Düngestäbchen - geht das?

  • Hallo zusammen, ich hab da mal ne Frage. Bei mir sind mehrere Becken über einen Filter zusammengeschaltet. Jetzt habe ich nur in einem davon einige Pflanzen, die zunächst gut gewachsen sind, jetzt aber etwas schwächeln. Da ich insgesamt etwas über 1000 Liter in diesem System habe möchte ich keinen Dünger in flüssiger Form verwenden, und auch keinen neuen Bodengrund einbringen.


    Da kam mir die Idee mit den handelsüblichen Düngestäbchen, die sich nach und nach auflösen.


    Einfach in den Boden stecken und fertig!? Diese Kugeln gehen bei mir sofort in "Wohlgefallen" auf und ich komme nicht ohne Beschädigung der Wurzeln in den Untergrund.


    Hat das schon jemand versucht und sich das Wasser dabei angesehen?


    Danke für die Erfahrungen., oder Alternativen... :) Grüße, Magnus

  • Genau wissen tue Ich es nicht.
    Aber beim Gesichtsbuch, taucht diese Frage zur Zeit auch regelmäßig auf. Dort kommt, neben denen die so was nicht machen würden, immer wieder sie Aussage das Düngestäbchen für Grünpflanzen wohl gehen würden und es dort Einige gibt die diese nutzen.
    Wichtig wäre nur, dass es Düngestäbchen für Grünpflanzen und nicht für Blühpflanzen oder ähnliches sein sollten, da diese einen niedrigeren P-Anteil haben würden.

  • Hallo Magnus,


    lass die Finger davon und nimm Düngekugeln für Aquarienpflanzen. Das klappt wunderbar und da du keinen Jungel düngen musst, werden dich auch die Kosten nicht auffressen. Wenn du auf Markenware verzichtest, bekommst du die Recht günstig.


    VG
    Thomas

  • Hei, daraus kann man auch "Zäpfchen" formen, die kriegt man leichter in den Wurzelfilz rein...
    Hab ich mal mit Substralstäbchen gemacht, aber nur fürs 240er..in kleineren Becken möcht ich das Zeug nicht drin haben. Das ist ruckzuck auchmal zuviel, vor allem weil ich Garnelen drin hab die ich nicht riskieren möchte...
    In kleinen Becken hab ich auchschon 1/4 Substralstäbchen in eine leere Kapsel von Plantagold (in kleine Becken mach ich die auf und streu nur ein bisschen rein) rein, damit sie nicht auf dem Weg ganz tief in den Boden schon was abgeben, da werden sie nämlich weich und matschig, wenn man sich nicht beeilt...die Kapsel löst sich ja dann auch auf.
    VG Monika

  • Hei, ja, hat man schon gemerkt.
    Einmal hatte ich es übertrieben und damit alle schlafenden Algen geweckt die im Becken waren :cursing: 
    Das passiert mir nimmer...ich mach das höchstens alle 1/4 Jahre und dann auch nicht zuviel. Soviel das man merkt das was geht...mehr können die Pflanzen eh nicht aufnehmen.
    Vorher Filter putzen und Wasserwechsel..dann einfach mal ne Weile laufen lassen bis man was merkt.
    Wenn man den Filter nicht putzt, kann es passieren, dass das Nitrat veratmet wird und Eisen mit Phosphat ausfällt. Wär ja schade drum ;-)
    In Becken die ein Problem mit Nitrit haben, also eh schon kippelig oder neu sind, würd ich es nicht machen...
    Und auch nicht in Becken mit wenigen Pflanzen..da muß man schon realistisch sein. Wenige Pflanzen sind auch mit einem Microdünger ohne Macro gut bedient. Für den Rest sorgen die Tiere im Becken.

    Is ja auch Urea(
    Carbamidstickstoff) drin und das was die Pfanzen nicht aufnehmen, sollte schnellstmöglich von den Pflanzen verwurstet werden.
    Bei "Agrardüngern" muß man auch aufpassen das keine Nitrifikationshemmer drin sind...
    https://de.wikipedia.org/wiki/Nitrifikationshemmer


    Weil das wollen wir auf garkeinen Fall X( 
    Immer brav die Zutatenliste lesen...
    VG Monika

  • Hi


    Also Düngestäbchen für Topfpflanzen würde ich in keinem Fall nehmen, sind die gemeint? Das ist ein ganz anderes Segment als Aquarien.


    Und wenn es Düngekugeln sind, kannst da nicht mit nem Bambusstab einfach nen Loch in den Boden stechen und die dann da rein drücken? Oder du hast ne Röhre, steckst die da in den Boden, das Kübelchen rein und mit nem Stab rein schieben?



    Aber immer nur Aquariendünger verwenden!

  • Hi,


    Und wenn es Düngekugeln sind, kannst da nicht mit nem Bambusstab einfach nen Loch in den Boden stechen und die dann da rein drücken? Oder du hast ne Röhre, steckst die da in den Boden, das Kübelchen rein und mit nem Stab rein schieben?


    Soviel Aufwand muss man da gar nicht betreiben. Ich nehme eine lange Stabpinzette, greife damit eine Düngekugel und schiebe sie einfach mit der Pinzette in den Wurzelbereich. Das geht total einfach und den Wurzel scheint dadurch auch nichts zu passieren.


    LG, Sabine

  • Hallo,


    Zitat

    Also Düngestäbchen für Topfpflanzen würde ich in keinem Fall nehmen, sind die gemeint? Das ist ein ganz anderes Segment als Aquarien.

    Wieso? Negative Erfahrungen gemacht?


    Ich nehme sie eigentlich schon immer. Meistens von Compo, weiß jetzt nicht wie sie heißen, aber auf der Packung ist vermerkt : " ...für Wasserpflanzen geeignet"
    Wie Moni schon schrieb darf man es nicht übertreiben, ich nehme meistens nur ein halbes Stäbchen. Ein Hollandbecken kriegt man zwar nicht, aber eine Grundversorgung ist gegeben.
    Mir reicht das. Auch preislich ist es natürlich top, eine Packung reicht mir für 3 bepflanzte Becken über ein Jahr!!!


    Gruß
    Sascha

  • Hei, für Kugeln bohr ich erst mit dem Finger ein Loch, damit hab ich mehr gefühl, was da im Boden abgeht.
    Dann einfach die Kugel hinterherdrücken, tief rein und obendrüber wieder zuschaufeln.


    Hei Sasha, von Kompo hatte ich auchmal Stäbchen, daber da stand nix von Wasserpflanzen drauf???
    Ist aber auch eine Weile her. Und da sie bei Zimmerpflanzen nicht so gut funktioniert haben, bin ich bei Substral geblieben.
    Für die Wasserpflanzenkübel draußen nehm ich diese Oscornakegel. Auf denen steht drauf, auch für Seerosen.
    Im Aquarium hab ich sie aber noch nicht benutzt.
    VG Monika