Beiträge von Mathl

    Hi Venni,


    bei mir funzen beide Videos.

    Deine Wasserwerte sind zwar nicht optimal, sollten aber zum "groß ziehen" ausreichen. Aber bei der Vergesellschaftung mit Heros oder "Geophagus" brasiliensis habe ich etwas Bauchschmerzen! Letztere würde ich auf jeden Fall separieren! Das Aquarium ist zwar relativ großzügig vom Inhalt her, aber eben nur begrenzt.

    War bis vor einer Woche in Kolumbien und habe 12 Uaru fernandezypezi importiert. Am Sonntag hole ich die Tiere ab und werde sie erst einmal in ein mit Schwarzwasser vorbereitetes 500-l-Becken groß ziehen. Wir waren mehrfach im Atabapo unterwegs und die Wasserwerte waren extrem: 4,5 bis maximal 5,5 pH und 0,0 KH/GH sowie Leitwert weit unter 100. Werde versuchen meinen Tieren das annähernd zu bieten. Ist mit ziemlich großen Aufwand verbunden, aber ich hoffe, dass es fruchten wird. Für mein lang gehegtes Vorhaben, Satanoperca über 3 Jahre zu pflegen, wird dies auch dienlich sein.


    Beste Grüße von Mathias

    Hallo zusammen,


    hatte nun auch endlich mal die Gelegenheit diesen super Film anzuschauen. Echt gelungen, vor allem mit Aufnahmen der besonderen Art. :thumbup:

    Würde bei dem Geophagus mit ziemlicher Sicherheit auch auf sp. Panta Rhei tippen. Meine Tiere haben blaue Lippen und nicht so schön rot gefärbte Bauchflossen. Aber es wird hier sicherlich auch Standortvarianten geben und ich werde auch mal auf die Lippen achten, wenn sie sich fortpflanzen sollten.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Micha,


    bis jetzt alles wieder palletti, kommt eben ab und zu mal vor. Hoffe nur, dass es in den nächsten 3 Wochen zu keinen erneuten Krankheitsfällen kommt, da lastet die ganze Verantwortung auf meiner Frau. Will mal wieder die Erdfresser in ihren Biotopen besuchen :)


    Beste Grüße von Math`l

    Hi Swen,


    besten Dank für die Info. Immer wieder interessant zu lesen.


    @ Phil: Typisches Konsumentenverhalten der heutigen Zeit. Kein Feedback, auch wenn es gern angenommen wird. Selbst bei Anfragen zu irgend einen Thema oder über Probleme ect. gibt es stellenweise keine Reaktion mehr! Man erwartet ja nicht einmal ein Dankeschön.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Bernd,


    besten Dank für die Reiseimpressionen ins Nachbarland. Du weißt ja, dass ich irgendwann auch da hin muß und jetzt erst recht! Tja, mit der Fotoauswahl ist das so eine Sache, bei meinen Vorträgen vor Aquarianern ist die Entscheidung auch immer recht schwierig.

    Übrigens hatte ich mir die DVD "Großer Blauer Fluß...eine Reise in die Unterwasserwelt Südamerikas" von aqua-media zugelegt. Und dort war aus der Reihe "Wilde Flüsse Europas" ein Film über einen polnischen Fluß mit drauf. Sehr empfehlenswert!


    Beste Grüße von Mathias

    Hallo zusammen,


    wenn sich Jemand so etwas spezielles wie Rochen anschafft, gehe ich davon aus, dass man sich damit eingehend beschäftigt hat. Es gibt immer wieder Diskussionen um Beckengrößen, und Mindestmaß sollte nicht immer als Normalfall angesehen werden. Persönlich würde ich eine Mindesttiefe von 1 m nennen, aber werde mich über andere Ansichten nicht aufregen (wenn sie nicht gar zu extrem sind).

    @ Thomas: Ansonsten kann ich mich nur dem Lob und der Anerkennung anschließen, Tolles Becken!


    Beste Grüße von Mathias

    Hallo Birgit,


    das sollte ein Vieja melanurus synspilum sein. Im deutschen Sprachgebrauch Feuerkopf- oder Quetzalbuntbarsch (nach einem prächtig gefärbten Vogel) genannt. Vorkommen in Guatemala bis Belize sowie Südmexiko. Da die Männchen bis 35 cm werden können, sollte er nicht in Aquarien unter 700 l gehalten werden. Hoffentlich findet sich bald ein Liebhaber mit den nötigen Becken, Schade.....!!!


    Beste Grüße von Mathias

    Hallo liebe Forengemeinde,


    und Allen ein Gesundes Neues Jahr mit all den damit verbundenen Wünschen. :)


    Leider fing das Jahr in Bezug auf die Fische nicht so gut an. Mein C. saxatilis-Weibchen verstarb (mit Nachhilfe) trotz Einzelhaltung und bester Futteraufnahme. Des Weiteren hatte ein G. winemilleri plötzlich eine Verfärbung und später ein Geschwür am Kopfbereich. Auf jeden Fall wird es sich dabei um eine bakterielle Infektion handeln, hoffe nur nicht um Mykobakterien! Dies würde Fischtuberkulose bedeuten =O. Habe das Tier jedenfalls gleich entfernt, um eine weitere Verbreitung einzudämmen.

    In diesem Zusammenhang habe ich eine interessante Web-Site gefunden: https://www.drta-archiv.de/fischkrankheiten/

    Anbei noch ein paar Bilderchen vom C. saxatilis-WitwerC_saxatilis.JPGIMG_7011 - Kopie.JPGKrank.jpgKrank_2.jpg und dem Patienten.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Christian,


    auf Panzerwelse würde ich da auf jeden Fall verzichten. Eine der durchweg klein bleibend Octocinclus-Art würde sich anbieten, außerdem sind sie Algenfresser, aber lassen die Pflanzen in Ruhe.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Micha,


    super Tiere :thumbup:. Die Unterkonstruktion kann nun auch die Bedenken Einiger zerstreuen. Ist nun mal eine gute und sichere Lösung, auch für größere Aquarien. 80 % Wasserwechsel ist schon eine ganz schöne Hausnummer, ich versuche immer einen 50 %-igen wöchentlich durchzuziehen. Wird aber meist nur 14-tägig.


    Beste Grüße von Mathias

    Hallo liebe Forengemeinde,

    ein Weihnachtsmarktbummel oder spazieren bei Regen macht auf die Dauer auch keinen Spaß, so konnte ich etwas mehr Zeit den Fischen widmen.

    Und mich auch mal wieder am filmen versuchen. Mein Crenicichla saxatilis-Pärchen, welche seit geraumer Zeit friedlichst vereint in einem 500-l-Becken herum schwamm, vertrugen sich plötzlich nicht mehr. Ich war gezwungen, das ca. 25 cm Männchen heraus zu fangen und irgendwo bei den Geophagen unterzubringen. Ich hatte dabei gemischte Gefühle und die Geophagen Anfangs auch. Aber nach relativ kurzer Zeit gewöhnten sie sich aneinander und es funktioniert gut. Hoffe, dass ich das Weibchen auch wieder voll hinbekomme. Fressen kann sie jedenfalls reichlich.


    Beste Grüße von Mathias


    https://www.youtube.com/watch?v=-zSEwWOAhnw


    https://www.youtube.com/watch?v=WAM7Zn32Kaw

    Hi Felix,


    in diesem Zusammenhang erinnere ich mich an einen Vortrag in dem ein recht praktikables Prinzip Mehrkammer-Filter vorgestellt wurde. Der Einlauf war eine Scheibe mit Überlauf. Anschließend waren im Filterkörper Schienen eingebracht (z.B. Glasstreifen oder passende Plasteprofile) in denen die Schaumstoffplatten eingeschoben werden. Es wurde eine unterschiedliche Porung von grob nach fein verwendet und immer nur eine Platte "gezogen" und gereinigt. Somit blieb die Sauerei im Filterkörper. Die Letzte und Feinste mußte nur ganz selten gereinigt werden. In die Zwischenräume kann man z.B. Siporax im Netz einhängen und nach Bedarf reinigen. Wichtig ist eine möglichst große Filteroberfläche zu schaffen.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Thomas,


    das konnte ich bisher nicht beobachten. Hatte sie mit Rotrücken zusammen, und auch mit M. insignis. Null Probleme. Die einzigen Beifische, denen es nicht bekam, waren Satanoperca leucosticta. Diese waren adult und die Rotköpfe im Halbstarkenalter. Es gab zwar überhaupt keine direkten Belästigungen, aber ihr lebhaftes Wesen machte den S. leucosticta Probleme und sie zogen sich in den hinteren Beckenteil zurück. Nachdem ich die Red Head wieder raus gefangen hatte, waren sie wieder uneingeschränkt unterwegs.

    Hattest Du Geophagus sp. Tapajos oder sp. Araguaia/Tocantins? Letztere sind sowieso etwas ruppiger!


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Christian,


    ob G. sp. Rio Caete und sp. Rio Gurupi ein und dieselbe unbeschriebene Art ist, gibt es unterschiedliche Meinungen der Experten. Selbst bei der Fortpflanzungsweise gibt es unterschiedliche Angaben. Meinerseits liegen darüber keine Beobachtungen vor, persönlich hatte ich nur G.sp. Pindare und sp. Turiacu. Des Weiteren liegen aber von G.sp. Gurupi Größenangaben von > 20 cm vor, sp. Caete soll nur um die 15 cm groß werden?!

    Aber lies selbst in unserem Fundus: Informationen zu Geophagus Rio Caete

    und www.americanfish.de/forum/index.php?thread/8670-innere-systematik-der-gattung-geophagus/


    G. cf. abalios soll nach Aussage verschiedener Händler/Aquarianer so um die 15 cm werden. Ich hatte bisher nur G. abalios ( eigene WF und F1 Nachzuchten) welche aber bedeutend größer werden. Die anderen Arten dieses Komplexes " surinamensis" sind allesamt größere Vertreter ( z.B. winemilleri, sämtliche sp. Venezuela/Kolumbien/Orinoco).


    @ Thomas: Welche Erfahrungen hast Du mit G. sp. Red Head gemacht, dass du sie nur allein halten würdest?


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Christian,


    bedingt durch die zu erwartende Größe der A. heckelii von reichlich 20 cm würde ich auf deren Aufstockung verzichten. Ein Trupp kleiner bleibender Geophagen , wie die bereits genannten sp. Red Head, aber auch z.B. sp. Pindare, sp.Caeta oder sp. Turiacu und das Paar Rotrücken sollte gut funktionieren. Oder Du entscheidest Dich für Vertreter der Gattung Biotodoma, auch sehr hübsche kleinere Erdfresser.


    Beste Grüße von Mathias

    Hallo zusammen,


    möchte noch was zur Bestückung der Töpfe ergänzen: In die 1. Filterkammer kommen bei mir prinzipiell Bio-Bälle oder Röhrchen. Dort kann sich m.E. nach die Bakterien optimal ansammeln. Mache aller 3-4 Monate die Filter sauber, es riecht nach Waldmoos, was will man mehr.

    Ausreichend dimensionierte HMF mit der optimalen Fließgeschwindigkeit sind biologisch und preislich (Anschaffung/Unterhaltung) nicht zu toppen, haben aber eben auch ihre Nachteile. Das ideale für mich ist ein separates Filterbecken mit Bio-Bällen (belüftet) und mehreren Schaumstoffmatten. Damit betreibe ich ein reichlich 1000-l-Aquarium mit vollster Zufriedenheit. Ist dann aber wieder eine Platzfrage.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Marian,


    hatte mir auch mal bei einer guten Gelegenheit 2 HMF zugelegt. Den mit 2 Kammern betreibe ich mit Luft in einem 1200-l-Becken und den einfachen mit einer kleinen Strömungspumpe für ca. 600-l. Beide laufen aber, als biologische Filterung gedacht, nur als Zusatz zu Topffiltern. Wenn man sie schnell aus dem Wasser nimmt und in ein darüber gehaltenes Gefäß versenkt, geht es mit dem Dreck im Aquarium. Außerdem ist dies bei mir nur 1 bis 2 x jährlich. Das Meiste befindet sich sowieso im HMF-Inneren. Schätze mal, als einzige Filterung wird dies in dem Becken nur mit einem geringen Fischbestand zu einem guten Ergebnis führen.

    Zu deiner JBL-Filterung: Ich halte nicht viel von Vorfiltern, diese müssen regelmäßig in kurzen Intervallen gereinigt werden. In größeren Töpfen ( jedenfalls bei einer anderen Marke mit "E" beginnend) befinden sich außerdem schon Grobfilter als 1. Schicht. Schläuche setzen sich m.E. z.B. bei Lichteinfall oder zu geringer Fließgeschwindigkeit zu?? Ich hatte diesbezüglich noch keine Probleme und betreibe ca. 10 Stück davon.


    Beste Grüße von Mathias