Beiträge von Stephan*

    Hallo,


    mal kleines Update:
    Eigentlich gibt´s nicht viel neues. Allen 6 Acestridium geht es gut. Die Tiere sind gewachsen und fast alle gleich groß. Zwei Tiere sind noch etwas größer und runder, ich vermute Weibchen.
    Gelegentlich findet man die Tiere inzwischen auch auf anderen Pflanzen und sie sind jetzt gerade Abends im ganzen Aquarium unterwegs.
    Füttern tue ich mit Panta Nouri Aufwuchs, welches ich als Brei auf eine Wurzel schmiere. Klappt wunderbar. Allerdings füttere ich auch nicht täglich. Die Tiere sind trotzdem gut genährt und sehen auch mal nach einem verlängerten Wochenende an dem sie nicht gefüttert wurden, nicht wirklich dünner aus.
    Ich denke, es ist sehr wichtig, die Tiere in einem ausreichend großen Aquarium zu halten und nicht zu viele, so dass das Becken selbst genug Nahrung bietet.
    Das Becken ist gut bewachsen und beleuchtet und auch sonst gut besetzt, so dass ausreichend Nährstoffeintrag für gutes Algenwachstum vorhanden ist.
    Außerdem ist das Becken durch Mattenfilter auch nicht "super-sauber".
    Ich denke, dass
    - große Beckengröße und nicht zu viele Acestriedien
    - Zufütterung mit dem Futterbrei
    - keine Nahrungskonkurenten
    - ein "naturbelassenes", nicht klinisch sauberes Becken
    - und Beifische für Nährstoffeintrag
    der Schlüssel sind, die Tiere zu halten. Gutes Wasser brauche ich ja nicht extra zu erwähnen. Bei mir ist´s jedenfalls nicht schwieriger als als die Haltung von Otocinclus.


    Grüße,
    Stephan

    Hallo Inge,


    ich finde dein Futter völlig übertrieben für die Fische. Ich füttere auch gelegentlich Söll Shrimp Sticks, aber meinen Geophagus, Tahuantinsuyoa, Crenicichlas und sogar die Hujetas lieben die Dinger.
    Die sind aber alle mehrfach so groß wie deine Fische und kauen da auch schon ganz schön drauf herum.
    Was hast du bitte für Corydoras, dass die die Shrimp-Sticks fressen. Weder meine 7cm Corys noch meine Brochis schaffen die Shrimp Sticks.
    Ich bin der Meinung, du fütterst bereits den Corydoras viel zu großes Futter, für die Pyrrhulinas ist´s jenseits von gut und böse, gerade, weil die Dinger aufquellen. Meine Hujetas schnappen die von der Oberfläche und hauen sich gerne mal 10 rein. Anfangs sind sie dann auch noch schlank, nach 5 Minuten aber schön rund. Bei kleinen Fischen ist das nicht ohne, natürliches Futter quillt nunmal nicht auf.
    Ich würde sagen: Mal für angemessen großes Futter sorgen.


    Gruß,
    Stephan

    Hallo,


    ein Satz zu Platysilurus. Sind wunderschön, habe selbst einen.
    Würde empfehelen, mehr als einen zu halten, da ich von anderen gehört habe, dass die durchaus gesellig sein können.
    Ansonsten sehr ruhige Fische, die man am besten auch nur mit anderen ruhigen Fischen kombiniert, die sie nicht ständig vertreiben, sonst werden sie scheu.
    Ausgewachsene Guppieweibchen und mittlere Schwertträger werden als Futter betrachtet. Zu Fischen darüber absolut friedlich.


    Gruß,
    Stephan

    Hallo,


    ich schreib´s auch nochmal. Ich schließe mich Thommy an: Ich würde zu Rochen niemals Erdfresser wie Geophagus, Satanoperca oder Acarichthys stecken.
    Und zwar zu beiderseitigem Schutz. Ich sag nur Barsche attakieren Rochen, insbesondere Augen, Barsche mischen den Rochen versehentlich beim Sandfessen auf, sich per Stachel verteidigende Rochen, abgefallene Stachel welche die Erdfesser mit Sicherheit eher mal im Maul haben, als der Halter ihn raus nehmen kann.


    Auch mit Welsen ist´s nicht einfach. Es gibt genug Harnischwelse (und aus dem Xingu wüsste ich da ein paar besondere Kandidaten), die können Rochen richtig übel zurichten.


    Ich persönlich würde niemanden raten, in sein erstes Südamerika-Becken gleich Rochen zu setzen. Nur meine Meinung.


    Gruß,


    Stephan

    Hallo,


    Tetragonopterus Argenteus. Werden je nach Becken 11-13cm, stehen ausgewachsen Metynnis in nichts nach (finde ich zumindest) und lassen sämtliche Pflanzen vollkommen in Ruhe.


    Gruß,


    Stephan

    Hallo,


    hatte wie ich von dem Thread gelesen habe bei mir alle Stecker gezogen. Meine 3 Becken laufen seitdem ohne Heizer. Ist jetzt im Sommer anscheinend gar kein Problem. Ich hatte die Thermometer immer bischen im Auge. Minimal habe ich 25,5°C im kleinsten Becken. Beim großen Becken reicht derzeit alleine die Beleuchtung um es bei fast 28°C zu halten. Über Nacht kühlt´s 1° ab.


    Ich werde auch mal schaue, ob ich mir noch Thermostate kaufe.

    Ich finde die Löcher gar nicht so dramatisch. Sowas kann man in 2 Wochen wegbekommen.
    Was mir nicht gefällt sind die "Beulen", die die Tiere anscheinend haben. Und das ist wirklich schwierig zu sagen, was das ist.
    Es gibt Wurmbefalle, Befall durch Ektoparasiten oder gar Virenerkrankung die seltsame Beulen auslösen.


    Ich hatte vor einiger Zeit ein Creni mit ähnlichen Symptomen, der war auch mit Behandlung nach allen Regeln der Kunst nicht mehr zu retten (seltsamer Weise war nur dieses Tier im Aquarium erkrankt, alle anderen Fische gesund.)
    Ich war mir erst ganz zum Schluss recht sicher, dass er einen inneren Wurmbefall hat. Habe zwar noch dagegen behandelt, aber das war hat ihn umgebracht. Hat erst Glotzaugen bekommen, dann hing er elend da und ich musste ihn abtöten.
    Die absterbenden Würmer vergiften den Fisch (dadurch auch die Glotzaugen), wenn es zu viele waren.


    Ich würde die Bedingungen verbessern wie oben schon geschrieben, vielleicht auch mal einen UV Klärer laufen lassen (das reduziert Keime und frei schwimmende Parasiten) und das ganze genau beobachten. So lange man nicht weiß, gegen was man behandeln soll, hilft´s eh meist nichts, weil´s ins Blaue geraten ist.
    Ich bin auch kein Fan von der Kombi-Mittel-Bombe. Die kann auch gewaltig schaden und mit Welsen drin ging das auch auf keinen Fall.
    Baktopur fände ich ok, zu geben, das schadet keinem Fisch wirklich und manchmal hilfts gerade gegen die Entzündungen.


    Grüße,
    Stephan

    PS: Wenn ich mir das Maul aber so anschaue, dann sieht das für mich nicht nur nach Lochkrankheit aus. Da sind bestimmt noch andere Ektoparasiten am Werk.
    Also PH und Härte runter mit 60% Wasserwechsel, Bananenbaumblätter rein, anderes huminstoffreiches rein und den Fischen eine andere Ernährung mit ordentlicher Vitamin- und Mineralstoffkur verpassen, wäre definitiv das erste, das ich machen würde.

    Hallo,


    also ich hatte auch schon mehrere Tiere bekommen, die deutlich Lochkrankheit hatten und das ging in kürzester Zeit immer weg.
    Ursache können zwar Darmbakterien sein, meiner Meinung nach aber in seltensten Fällen und vor allem nicht bei der von Dir genannten Ernährung.
    Allgemein sind´s fast immer Stress, Mangelerscheinungen und falsche Bedingungen.


    Was meiner Ansicht nach auch nachteilig sein kann sind Zusatzmittelchen und Filtemedien aus Zeolith. Die entziehen dem Wasser viel zu viel positive Stoffe wie Huminstoffe, die die Tiere einfach brauchen.


    Mir fallen da mehrere Sachen auf in diesem Fall:
    Ich finde die Wasserhärte etwas zu hoch und vor allem den PH Wert zu hoch. Um 6 wäre mit den Fischen deutlich schöner und würde der Lochkrankheit entgegen wirken.
    Das Wasser sieht in den Videos sehr hell aus. Von sonderlichen Huminstoffen kann da keine Rede sein. Die haben bei mir gegen Löcher immer sehr gut gewirkt.
    Also, ordentlich färbende Erlenzapfen, Eichenblätter und Seemandelblätter, Bananenbaumblätter rein. Um den vorhandenen "Schaden" zu behandeln ruhig richtig viel. Außerdem sicher stellen dass keine Filter mit Zeolith oder ähnlichem laufen, sonst ist´s für die Katz.
    Außerdem würde ich mal ordentlich Regenwasser dazu kippen, das ist gleich weich und sauer, also ideal.


    Dazu kommt die sehr einseitige Ernährung. Da sollte mal dringend der Ernährungsplan umgestellt werden. Mehrere verschiedene, wechselnde hochwertige Trockenfutter (z.B. Söll und Aquarium Münster, Panta Rhei ), gefrorene weiße Mückenlarven, Artemia und jetzt zu dieser Zeit frische schwarze Mückenlarven bieten. Die Trockenfutter kann man zur Behandlung mit Vitamintropfen tränken. Vitamine ins Wasser (z.B. von Söll, oder reiner Mineraldünger) schadet auch nicht. Es gibt auch spezielle Mineralpulver.


    Ich würde, wenn die Fische dazu neigen, aber auch dauerhaft schauen, dass der PH-Wert und die Härte etwas niedriger ist, mein Wasser "mehr Farbe" hat und die Ernährung wesentlich abwechselungsreicher ist.
    Nach Möglichkeit wäre es sicher dem Stressfaktor auch zuträglich das Männchen / Weibchen Verhältnis zu verbessern.


    Wenn oben genannte Maßnahmen gar nicht anschlagen, dann könnte eine Behandlung gegen Darmparasiten helfen. Aber das wäre nur die Notlösung, wenn gar nichts hilft.
    Aber ich denke, wenn man oben genanntes beachtet, dann sollten die Löcher bald zurück gehen.


    Grüße,


    Stephan

    Hallo,


    ich schließe mich GunnerLemon an. Ich würde da keine Satanoperca rein setzen.
    Wir haben 4 Pappatera mit 17-21cm auf 150x50 sitzen mit nur Welsen. Das geht, ist aber grenzwertig.
    Ich würde da viel eher Geophagus Tapajos rein setzen. Die sind einfach deutlich kleiner und friedlicher.
    Ja machen gelegentlich Aktion. Aber das macht ja nichts, die verletzten sich nicht. Außerdem begnügen sich Tapajos auch beim Brüten mit kleineren Revieren als die Satanopercas, die ich kenne.
    Mit Dämon habe ich keine Erfahrungen, aber der wird ja eher noch größer als Pappatera und Co.


    Gruß,


    Stephan

    Hallo,


    also, ich würde sagen, dass es bei Geophagus schon sehr auf die Art drauf ankommt und es da erhebliche Unterschiede im Verhalten gibt. Es gibt sowohl friedliche Arten, die gerne in der Gruppe schwimmen und innerartlich recht bissige (wobei ich ehrlich gesagt noch nie von irgendwas wirklich ernsthaften gehört habe, gerade was Verletzungen betrifft), die eher paarweise schwimmen und alles Mögliche dazwischen. Ich würde aber selbst die "bissigen" nicht paarweise halten, weil sich dann die Aggressionen nicht verteilen, wie schon ein Vorredner schrieb.
    Wie sich die Geophagus Verhalten, hängt aber auch davon ab, wie sie gerade drauf sind. Meine Tapajos Red Head stehen zeitweise seelenruhig eng beisammen. Wenn sie in Paarungsstimmung kommen schaut´s ganz anders aus und es wird gerangelt und nur paarweise ruhig zusammen gestanden, wobei bei denen ja auch bei den Rangeleien nie irgendwas passiert. Sind ja wirklich Lämmer für Barsche dieser Größe. Ich würde Sie von daher auch immer weiter empfehlen.
    2 Paare fände ich optimal für die Beckengröße mit ein paar Salmlern, wenn die Geophagen dann erstmal ihre 18cm haben.


    Ich würde die aber nie mit sowas wie Aequidens Metae zusammensetzen, schon gar nicht bei der Aquariengröße. Meine schwimmen derzeit mit einem Tahuantinsuyoa macantzatza Pärchen, auch auf recht engem Raum und kommen mit denen schon nicht klar.
    Wenn die Steinbuntbarsch mal in Brut-Stimmung kommen, stehen die Geophagus nur noch auf einer Beckenseite. Ich behalte die Tahuantinsuyoa macantzatza auch nur, weil sich in absehbarer Zeit die Lage durch größeres Becken entspannen sollte.
    Wenn man da einen kräftigen größeren Buntbarsch wie Aequidens dazu setzt, haben die Geos nichts zu melden und können ihren innerartlichen Aktivitäten auch nicht nachgehen und kümmern.


    Dass Satanoperca die "superfriedliche Allheillösung" (wie manchmal gerne geschrieben wird) sind, kann ich auch nicht bestätigen. Bei meiner Freundlin mussten wir ein Satanoperca Pappaterra Weibchen nach missglückter Brut schwerst beschädigt vorübergehend aus dem Becken nehmen, weil sie sonst sicher drauf gegangen wäre.
    Sowas gibt´s bei meinen Red Heads nie.


    Grüße,


    Stephan

    Hallo,


    das hängt von mehrerem ab.
    Erstmal bräuchtest du ein Mondlicht, damit die Barsche ihre Eier auch verteidigen können. Sonst sehen sie nichts, schlafen dann auch und dann ist´s willkommene Kost für die Welse und Krebse.
    Außerdem sind´s wahrscheinlich zu viele Fessfeinde. 10 Ancistren alleine, da wird´s schon nichts werden.
    Außerdem haben die Schmetterlinge ja auch nur ne Chance, wenn wir hier von wirklich kleinen Ancistren reden. Wenn die erstmal auf deutlich jenseits der 10cm wachsen, würde ich mal behaupten, dass sie ein angreifender Schmetterlingsbuntbarsch wenig kümmert.
    Wie ein Schmetterlingsbuntbarsch gegen die Krebse ankommt, weiß ich nicht, ich könnte mir vorstellen, dass er die packt ?
    Du hast dir halt schon wirklich sehr kleine Barsche ausgesucht.


    Also kurz, du hast zu viele Fressfeinde, potentiell zu große, gegen die die kleinen Buntbarsche nichts ausrichten und kein Nachtlicht. Würde man diese Punkte ändern, könnte es klappen, ordentliche Wasserwerte vorausgesetzt.
    Allgemein kann man noch sagen, dass neben wenig belastetem, frischen Wasser, Erlenzapfen, getrocknete Eichenblätter oder Seemandelblätter dem gelingen (und nicht verpilzen) von Gelegen zuträglich sind.


    LG

    Hallo,


    ich finde auch, dass es ja wohl nicht sein kann, dass es kein aktuelles verlässliches Produkt neu zu kaufen gibt.
    Man kann ja bereit sein, ein paar Euro mehr hinzulegen, für etwas vernünftiges, nur muss es das auch geben.


    Habe gestern mall geschaut, was ich gerade so laufen habe (wusste es ehrlich gesagt gar nicht). Hab noch die grünen Jäger laufen. Aber an meinem 300L Becken ist ein 200W Jäger/Eheim.
    Muss ich da jetzt Angst haben?


    Grüße,
    Stephan


    Hallo,


    ok, wenn´s so ist, dann schreibe ich dir später mal noch, was ich als sinnvoll erachten würde.
    Es ist was ganz anderes einige von diesen Raubfischen zu halten, als Diskus, Malawi und Co.. Das wirst du auch schnell feststellen.
    Ich würde auf alle Fälle raten, dass du Fische nimmst, die man erstens relativ einfach und sicher auch mit toter Nahrung ernährt bekommt und zum zweiten nicht so heikel sind, dass sie nach dem Einsetzen nicht schon die Grätsche machen und drittens auch sicher miteinander vergesellschaften kann und nicht schon vorher leichtes Bauchweh haben muss, dass es nach kurzer Zeit zu Verlusten kommt.
    Auch würde ich erstmal beispielsweise bei Ctenoluscius Hujeta bleiben, und nicht Boulengerella. Die Hujetas bekommt man als Nachzuchten. Das hat nur Vorteile. Sie fressen anderes Futter, Wildfang Boulengerella (und was anderes wird man nicht bekommen) erstmal nur lebende Fische. Quelle? Und Umstellen kann schwierig sein.
    Außerdem sind alle Hechtsalmler sehr schreckhaft. Schnelles Vorbeigehen kann reichen und die schnellen gegen die Scheiben und verletzen sich die Schnauzen teilweise so übel, das sie sogar brechen können! Auch bei den Nachzuchten sollte man behutsam sein, aber die sind lange nicht so schreckhaft. Es gibt auch Raubwelse, die ähnlich Heikel sein können oder Barsche die mal kurz einen Mitinsassen killen, weil er ihm nicht passt. Da gibt´s schon viel zu beachten.
    Also, alles nicht so einfach. Allgemein würde ich erst einmal ein paar Erfahrungen mit nicht soooo schwierigen Fischen, wie etliche aufgezählte, sammeln. In ein paar Jahren kann man sich immer noch an "Schwierigeres" wagen. Und ich persönlich bin der Meinung, dass auch nicht jeder Fisch wirklich Aquarien-geeignet ist. Zumindest nicht, wenn man ihn auch noch vergesellschaften will.


    Grüße,
    Stephan

    Hallo,


    sorry, aber man du solltest auch mal nachdenken, nachschauen was für Arten du da schreibst, bzw. was wir dir geschrieben haben, bevor du sowas in den Raum wirfst.
    Da passt nämlich gar nichts mehr und zwar vorne und hinten nicht, von dem was du schreibst.


    Du wolltest Fische im Bereich 15-20cm, maximal 25cm. Vergesellschaftbar mit Tetragonopterus. Crenicichla wollst du schon nicht nehmen, weil die zänkisch sein können und du kein Ausweichbecken willst.


    Jetzt kommst du mit Crenicichla lenticulata(40cm) und Lugburis(locker 40cm), die zu den übelsten Kaliebern der Gattung gehören und das in jeder Hinsicht, oder 1,5m Raubwelsen wie Pseudoplatystoma punctifer und 40cm Wolfsalmlern, wo ich schon von 25cm Wolfsalmlern abgeraten habe.
    Da auch noch afrikanischen Süßwasserkugelfische dabei sind, glaube ich langsam ein bischen an (Entschuldigung wegen dem Ausdruck) Verarsche oder doch zumindest großer Unwissenheit, weswegen ich dir alleine schon von einem Großteile der aufgezählten Fische abraten würde.


    Wenn es ernst gemeint ist:
    Von der oberen Reihe ist nicht einer geeignet.
    Von der unteren Reihe ließ bitte mal noch nach, was ich schon geschrieben habe. Da habe ich von mehreren Arten abgeraten, oder sie passen von Größe und Verhalten nicht zusammen.
    Es steht im Prinzip alles schon da.


    Einfach mal Fische nach gefallen aussuchen und zusammen schmeißen funktioniert nicht, aber so wirkt das gerade bei dir. Siehe auch Post drüber von mir zur Fütterung.


    Grüße,
    Stephan

    Hallo,


    Raubsalmler, verwand mit Hydrolycus und Rhaphiodon. Werden schon so 30cm.
    Wenn die vom Verhalten ähnlich wie Hydrolycus sind und davon würde ich ausgehen, dann würde ich die nicht mit wesentlich kleineren Fischen als sie selbst vergesellschaften und auch da kann mal zugebissen werden, was bei solchen Fischen immer übel ausschaut.


    Ich weiß nicht wie viel Erfahrung du mit Raubsalmlern, Raubwelsen oder ähnlichem hast. Ich denke mal bisher nicht so viel (so hört sich´s zumindest an). Wie sieht denn deine praktische aquaristische Erfahrung bisher aus?
    Ich weiß nicht, ob du dir und den Fischen ein gefallen damit tust, Fische auszusuchen, mit denen selbst erfahrene Pfleger solche Tiere ihre liebe Not haben. Ich würde dir dann nämlich abraten, Wildfänge zu nehmen von Arten, die nur wirklich sehr schwierig, oder wenn du Pech hast auch gar nicht, an totes Futter zu gewöhnen sind.
    Oder wie hattest du dir das vorgestellt deine Fische zu füttern?
    Hast du eine zuverlässige Quelle für lebende Fische. Zuverlässig heißt nicht nur dauerhafte Versorgung, sondern auch, dass du dir auch sicher keine Krankheiten einschleppst. Ein 1200 Liter Becken würde ich vermeiden zu behandeln. Viele, gerade solcher heiklen Fische vertragen Behandlungen kaum.
    Das heißt auch, da kämen bei mir keine Fremden Fische rein, auch nicht zum verfüttern, (außer vielleicht in Ausnahmefällen von 100% verlässlichen Leuten, die man selbst kennt). Da kann man seine eigene Guppie und Molli-Zucht aufmachen.
    Räuber ist immer leicht gesagt, aber Räuber beinhalten einen erheblichen Mehr-aufwand gegenüber anderen Fischen, denn zunächst mal fressen sie ja lebende Beute. Auch die Wasserbelastung kann deutlich höher ausfallen.
    Eigentlich alle Arten über die wir gesprochen haben, kann man nicht in irgendeiner Brühe halten, da darf dann schon wirklich oft Wasser gewechselt werden, das sind fast allesamt anspruchsvolle Fische. Ich hoffe das ist dir bewusst.


    Gruß,
    Stephan

    Hallo Thommy,


    das mit den Burjuquina denke ich mir auch ohne sie gehabt zu haben. Sind eng mit den Inka-Steinbuntbarschen verwand und die sind auch klein aber oho.
    Also, meine absolute Raubwel-Empfehlung ist Platysilurus. Der ist wunderschön, sehr ruhig und friedlich, man bekommt ihn (wüsste mindestens 2 Quellen) und man muss keine Angst haben dass der Beifische platt macht, außer sie sind wirklich unter 10cm. Würde mir gerne selber noch mehr holen, aber ich muss erst umziehen und das dauert noch. Vorher nicht. Allerdings auch nicht mit agressiven Arten vergesellschaften, die ihn dauernd stören oder wegdrücken. Aber er ist meiner Erfahrung nach robuster, als er wirkt und unkompliziert beim Futter.


    Gruß,
    Stephan

    Hallo,


    wenn du zu den Tetragonopterus sowieso eher Räuber setzen willst, dann kannst du auch Problemlos noch Pflanzen setzen, wenn du mal willst.
    Große Valisnärien oder ähnliche "gröbere" Pflanzen machen kaum Arbeit, sehen nett aus und werden teilweise auch gerne als Deckung genutzt und bieten auch Deckung von oben.


    Mal eine kleine Auswahl an Räubern (sind nur Räuber) die dazu passen und mir spontan einfallen:
    Salmler:
    - Ctenolucius Hujeta : Im Aquarium bis etwa 25cm, schwimmen oben, Stoßräuber, Geschlechter an der Afterflosse unterscheidbar. Vorteil ist, dass zuletzt Nachzuchten im Handel waren, die problemlos auch Frostfutter und sogar Trockenfutter fressen und viel weniger schreckhaft sind als Wildfänge.
    - Acestrorhynchus : Räuber von ewa 7-40cm. Eine mittlere Art um die 15-20cm wäre sinnvoll. Agiler schneller Schwimmer, dem man auch Strömung geben sollte. Nachteil, schwer zu bekommen, nur Wildfänge. Einige sind nur wirklich sehr, sehr schwer an Tote Nahrung zu gewöhnen. Da gibt´s Leute bei denen hat das fast ein Jahr gedauert und ging auch nur mit viel tricksen. Eher was für Profis.
    - Flusshunde: Da gibt es auch Arten die um die 15cm werden (natürlich aber auch richtig große). Nur sind die sehr selten mal zu haben. Hab bisher in den letzten Jahren einen einzigen mal gesehen.
    - Exodon paradoxus : Würde ich lassen da Flossen und Schuppenfresser, eher was fürs Artbecken
    Barsche:
    - Crenicichla natürlich: Ja, können sich von heute auf morgen ziemlich fetzen, wobei auf 1200 Liter und mit ordentlich Hölen und versteckplätzen kann das trotzdem gehen. Ich würde mir eh ein Ausweichbecken aufstellen zur Karantäne, Behandlung und Aufzucht, von daher eigentlich kein Grund keine Crenis zu nehmen (ich liebe Crenis). Die Zwerge wie Regani und Co. sind meist zu klein (Ich hatte zwar mal einen 18cm Regani, aber das war wohl eine ungewöhnlich große Population), für andere Räuber. Die meisten anderen Crenis werden eher 25cm und mehr. Etwas mittleres zu finden ist nicht einfach. Lepidota, oder Gurupi, evtl. Macrophtalmus (wobei manche auch größer werden), oder Iniridea fallen mir ein. Die sollten eigentlich alle so um die 20cm liegen. Gibt auch da immer mal größere, aber das hängt auch stark von der Ernährung ab. Ich bin der Meinung, dass Crenis oft viel zu gut gefüttert werden. Man sieht in der Natur eigentlich selten so fette Monster beispielsweise der Saxatilis Gruppe, wie sie in Aquarien vorkommen. Zu viel und zu gehaltvolle Nahrung sind schuld. Bei zu fettigem Futter gehen Crenis richtig aus der Form (Bananenform) und das lässt sich auch nicht mehr korrigieren. Falls du dich dafür entscheidest Raubwelse zu nehmen, würde ich beispielsweise keine Crenis nehmen. Bis der Raubwels auch nur einen Brocken bekommt, ist der Creni schon ein Kugelfisch. Ich würde da sagen, entweder oder.
    - Acaronia : Lauerräuber um die 20cm. Bleibt aber sehr ruhig und zurückhaltend. Nicht mit agressiven oder sehr dominanten Barschen halten.
    - Hypselecara: Ist ebenfalls sehr ruhig und wenig agressiv. In der Natur Insektenfresser, vor allem Größere. Frisst im Aquarium so ziemlich alles. Kann man auch vergesellschaften mit allem was nicht ins Maul passt. Hab neulich im Geschäft einen mit vielleicht 15-18cm gesehen, der hat auf einem Antenenwels herumgekaut, der vielleicht 8-9cm war. Hypselecara kann bis zu 30cm werden.
    Raubwelse:
    - Platysilurus Mucosus: Hab selber einen. Mein Lieblingsfisch. Ist einfach wunderschön. Meiner frisst von Fisch (lebend und tot) über Garnelen, Frostfutter bis hin zu hochwertigem Trockenfutter mit Fischanteil (Söll) alles. Wird bis 25cm nimmt aber keine übermäßig großen Fische. Meiner ist jetzt 20cm und dem reichen ausgewachsene Guppieweibchen. An 10cm Barsche geht er nicht.
    - Pimelodus: Sind halt recht hecktisch und immer in Bewegung und können ruhige Fische beunruhigen. Außerdem können die meisten auch gut 30cm werden.
    - Exallodontus aguanai: Ähnlich Pimelodus.
    - Pimelodella: So bis rund 18cm. Hübsch und aktiv, aber nicht ganz so hecktisch wie Pimelodus
    - Megalonema Platycephalum: In der Natur bis 30cm (ob er das im Aquarium erreicht? Ich denke etwas weniger), Harrt gerne in straker Strömung aus und ist ein schneller schwimmer. Meine Freundin würde ihren evtl. abgeben an jemanden mit größerem Becken.
    - Ageneiosus: Bei den größeren Arten mit 20cm und mehr wie Magoi, Marmoratus, oder Vitatus hätte ich bedenken mit kleineren Fischen. Die Schnappen sich wirklich alle was ins Maul passt und die haben riesen Mäuler. Machen selbst vor Panzerwelsen und Harnischwelsen nicht halt.
    Es gibt allerdings kleinere wie Atronasus, die so um die 12cm werden. Die hält man in einer Gruppe und fressen auch leicht Frostfutter. Wenn sie kleine Fische bekommen, verschwinden die aber auch. Die sollte man dann halt nicht mit zu großen anderen Räubern zusammen stecken, sind ja selbst nicht so groß.
    - Pseudopimelodus bufonius: Klassischer herumliegender Lauerjäger. Bis 25cm und frisst dann auch leicht Fische bis 15cm. Da hätte ich aber schon fast bedenken mit den Tetragonoperus.


    Grüße,


    Stephan