Beiträge von Mathl

    Hi Micha,


    super Tiere :thumbup:. Die Unterkonstruktion kann nun auch die Bedenken Einiger zerstreuen. Ist nun mal eine gute und sichere Lösung, auch für größere Aquarien. 80 % Wasserwechsel ist schon eine ganz schöne Hausnummer, ich versuche immer einen 50 %-igen wöchentlich durchzuziehen. Wird aber meist nur 14-tägig.


    Beste Grüße von Mathias

    Hallo liebe Forengemeinde,

    ein Weihnachtsmarktbummel oder spazieren bei Regen macht auf die Dauer auch keinen Spaß, so konnte ich etwas mehr Zeit den Fischen widmen.

    Und mich auch mal wieder am filmen versuchen. Mein Crenicichla saxatilis-Pärchen, welche seit geraumer Zeit friedlichst vereint in einem 500-l-Becken herum schwamm, vertrugen sich plötzlich nicht mehr. Ich war gezwungen, das ca. 25 cm Männchen heraus zu fangen und irgendwo bei den Geophagen unterzubringen. Ich hatte dabei gemischte Gefühle und die Geophagen Anfangs auch. Aber nach relativ kurzer Zeit gewöhnten sie sich aneinander und es funktioniert gut. Hoffe, dass ich das Weibchen auch wieder voll hinbekomme. Fressen kann sie jedenfalls reichlich.


    Beste Grüße von Mathias


    https://www.youtube.com/watch?v=-zSEwWOAhnw


    https://www.youtube.com/watch?v=WAM7Zn32Kaw

    Hi Felix,


    in diesem Zusammenhang erinnere ich mich an einen Vortrag in dem ein recht praktikables Prinzip Mehrkammer-Filter vorgestellt wurde. Der Einlauf war eine Scheibe mit Überlauf. Anschließend waren im Filterkörper Schienen eingebracht (z.B. Glasstreifen oder passende Plasteprofile) in denen die Schaumstoffplatten eingeschoben werden. Es wurde eine unterschiedliche Porung von grob nach fein verwendet und immer nur eine Platte "gezogen" und gereinigt. Somit blieb die Sauerei im Filterkörper. Die Letzte und Feinste mußte nur ganz selten gereinigt werden. In die Zwischenräume kann man z.B. Siporax im Netz einhängen und nach Bedarf reinigen. Wichtig ist eine möglichst große Filteroberfläche zu schaffen.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Thomas,


    das konnte ich bisher nicht beobachten. Hatte sie mit Rotrücken zusammen, und auch mit M. insignis. Null Probleme. Die einzigen Beifische, denen es nicht bekam, waren Satanoperca leucosticta. Diese waren adult und die Rotköpfe im Halbstarkenalter. Es gab zwar überhaupt keine direkten Belästigungen, aber ihr lebhaftes Wesen machte den S. leucosticta Probleme und sie zogen sich in den hinteren Beckenteil zurück. Nachdem ich die Red Head wieder raus gefangen hatte, waren sie wieder uneingeschränkt unterwegs.

    Hattest Du Geophagus sp. Tapajos oder sp. Araguaia/Tocantins? Letztere sind sowieso etwas ruppiger!


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Christian,


    ob G. sp. Rio Caete und sp. Rio Gurupi ein und dieselbe unbeschriebene Art ist, gibt es unterschiedliche Meinungen der Experten. Selbst bei der Fortpflanzungsweise gibt es unterschiedliche Angaben. Meinerseits liegen darüber keine Beobachtungen vor, persönlich hatte ich nur G.sp. Pindare und sp. Turiacu. Des Weiteren liegen aber von G.sp. Gurupi Größenangaben von > 20 cm vor, sp. Caete soll nur um die 15 cm groß werden?!

    Aber lies selbst in unserem Fundus: Informationen zu Geophagus Rio Caete

    und www.americanfish.de/forum/index.php?thread/8670-innere-systematik-der-gattung-geophagus/


    G. cf. abalios soll nach Aussage verschiedener Händler/Aquarianer so um die 15 cm werden. Ich hatte bisher nur G. abalios ( eigene WF und F1 Nachzuchten) welche aber bedeutend größer werden. Die anderen Arten dieses Komplexes " surinamensis" sind allesamt größere Vertreter ( z.B. winemilleri, sämtliche sp. Venezuela/Kolumbien/Orinoco).


    @ Thomas: Welche Erfahrungen hast Du mit G. sp. Red Head gemacht, dass du sie nur allein halten würdest?


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Christian,


    bedingt durch die zu erwartende Größe der A. heckelii von reichlich 20 cm würde ich auf deren Aufstockung verzichten. Ein Trupp kleiner bleibender Geophagen , wie die bereits genannten sp. Red Head, aber auch z.B. sp. Pindare, sp.Caeta oder sp. Turiacu und das Paar Rotrücken sollte gut funktionieren. Oder Du entscheidest Dich für Vertreter der Gattung Biotodoma, auch sehr hübsche kleinere Erdfresser.


    Beste Grüße von Mathias

    Hallo zusammen,


    möchte noch was zur Bestückung der Töpfe ergänzen: In die 1. Filterkammer kommen bei mir prinzipiell Bio-Bälle oder Röhrchen. Dort kann sich m.E. nach die Bakterien optimal ansammeln. Mache aller 3-4 Monate die Filter sauber, es riecht nach Waldmoos, was will man mehr.

    Ausreichend dimensionierte HMF mit der optimalen Fließgeschwindigkeit sind biologisch und preislich (Anschaffung/Unterhaltung) nicht zu toppen, haben aber eben auch ihre Nachteile. Das ideale für mich ist ein separates Filterbecken mit Bio-Bällen (belüftet) und mehreren Schaumstoffmatten. Damit betreibe ich ein reichlich 1000-l-Aquarium mit vollster Zufriedenheit. Ist dann aber wieder eine Platzfrage.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Marian,


    hatte mir auch mal bei einer guten Gelegenheit 2 HMF zugelegt. Den mit 2 Kammern betreibe ich mit Luft in einem 1200-l-Becken und den einfachen mit einer kleinen Strömungspumpe für ca. 600-l. Beide laufen aber, als biologische Filterung gedacht, nur als Zusatz zu Topffiltern. Wenn man sie schnell aus dem Wasser nimmt und in ein darüber gehaltenes Gefäß versenkt, geht es mit dem Dreck im Aquarium. Außerdem ist dies bei mir nur 1 bis 2 x jährlich. Das Meiste befindet sich sowieso im HMF-Inneren. Schätze mal, als einzige Filterung wird dies in dem Becken nur mit einem geringen Fischbestand zu einem guten Ergebnis führen.

    Zu deiner JBL-Filterung: Ich halte nicht viel von Vorfiltern, diese müssen regelmäßig in kurzen Intervallen gereinigt werden. In größeren Töpfen ( jedenfalls bei einer anderen Marke mit "E" beginnend) befinden sich außerdem schon Grobfilter als 1. Schicht. Schläuche setzen sich m.E. z.B. bei Lichteinfall oder zu geringer Fließgeschwindigkeit zu?? Ich hatte diesbezüglich noch keine Probleme und betreibe ca. 10 Stück davon.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Micha,


    bei mir im Wohnzimmerbecken mit diffusionssicherem Kunststoffrohr auf der Bodenscheibe, läuft so ein Heimeier seit mindestens 15 Jahren problemlos. Dank des Aquarium hat meine Frau eine Fußbodenheizung bekommen. Diese läuft ja mit einem separaten (auch einstellbaren) Heizkreis über Mischer. Die Temperatur habe ich dort schon auf ca. 38°C begrenzt, somit brauche ich keine Absicherung mittels MV. Im Sommer mache ich die eigentlichen Fußbodenheizkreise zu und es wird nur noch das Aquarium mittels Heimeier Thermostat auf Anforderung geheizt. Da sich das Wohnzimmer mit 2 großen Fenstern aber auf der Südseite befindet, habe ich eher Probleme mit zu hohen Temperatur.


    Beste Grüße von Mathias

    Hallo zusammen,


    hatte die letzten Tage ziemlich viel um die Ohren und nur Nachts immer mal ohne Schreibambitionen kurz reingeschaut.

    @ Phil: Die kleinen svenis sind von meinem Fischkumpel, wo ich auch die adulten Tiere her habe. Bei mir versuchten sie sich zwar auch schon einige Male zu vermehren, aber entweder die Eier oder die Larven verschwanden . Hatte auch schon Larven abgesaugt, wurde nix. Ehrlich gesagt fehlt mir auch derzeit die Möglichkeit (vor allem die Zeit) Jungtiere optimal aufzuziehen und da lasse ich es lieber.

    Warum gerade die S. daemon WF sich bei mir längere Zeit recht gut halten, kann ich mir auch nicht so recht erklären. Hatten zwar auch schon leichte Lochbildungen am Kopf, aber sieht man kaum noch. Den Panta Rhei hatte ich mal halbwegs gut erwischt und wollte das Foto nicht vorenthalten. Sind 6 Tiere und schwimmen gemeinsam mit G. winemilleri sowie 6 semiadulten H. sp. Rotkeil.

    Danke für die Artbestimmung L114. Selbst hatte ich weder L24 noch L 114 und mich blind auf den Händler verlassen.


    Beste Grüße von Mathias

    Hallo zusammen,


    wird wieder mal Zeit für ein kleines Update. Da ich zu den Aquarianern gehöre, welche ihre Fischbestand nicht ständig wechseln, hat sich in dieser Hinsicht nicht viel ergeben. Aber ein paar Bilderchen möchte ich euch nicht vorenthalten. meine G. sveni machen sich immer noch sehr gut und wurden sicherheitshalber um 6 Jungtiere (derzeit ca. 7 cm) aufgestockt. Auch die 2014 selbst gefangenen S. daemon sind immer noch gut drauf, und somit die einzigen ihrer Gattung, welche ich über einen längeren Zeitraum pflege. Mein Pärchen M. sp. Manapiare sind leider nicht mehr, kann aber altersbedingt gewesen sein. Aber dafür schwimmen ja noch M. insignes. Eine Neuanschaffung ist ein L 24, den ich bei einem Zoohändler entdeckt hatte und nicht NEIN sagen konnte. anfänglich ein wenig scheu, aber es gibt sich langsam. :)Becken_1.JPG

    Becken_2.JPGG_sveni.JPGG_sveni_1.jpgG_sveni_JT.JPGS_daemon.JPGL 24.JPGH_sp_RK.JPGG_sp_PR.JPGM_insignis.JPG

    Beste Grüße von Mathias

    Hi Schorschi,


    mit Roten ML oder auch Tubifex würde ich gerade bei Uaru sehr vorsichtig sein! Pflanzliche Nahrung aller Art (Salat, Erbsen, Maistöcke, Wasserlinsen ect.) sowie Trockenfutter auf mehr pflanzlicher Basis (Spirulina ist schon mal sehr gut) sollten den Hauptteil bilden. Ansonsten nehmen sie natürlich auch alles Geläufige an Daphnien, Weißen ML, Artemia ect.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Felix,


    würde mich voll und ganz der Meinung von Thomas anschließen. Bei größeren Aquarien kann man sich Gedanken über einen geeigneten Aquarienbauer ( Preis-Leistung- Qualität) machen, aber bei diesen Beckenmaßen würde ich auch auf den nächstliegenden günstigen Anbieter zurück greifen. Meine letzten Aquarien samt Schränke und auch Sonderanfertigungen Terrarienaufbauten habe ich von Aquatec Pausa anfertigen und liefern lassen. :thumbup:


    Beste Grüße von Mathias

    Hallo Marco,


    erstmal ein Herzliches Willkommen und besten Dank für Deine Vorstellung.

    Das Aquarium ist natürlich eine ganz schöne Hausnummer und ein tolles Projekt. Befasse mich auch seit geraumer Zeit mit dieser Problematik, aber um den nötigen Platz zu schaffen, müsste ich ein paar funktionierende Becken raus schmeißen. Derzeit noch zu Schade und keinen Elan! 8o

    Die vorhandenen Wände mit einzubeziehen ist auf jeden Fall machbar, nur muß da die Abdichtung 150 %-ig sein.

    Interessant für mich ist auch folgender Beitrag zum Bau eines Holzaquarium durch die Fa. Michael Böttner:



    Beste Grüße von Mathias

    Hi Gerhard,


    nichts zu danken. Berichte gibt es über die Reisen hier nicht. Es wurden aber beim DCG AK Großcichliden diverse Vorträge verschiedener Mitreisender gehalten.


    Mit besten Grüßen Mathias