• Ich habe hier einen Bock zu bieten. Gekauft als juvenile S. leucosticta scheinen sie doch Jurupari aus dem Rio Tapajos zu sein. Zumindest war es spannend, denn die Dame zog mit einem Semandelbaumblatt durchs Becken, um dann aber auf einem Stein zu laichen und die Eier direkt ins Maul zu nehmen.


    Ein paar Jungtiere habe ich aufgehoben, sie sind jetzt etwa 8 cm und sollen die nun etwa 5 Jahre alten Elterntiere ergänzen, die wirklich sehr schön sind.

    Mal schauen, wie sie sich entwickeln... Falls jemand auch noch Jurupari aus dem Rio Tapajos hält wäre ein Austausch möglicherweise interessant. Bitte melden.

  • Aktualisierung:

    meine "G." pellegrini werden langsam. Ein Männchen hat bereits mit einem Weibchen für Nachwuchs gesorgt. Ich habe die Tiere im Januar 2019 im Rio Tutunendo fangen können.

    Hier mal das größte Männchen. Es zeigt fantastische Farben. Etwas dunkler als man es vielleicht von pellegrinis her gewohnt ist. Im Hintergrund ist auch ein Weibchen zu erahnen.




    Gruß Michael

  • Hallo zusammen,


    mit den tollen Bildern von machen hier im Thema kann ich leider nicht mithalten. Aber ich freue mich täglich mehr über meine 11er Gruppe g. tapajos. Habe sie mit 3-4 cm bekommen und ware lange skeptisch ob sich farblich noch etwas tut. Aber mittlerweile werden sie jeden Tag farbenfroher.


       


    Man kann die blauen Glanzpunkte auf dem einen Bild etwas erkenne, leider bekomme ich es nicht besser auf's Bild. Gibt es ggf. Tips mit welchen Einstellungen man gute Bilder hinbekommt?

  • Bist du sicher, dass es eine pellegrini ist?

  • Das ist spannend, dass jemand dies fragt. Klasse. Also gefangen habe ich sie im Vorkommensgebiet von Pellegrini.

    Vom Aussehen her tendiere ich zu crassilabris.

    Ein amerikanischer Wissenschaftler war Anfang des Jahres auch dort unterwegs. Er hat z.B. im Rio Baudo einen Erdfresser gefangen, welchen er auch als crasslilabris bezeichnen würde.

    Wenn dem so ist, dann müssten die Vorkommensgebiete ergänzt, bzw. angepasst werden.

    Der Baudo oder auch der Atrato kommen bei Panama dem crasilabris schon recht nahe.

  • Hi Micha,


    habe mich mit einem kompetenten Fischkumpel über das Foto unterhalten und er sagt, anhand der Färbung sowie der Querstreifen sind es 100%- ig pellegrini. Er hatte schon mehrfach crassilabries, auch "angebliche" aus Kolumbien, welche sich aber immer als pellegrini entpuppten. Es gibt ja auch noch grüne Pellegrini, welche wiederum anders aussehen, als deine und meine Tiere.


    Beste Grüße von Mathias

  • Hi Micha,


    anbei ein Link https://images.app.goo.gl/uzsCbFcyM1uzXPaA8 mit Fotos, auf welchen man die Unterscheidungsmerkmale (z.B. Querstreifung, grün/blaue Glanzpunkte) ziemlich deutlich erkennt. Mein Kumpel hatte auch schon "G." crassilabris aus Kolumbien bei Glaser erworben, welche aber später eindeutig pellegrini zuzuordnen waren. Bin ja sowieso mal gespannt, wann die Rothauben wissenschaftlich beschrieben werden und die " aus dem derzeitigen Gattungsnamen verschwinden. Es bleibt interessant! :)


    Beste Grüße von Mathias