatten.
    Da sind mir die mechanischen deutlich lieber.
    @ Monika: Ich habe welche, bei denen man zwischen Dauerbetrieb und Zeitschaltuhr umschalten kann. Sehr praktisch. ;)


    Grüße
    Anja

    Hallo Greta,


    bei den Panzenwelsen wollt ich nur noch einwerfen, dass die Corydoras pygmeus nur ca. 2-2,5 cm groß werden. Die C. sterbai oder C. adolfoi immerhin 5-6 cm. Wenn es dir am Boden nicht so voll werden soll, kommt es eigentlich auf das gleiche raus, ob man 5 größere Brummer oder 10 kleine pygmeus nimmt. Außerdem wuseln die C. pygmeus auch in der mittleren Region mit herum und sind nicht permanent auf dem Boden.


    Grüße
    Anja