Beiträge von Stephan*

    Hallo Spike,


    ich habe Geophagus Tapajos "red head". Die bekommen neben Lebend- und Gefrierfutter auch einiges an Granulat bei mir.


    Ich füttere Panta Rhei, Söll und Aquarium Münster Futter.
    Bei Panta Rhei war die Empfehlung von Panta Rhei selbst, Geophagus mit "Omnivore" zu Füttern. Ich empfehle hier Größe M.
    Bei Söll kann ich "Kelb-Pellets" empfehlen, das wird sogar lieber genommen als die reinen "Chichlid-pellets". Als grobe Ergänzung bekommen sie manchmal ein paar Shirmp Sticks ab.
    Bei Aquarium Münster finde ich die Größe und Konsistenz super. Ich nehme das " M " Futter. Das ist sehr fein, aber löst sich dennoch nicht gleich auf, oder ist so fein und leicht, dass es gleich im Filter landet. Es verteilt sich gut, ist fein, liegt im Sand und die Geophagus haben richtig was zu tun und können Sand sieben.
    Da gehen unterschiedliche Sorten und es werden auch unterschiedliche gerne gefressen. Ich füttere gerne Acai, das mögen alle Fische gerne, oder welche mit mehr Grünanteil.
    Allgemein ist meist eh nur ein geringer Grünanteil in den Futtermitteln, so dass man diese bei derartigen Fischen immer nehmen kann.
    In der Natur fressen Geophagus neben Würmern, Insekten, etc. ja auch Samen, teile von Früchten, etc.
    Jedenfalls kommen meine Fische seit Jahren damit gut zurecht.


    Grüße,
    Stephan

    Hallo,
    ich würde auch zu einer Strömungspumpe raten, dann kann das Filter den Mulm mitnehmen. Ich finde das Filter aber auch etwas Schlapp für das Becken.
    Die Creni-Idee halte ich für wenig zielführend und zwar aus eigener Erfahrung. Sowohl Crenicichla Regani, als auch die kleineren Crenicichla "Notophtalmus" Orinoco haben problemlos in beiden Geschlechtern ausgewachsene Endler-Guppy Männchen und halbwüchsige Weibchen weggeputzt. Die Orinocos halte ich dem Verhalten nach sogar für die größeren Fischräuber. Mein Regani Männchen hatte aber auch ausgewachsene Guppy Weibchen weg gemacht. Also, wenn du überhaupt noch Fische in der Größe haben willst, dann lass das mit den Guppys besser.
    Gute Erfahrungen mit einem Guppy - Räuber - Gleichgewicht habe ich mal mit 4 Microglanis sp. (wahrscheinlich cottoides) gemacht.
    Die stressen die Guppys auch nicht so (mit Crenis drin ist für Guppys schon echt schlimm), aber es verschwindet immer mal wieder einer.


    Also, mein 170er Eckbecken fahre ich mit einem für das Becken relativ großem Mattenfilter und einer JBL Flow 800 Pumpe mit 900 l/h mit Diffusor. Erst war eine schwächere Pumpe drin, aber damit lief die Matte auf Dauer nicht optimal.
    Da Eckbecken eh strömungstechnisch schwierig sind und ich für die Fische etwas mehr Dampf wollte, ist zusätzlich eine Tunze Strömungspumpe mit 1800 l/h drin.
    Besatz ist aber deutlich stärker und nur Welse, wird demnächst durch größer werdende "Aufzuchten", die dann in andere Becken kommen, aber wieder dünner.
    Dennoch bleiben zwei L333 und zwei LDA01, sowie 7 Panzerwelse als Besatz. Momentan ist noch ein junger L600, ein Brachyplatystoma Jurense Baby (juhu er geht endlich auch an toten Fisch und Garnelen) und ein hemidoras stenopeltis drin.
    Damit ist´s recht voll, aber wie gesagt, ändert sich in 2 Monaten.
    Trotz des fürs Becken ordentlichen Besatz und auch ganz gut Dreck machenden Fischen, ist das Becken schön sauber und hat niedrige Nitratwerte. Es ist aber auch schnell wachsende Bepflanzung drin.
    Es waren auch noch ein paar Guppys drinnen, aber über deren verbleib brauche ich wohl nichts erzählen ...


    Beste Grüße,
    Stephan

    Hallo,
    schönes Foto. Hatte ich bei meinen Jungen Red Heads gar nicht gesehen. Die saßen eher in großen Kuhlen beieinander.
    Meine Eltern hatten aber letztes Jahr Gujanacara Jatapu Nachwuchs. Die haben das gleiche Verhalten gezeigt und jeder saß in seiner Kuhle.


    Viele Grüße,
    Stephan

    Hallo,


    ist inzwischen ein tolles Becken und die Strömung für die Welse echt ideal. Auch der Verzicht auf Barsche ist super mit den Raubwelsen.
    Die leiden ja meistens unter den recht dominanten Barschen.
    Halte uns mal auf dem laufenden, was die Platysilurus so bei dir treiben. Da bin besonders interessiert.


    Grüße,
    Stephan

    Was füttert ihr eigentlich bei den hujetas?


    Ich füttere meine mit weißen Mückenlarven, grobes Granulatfutter von Söll, grobes Granulatfutter von Panta Rhei (bzw. in "Würstchen-Form" gebracht), Garnelen oder Garnelenfleisch.
    Das mit lebenden Fischen habe ich erst einmal verworfen. Nachdem ich das gemacht hatte wurden plötzlich die Panzerwelse beim Luftholen interessant, für die sie sich vorher nie interessiert hatten.
    Deswegen lass ich das erstmal.



    Meine Hujetas stehen ganz gerne unter den Blättern der Riesenvalisnerien, die auf der Oberfläche schwimmen. Unter andere Schwimmpflanzen gehen sie bei mir nicht, dann lieber offenes Wasser.


    Grüße,
    Stephan

    Hallo,


    ich habe in meinem 165Liter Eckbecken eine Tunze mit 2800 L/H laufen plus Filter mit Diffusor, das echte 1000 L/H bringt.
    Strömung ist nicht gerade viel und macht Salmlern und Welsen gar nichts. Ich hatte da auch schon noch eine zweite baugleiche Strömungspumpe für einen Strömungsliebenderen Fisch,
    das war immer noch wenig.
    Bei Tunze könnte man locker 12000 l/h in ein 300 Liter becken stecken und das wäre wirklich nicht viel und würde keinen Fisch überfordern. Außerdem gibt es bei Standard-Pumpen immer ruhige Beckenbereiche zum ruhen.
    Man könnte auch eine 11.000 l/h Panta Rhei Pumpe drauf machen. Erstens ist die regulierbar und auch das wäre voll nicht zu viel. Wäre zwar dann schon ordentlich Strömung, aber in der laminaren Strömung der PR Pumpen
    schwimmen die Fische auch sehr ruhig und unangestrengt.
    Also, bei 85% aller Fische aus Fließgewässern muss man da schon ganz andere Geschütze auffahren, damit die Probleme bekommen. Alles andere kommt mal natürlich ans schwimmen.
    Es gibt bei sehr vielen Gewässern ja einfach Jahreszeitlich bedingte Unterschiede. Wenn die mit hohem Wasserstand im Bett laufen, dann gibt es enorme Strömung. Bei niedrigen Wasserständen nimmt diese dann ab.
    Geht der Fluß ganz aus dem Bett und überschwämmt Wald und Wiesen, dann ziehen viele Fische auch dorhin, da es dort andere Nahrung oder auch nette Kinderstuben gibt. Das kann dann eher Seenartig sein.
    Je nach Fisch wäre variieren der Strömung wahrscheinlich das richtige.


    Eins noch: Meine Tunze sind zumindest dauerhaft leise. Sind nicht die stärksten Pumpen, aber recht sparsam und nerven nicht. Also so schlecht, wie manche muss man sie nicht machen, vor allem bei dem Preis.
    Dagegen sind die neuen Eheim, die ich kenne (eine größere bei einer Bekannten, eine kleine bei meinen Eltern) schon nach 3 Monaten eine absolute Katastrophe, was Geräusch angeht.


    Grüße,
    Stephan

    Hallo,


    ich habe noch nie ein Aquarium mit wirklich zu viel Strömung gesehen. Strömung die an Bäche oder schnelle Flüsse heran kommt, schafft man im Aquarium eh nicht.
    Ist bei Strömungspumpen und kleineren Becken eher das Problem, dass die Strömung zu turbulent werden kann.
    Bei ausgesprochen strömungsliebenden Fischen, kann man schon mal die stärkere Pumpe auf 300 Liter machen.
    Ich weiß allerdings nicht, ob diese Fischart wirklich so viel will.


    Gruß,
    Stephan

    Hallo,


    nein, sind Nachzuchten. Sind eigentlich auch sehr wenig schreckhaft. Aber wie gesagt, "im Eifer des Gefechts ...".
    Ich kenne aber jemand, der Wildfänge hatte. Die schwammen in 1400 Liter waren am Ende rund 25cm.
    Die waren Anfangs wohl wirklich relativ schwierig mit Futter und Schreckhaftigkeit.


    Gruß,
    Stephan

    Hallo,


    ich habe 2 auf 110x55cm sitzen. Sind 14cm groß. Soll sich demnächst ändern und sie sollen mehr Platz bekommen. Gewachsen sind sie aber auch schon länger nicht. Scheinbar zählen die Hujetas eher zu den Fischen, die sich etwas ans Becken anpassen.
    Sind sehr ruhig und "brauchen" normal jetzt auch nicht zwingend den mehr Raum.
    ABER: Meine haben neulich gepaart und Eier durch die Landschaft gespritzt. Dabei und im Vorfeld ging es ordentlich zur Sache. Beim Weibchen haben einige Schuppen gefehlt.
    Das Männchen hat sich bei der Geschichte die ersten 3mm des oberen Mauls abgebrochen, das Weibchen hatte diesen "Makel" schon von Anfang an. Ist natürlich nicht schön, aber es macht den Tieren auch gar nichts, nichtmal beim Beutefang und
    es sieht auch nicht sonderlich doof aus, nachdem es verheilt ist, da jetzt ober und Unterkiefer einfach gleich lang sind. So etwas hätte in einem größeren Becken aber auch passieren können. Scheiben hat auch das.
    Optimal ist immer größer, und auf Dauer will ich schauen, dass meine in 2m kommen, aber normal aufgewachsene Tiere werden in so einem Becken sicher auch keine 30cm.


    Zu ruhig und wenig schreckhaft kann ich nur sagen: Gilt nur für Nachzuchten!
    Wildfänge sind extrem schreckhaft.


    Gruß,
    Stephan

    Hallo,
    meine L264 haben nie Silikon gefressen. Kenne ich auch so von anderen. Unter den Rüsselzahnwelsen gibt es in der Verwandtschaft da deutlich gefährlichere.
    Bei einem anderen Becken haben wir Plexiglasstreifen über die eigentlichen Silikonränder drüber geklebt. War bei L91 auch notwendig, die haben wirklich Silikon geknuspert. Ab dann ist´s aber nicht mehr gefährlich.
    Meine L264 haben gerne Spitzhornschnecken gefressen. Ich hatte immer eine paar große Exemplare im Becken, die im Sand lebten. Was raus kam oder ausgegraben wurde, wurde geknackt. War eine natürliche "Zufütterung".
    Ist ähnlich wie bei jungen Kaktuswelsen, die sind auch Schnecken-Serienmörder.
    Sonst ist L264 recht einfach und gesellig. Würde definitiv Gruppe halten, dann scheint es auch so als sieht man sie mehr. Ich hatte zu wenig.


    Gruß,
    Stephan

    Hallo,


    die Valisnerien brauchen nur regelmäßig Eisen. Mit CO2 hat das gar nicht so viel zu tun. Ich stecke denen alle paar Monate mal so eine Düngetablette von Tetra in den Boden und benutze außerdem Tagesdünger von JBL (die kleine Tröpfchen-flasche) oder Söll Tagesdünger.
    Die Valisnerien wachsen dann sehr schnell, gerade bei guter Beleuchtung. Ich würde schauen, dass ich die mal ans wachsen bekomme, vielleicht noch eine Schwimmplfanze (ich würde schwimmenden Hornfarn empfehlen) ins Becken, dann kannst du gerade wenn das Wasser auch noch
    etwas Farbe durch Huminstoffe bekommen soll getrost darauf verzichten, etwas an der Lichttechnik zu ändern. Hornfarn hat außerdem den Vorteil, dass er sehr gut Nitrat verwertet.
    Temperatur von rund 28°C finde ich gut.
    Und wie schon gesagt, bei dem langen, recht schmalen Becken, würde ich auf einer Seite mal eine ordentliche Strömungspumpe montieren. Mit nur Filter hast du in dem Becken sicher keine erwähnenswerte Strömung. Das wirkt oft Wunder, vom Verhalten der Fische her.


    Gruß,
    Stephan

    Hallo,


    ich würde vom Besatz erstmal gar nichts ändern. Kleine Salmler gehen eh nicht. Die armen Salmler. Die kauern mit Hechtcichliden und Hechtsalmlern dann wahrscheinlich sehr schnell mit recht in der Ecke.
    Ich würde die Geophagus sich erstmal in Ruhe eingewöhnen lassen und mal bewusst erstmal etwas vorsichtig mich auch im Zimmer bewegen.


    Am Setup würde ich persönlich aber bischen was ändern. Nur so ein paar Gedanken:
    Die Riesenvalisnerie rauf und an der Oberfläche entlang wachsen lassen. Das gibt etwas Deckung und macht das Becken auch etwas dunkler.
    Der Nitratwert ist auch eher so kurz vor Wasserwechsel. Wenn die Tiere niedrigeren gewohnt sind, kann sie das auch beeinflussen. Meine Geophagus werden auch ruhiger und versteckter, wenn der Nitratwert steigt. Ich würde den mal weiter senken.
    KH ist auch nicht sooo niedrig. Auch wenn der PH Wert bis 7 im natürlichen Gewässer vorkommt (wann wurden diese Messungen gemacht??? Der Fluß fließt durch recht bewaldetes Gebiet. Ich würde einen neutralen PH-Wert als "Normalwert" anzweifeln), kann es sinnvoll sein, den erstmal zur Eingewöhnung etwas abzusenken. Meist werden die Fische mit der Regenzeit deutlich aktiver und da ist der PH Wert und KH wert sicher deutlich niedriger.
    Also, wenn die Fische erstmal mehr aus sich raus gehen sollen, könnte das helfen.
    Dein Becken wirkt ja auch sehr hell. Oft ist das auch ein Zeichen dafür, dass wenig Huminstoffe im Wasser sind. Auf meine Geophagus hat das einen großen Einfluss. Sowohl von Färbung als auch vom Verhalten.
    Der Rio Pindare führt zeitweise ganz gut Sediment, hat aber dennoch auch ganz gut "Farbe". Ich würde da mal ordentlich Blätter und Erlenzapfen und Torf rein geben.
    Wie sieht es mit Strömung im Becken aus? Die Fische ans schwimmen kommen lassen, kann sie auch dazu bringen aktiver zu werden und sich mehr zu zeigen.


    Gruß,
    Stephan

    Hallo,


    ich finde das auch ein interessantes Thema. Wie du richtig schreibst, muss man eigentlich sicher davon ausgehen, dass in sämtlichen Aquarienfuttern Konservierungsstoffe und Farbstoffe drinnen sind.
    Das meiste hält ja selbst angebrochen ewig. Dass wirklich Futter "kaputt geht" habe ich bisher kaum erlebt. Außerdem haben die meisten Futtermittel auch Lockstoffe. Das merkt man, wenn man Futter ohne Lockstoffe nimmt. Söll und Panta Rhei sagen, sie verzichten darauf.
    Eine Ausnahme war bei mir nur mal Söll Futter, das schon eine Zeit angebrochen war. Das hat wirklich mal angefangen unangenehm zu riechen, so dass ich es weg getan habe. Hier scheint nicht die riesen-Menge an Konservierungsstoffen drinnen zu sein.


    Im Vortrag bei der Panta Rhei über ihr Panta Nouri Futter wurde erzählt, dass man ihr Futter angebrochen besser im Kühlschrank lagern soll und auch einigermaßen zügig verbrauchen soll, weil sie auf Konservierungsstoffe und ähnliches verzichten würden.
    Interessant fand ich auch den Hinweis von denen, dass sobald man auch nur kleine Mengen Algen oder anderes Grünzeug ins Futter mischt, auch das Futter grün wird. Deswegen ist selbst das Carnivore-futter von Panta Rhei grün, obwohl da kaum Grünzeug drinnen sei.
    Man kann also bei allen anderen davon ausgehen, dass das Futter gefärbt wird.


    Grüße,
    Stephan

    Hallo,


    ja, ich denke schon, dass die Panzerwelse auf seine Rechnung gehen. Jemand anderes kam nicht in Frage. Glaube nicht, dass die Satanoperca das waren.


    Ich würde versuchen, nicht so runde Steine zu nehmen sondern eher größere Flache und Platten. Ich denke da ruht er dann auch eher drauf. Vielleicht gibt's dahinter einer Kante dann auch einen schönen Ruheplatz. Die Strömung bleibt dann auch stärker erhalten. Da würde ich dann für den Boden auch einfach groben, runden Kies und kleine flache Kiesel nehmen, die sollten liegen bleiben. Insbesondere, wenn du die Geophagus eh raus tust.
    Was für eine Pumpe benutzt du eigentlich?


    Aber nettes Becken, da hat der Megalonema es jetzt auch gut.


    Noch zu dem, was Vorredner geschrieben haben:
    - Ein bischen hell find ich dein Becken auch (zumindest im Video). Ein bischen Beleuchtung dämpfen wäre meiner Ansicht nach auch nicht schlecht.
    - Unterstände nutzt Megalonema gar nicht. Der ist immer draußen, braucht nur einen Ruheplatz, an dem ihm keiner stört, das kann aber durchaus in starker Strömung eine Stelle sein, an der er sich gut halten kann.
    (Ganz anders ist da mein Platysilurus, der ruht sehr gerne in ruhigen Ecken und in Unterständen.)


    Grüße,
    Stephan

    Hallo,


    bei mir schwamm der Megalonema nur kurz und da war er auch noch relativ klein. Das Tier gehörte meiner damaligen Freundin und ist dann auch zu ihr ins Becken gewandert.
    Bei mir ist er am liebsten im vollen Wasserstrom vom Diffusor des Filterauslass geschwommen!
    Bei Ihr wurde er ruhiger, allerdings hat sie nach einiger Zeit auch Satanopercas dazu gesetzt und danach wurde er auch recht scheu.
    Irgendwann ist er dann auch ausgezogen, weil das nicht optimal war. (Es ist auch krass was Satanopercas sich für Stinte rein hauen, wenn sie gar nicht sollen.)
    Woher soll man´s vorher wissen, bei Tieren über die man gar nichts findet. Es gibt andere Raubwelse die vertragen eine Vergesellschaftung mit ruhigen Barschen gut.


    Red Heads brauch ich nicht, habe ich selbst :)


    Unterschätzen sollte man Megalonema nicht. Der meiner Ex hat bei ihr mit ca. 13cm zugegebener Maßen noch recht kleine Panzerwelse (vielleicht gut 4 cm) gefressen.
    Also wenn die wirklich 30cm werden, wird´s auch mit Brochis eng.
    Dornwelse verhalten sich meiner Erfahrung nach völlig uninteressiert gegenüber anderen Welsen (auch Raubwelsen) und rammen sie bei der Nahrungssuche im Zweifelsfall einfach weg. Bei solchen Sensibelchen vielleicht auch nicht optimal.
    Auch relativ langweilig.
    Exallodontus aguanai wäre mir zu ähnlich. Ich würde mir dann lieber einen zweiten Megalonema holen. Was die innerartlich treiben, wäre ja auch interessant. Ich kann dir auch "unser" das altes Tier vermitteln. Das müsste noch zu haben sein. Und ist so weit auch nicht weg von hier.
    Ich selbst bin ein Fan von Platysilurus Mucosus. Sehr ruhig, nie hecktisch, relativ klein bleibend für Raubwelse, hat keine Probleme mit anderen Fischen und wunderschön. Aber wenn ich schon einen Megalonema hätte, würde ich da eher noch einen mal dazu setzen und schauen, was passiert.


    Hujeta mit Skalaren ist kein Problem, denke ich. Bei den Salmlern wird´s schwierig. Ausgewachsene Hujetas sollten die schaffen, oder zumindest probieren zu schaffen, womit sie aber auch hinüber werden.
    Die Hujetas haben schon einen starken Jagdtrieb und da ist alles erst einmal interessant, was nicht wirklich deutlich zu groß ist. Ansonsten, passen sie zu Raubwels und größeren, ruhigen Barschen aber super.


    Gruß,
    Stephan

    Hallo,


    ich kenne Megalonema auch. Selbst schon gehabt. Bei zu wenig Strömung und wenig anderen Fischen (Barschen), fangen sie stark das schwimmen an und sind unruhig. Bei größeren Beifischen (Barschen) noch zusätzlich werden sie eher scheu und kümmern ein wenig.
    Stömung ist definitiv sehr wichtig und geradezu essentiell für die Haltung der Tiere. Hätte ich dir auch stark empfohlen. Braucht auch keiner erzählen, dass skalare mit dem lächerlichen bischen Strömung die man in einem Aquarium erzeugen kann, irgendein Problem hätten.
    Ich kenne das auch so, wie du es schreibst, dass sie da lieber absichtlich hineinschwimmen.
    Eher weniger passen die Red Heads zu dem Megalonema. Ohne die würde er sicher deutlich aktiver werden. Sind was das angeht eher Sensibelchen.
    Gruß,
    Stephan

    Hallo,
    mal eine Frage:
    Ich hatte schon Erlenzapfen, von denen hatte ich 5-8 Stück in ein 55 Liter Becken gegeben und das Becken war danach Schwarz. Sah aus wie Schwarzer Tee.
    Einige Fische hatten das allerdings sehr geliebt.
    Dann tut man das nächste mal Erlenzapfen rein und man sieht quasi gar keine Verfärbung.
    Gibt´s einen Trick, wie ich nur die guten, stark färbenden Zapfen bekomme?


    Gruß,


    Stephan

    Hallo,


    ich hatte zwei Tiere (armatulus), jetzt nur noch eins. Der ist inzwischen 25 Jahre. Am liebsten sitzen sie unter Steinplatten (nicht dünner Schiefer, lieber was stabileres) oder Wurzeln. Sand würde ich mal ganz klar als Bodengrund empfehlen.
    Gefressen wurden bei mir eigentlich keine Fische, wobei ich auch keine wirklich kleinen im Becken habe. Nachwuchs von anderen Harnischwelsen blieb aber unbehelligt. Beifische sind überhaupt kein Problem, bei mit sind Geophagus mit drinnen, die interessiert der Wels nicht und umgekehrt noch weniger.
    Mit Harnischwelsen kann es streit um Höhlen geben, die aber von den Dornlinien mit Sicherheit gewonnen werden. Die Viecher sind wahnsinnig stur.
    Als ich einen neuen Rüsselzahnwels (L264) eingesetzt hatte, wollte der dem Dornlinienwels die Höhle streitig machen. Der Dornlinienwels sah danach übel zugerichtet aus, regelrecht aufgeschlitzt, hat aber gewonnen. Ist auch sehr schnell alles geheilt.
    Überhaupt sind die Tiere extrem stabil und waren bei mir noch nie krank.
    Sehen tut man sie wirklich nicht viel. Allerdings nach einem Tag Fütterungspause kamen meine auch bei Licht zur Fütterung heraus. Schwimmen dann suchend durchs Becken und saugen jegliches Futter ein, das ins Maul passt.
    Am liebsten Fressen sie aber mit Abstand kleine Regenwürmer oder Kompostwürmer. Da kamen sie immer sofort heraus. Würmer scheint die Leibspeise zu sein.
    Ansonsten sehr unauffällig. Gelegentlich wird geknurrt, sonst merkt man nicht all zu viel von ihnen. Sensible, "freischwimmende" Welse, wie kleinere Raubwelse sind nicht ideal als Vergesellschaftung. Ich habe noch einen Platysilurus, der wird bei Nahrungsaufnahme einfach weggerammt.
    Allerdings ist der auch behände genug, auszuweichen.


    Gruß,
    Stephan