Beiträge von Mathl

    Hallo zusammen,


    tja so ist das eben, ich konnte nie beobachten, dass die G. sp. RH in einer Röhre verschwunden sind. Derzeit schwimmt bei mir nur noch ein Weibchen, welches ihren Lieblingsplatz unter einer Wurzel gegen wesentlich größere Hypselecara und Heros behauptet.


    Mit besten Grüßen Mathias

    Hi Kotelett,


    es sind G.sp. Tapajos und das vordere Tier sollte eindeutig ein M sein. Da musst du ja eine besonders ruppige Population erwischt haben. Wie schon geschrieben, kenne ich das von meinen bisherigen Tieren unterschiedlichster Bezugsquellen nicht. Abhilfe schafft m.E. eine Vergesellschaftung mit anderen geeigneten Cichliden. Von der Beckengröße her gesehen, hast du nur die Qual der Wahl. Die Einrichtung bietet auch Reviergrenzen, aber man kann ja auch da ein wenig experimentieren beim Umgestalten.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Kotelett,


    für mich stellen sich im Vorfeld noch einige Fragen:

    - sind die Geophagen die einzigen Bewohner?

    - handelt es sich eindeutig um G. sp. Tapajos oder vielleicht sp. Araguaia? Letztere sind/sollen untereinander rabiater sein.

    - wie ist die Beckenstruktur gestaltet?

    G. sp. Red Head gehören zu den lebhafteren Arten ihrer Gattung. Ich hielt sie auch in Gruppe von 6 Stück in 1,8 x 0,6 m ohne Komplikationen, da teilten z.B. meine G. mirabilis untereinander mehr aus. Es sonderte sich bei mir aber immer nur 1 Paar ab und pflanzte sich erfolgreich fort. Es kann natürlich auch sein, dass du ein "falsches" Weibchen belassen hast oder es sich gar um ein Männchen handelt. Ich nehme an, dass du dein M am ausgeprägteren Stirnbuckel eindeutig zuordnen konntest, aber ansonsten ist die Geschlechterbestimmung nur noch am Verhalten oder natürlich bei der Fortpflanzung eindeutig. Ein Faktor stellt vielleicht auch der fehlende Streß bei der Behauptung gegenüber den anderen Tieren dar. wenn dieser fehlt, richtet es sich gegen die verbliebenen. Ganz deutlich ist dieses Verhalten bei mittelamerikanischen Großcichliden erlebbar.

    Beste Grüße von Mathias

    Hi Daniel,


    Herzlich Willkommen und viel Freude sowie Interessantes hier im Forum.

    Bei den Beckenmaßen würde ich mich für die größtmögliche Grundfläche bei gleichem Volumen entscheiden, also lieber 2,2m x 0,8 bei nur 65 iger Höhe. Da ich ein "Topffilterer" bin, kann ich dazu ein paar Gedanken einbringen. Ein FX 6 (41 Watt, nicht 65 Watt) reicht vollkommen. Mit den Eheim XL 1200 (25 Watt) kann man Cichliden-Aquarien bis ca. 700 l ordentlich filtern, dann hört es aber auch schon auf. Zusätzlich betreibe ich entweder die HMF-Säulen mit Luftheber oder nur Strömungspumpen zur Oberflächenbewegung.

    Zum Besatz stimme ich zu, dass weniger Arten meist mehr Freude bereiten. 6-8 z. B. G. sveni oder proximus und 4 Mesonauta o.ä. Oberflächen orientierte Cichliden reichen da aus. Ein Blickfang wären auch 1 Pärchen Hypselecara temporalis oder Heros-Art. Entgegen meiner früheren Befürchtungen kann man Geophagen durchaus mit mittelgroßen Crenicichla (z.B. saxatilis-Gruppe) vergesellschaften, wenn aggressiv, dann nur untereinander, Aber auch sie schwimmen meist im unteren und mittleren Bereich.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Luk,


    für die Aquariengröße sind Cichliden >= 20 cm grenzwertig, da muss man schon ein sehr harmonisierendes Pärchen finden. Wenn man nicht unbedingt Mittelamerikaner pflegen möchte, kommen auch einige Arten aus den südlicheren Gefilden in Betracht. Kleinere Geophagus-, Mesonauta- oder Herosarten sind durchaus, auch in Bezug auf den Wegfall der" Wasserpanscherei", geeignet, Bei Aequidens gibt es auch verschiedene Vertreter oder ein Blickfang stellen sicherlich auch ein Pärchen "G." brasiliensis, welche zwar auch je nach Standortvariante ziemlich groß werden können, aber meist um die 20 cm bleiben. Und natürlich nicht zu vergessen sind die Vertreter der Rothauben-Erdfresser (siehe Avatar)!


    Beste Grüße von Mathias

    Hey Sven,

    Traumhafte Filamente!

    Geophagus und Pflanzen - wie geht das?

    die Erdfresserbecken sind die einzigen, welche ich bepflanzen kann. Je nach Größe der Tiere mit grobem Kies, Steinen oder Wurzeln schützen und für hartnäckige Tiefbauer in Pflanztöpfe stecken. Wenn die Pflanzen dicht genug stehen (z.B. Vallisnerien) können sie auch nicht an den Bodengrund ran.


    Beste Grüße von Mathias



    Hey Micha,


    Danke für die Blumen. Da haben wir ja einen ähnlichen Geschmack! Geophagus sveni sind auch meine derzeitigen Favoriten dieser Gattung, obwohl es ja einige wunderschöne Arten gibt. Deshalb schließe ich vorerst auch mit deren Bilder meinen Beitrag.


    Allen einen Guten Rutsch in ein interessantes und gesundes Neues Jahr :-)/~


    Beste Grüße von Mathias



    Hallo liebe Forengemeinde,


    als nächstes und vorletztes möchte ich meine Lieblinge aus dem Formenkreis "Rothaubenerdfresser" zeigen, "Geophagus" pellegrini. Diese Art fasziniert mich, seit dem ich sie das erste Mal vor einigen Jahren gesehen hatte. Seitdem gehören sie zu meinem Standartprogramm und ich habe mich im Rahmen des "AK Großcichliden" zur Arterhaltung verpflichtet. Dies war trotz zahlreich gelungener Nachzuchten nicht immer einfach. Vorher hielt ich verschiedene Standortvarianten des Rothaubenerdfressers "G." steindachneri auf Grund ihres etwas skurrilen Aussehens und Balzverhaltens.


    Beste Grüße von Mathias



    Hi Micha,


    war von den Acanthicus adonis auch immer sehr angetan. Dies hat sich aber mit zunehmenden Alter der Tiere relativiert. Können echte "Stinker" werden, untereinander aber auch gegenüber den Cichliden.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Phil,


    Flocken hatte ich noch nicht. Wichtig für mich war, dass das Futter keine künstlichen Farb-und Aromastoffe enthält, das Wasser nicht trübt und natürlich gern angenommen wird. Mit den Züchter-Bits sollte man besonders bei Jungfische vorsichtig füttern, da diese 50% Rohprotein enthalten und die Fische sich förmlich "überfressen" können. Musste ich bei meinen Geophagus mirabilis- Jungfischen leider so erleben. Adulte Fische haben damit kein Problem.

    Die Züchter-Sticks enthalten nur 30% Rohproteine. Einen Wermutstropfen gibt es natürlich- der Preis. Wenn jemand selbst nicht einen so großen Fischbestand hat, sollte man sich mit anderen Aquarianern zusammen tun und die 5 kg Großgebinde kaufen.


    Beste Grüße von Mathias

    Hallo zusammen,


    bei einer unserer AK Großcichlidentagung hielt R. Guggenbühl Vorträge über seine Expetitionen und stellte auch kurz seine Fischfutterproduktion vor. Natürlich gab es auch Kostproben für die Fische Daheim, d.h. Granulat verschiedenster Größe. Ich habe noch nie erlebt, dass sich meine Cichliden so auf Trockenfutter gestürzt haben. Diese Erfahrung teilten mir auch andere Aquarianer mit.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Bakinator,


    dies ist eindeutig G. sp. RH Tapajos. Ob M oder W lässt sich nicht so einfach bestimmen (ältere M haben eine bulligere Stirnlinie), aber auch die W können intensiv rote/orange Köpfe haben.


    Beste Grüße von Mathias