Parasiten am/im After

  • Hi Martin,


    ich würde wärend der Behandlung nicht füttern, belastet zusätzlich das Wasser.


    MB_DD schrieb:

    Ja, es sind 0815 Ancistrus.


    Habe das geschrieben weil der lat. Name für den L183 gilt und oftmals falsch für den Normalen genommen wird.


    LG Frank

  • Gar nicht füttern gefällt den noch nicht mal halbwüchsigen T. Macantzatza vermutlich nicht. Will eigentlich nicht, dass sie im Wachstum stagnieren.


    Wie der krrekte Name fü den 0815 Ancistrus ist, weiß ich leider nicht. Wenn du einen Tipp hast, immer her damit - habe schon ab und zu mal dazu Informationen gesucht, aber der L183 hat doch ganz feine schneeweiße Punkte und einen weißen Saum an Rücken- und Schwanzflosse.

  • Hi,


    welche Art es ist weiß man ganz sicher.
    Den es handelt sich definitiv um Hybriden die sich im Laufe der Zeit in unseren Aquarien entstanden sind.
    Aus welchen Arten genau der uns bekannte Ancistrus entstand ist wird wahrscheinlich nie mehr zu ermitteln sein!
    Möglicherweise nur per DNA Tests. Weiter Infos hier.


    LG Frank

  • So, nun sind 48 Stunden um und ein paar Schnecken leben noch.


    Nee, was ganz wichtig ist: an einem T. Macantzatza hängt noch am After so ein hauch dünner Faden, wie von den Fräskopfwürmern dran. Ich mache gerade 80% Wasserwechsel, wie es die Anleitung vorgibt. Was mach ich jetzt mit dem T. Macantzatza, der scheinbar noch befallen ist?


    Alle Fische sind bis jetzt wohlauf.

  • Hallo Martin,


    schau mal morgen nochmal nach, ob es dann immer noch so aussieht. Vielleicht sind es tote Würmer, die aber erst noch ausgeschieden werden.
    Ansonsten wie im Beipackzettel steht, nochmal nach 3 Wochen nachbehandeln.


    Grüße
    Anja

  • Wegen Füttern: kann ich morgen wieder normal füttern?


    Und die zusätzliche Luft über eine Membranpumpe würde ich auch noch bis morgen laufen lassen. Was meint ihr?


    P.S.: ich find es spitze, wie schnell ihr hier antwortet!

  • Mein Schwertträgermännchen ist heute nacht gestorben. Es gibt zwei Theorien: entweder hatte er schon einen sehr starken Befall und die abgestorbenen Fräßkopfwürmer haben jetzt zu viele Löcher im Darm hinterlassen oder es ist einfach so, wie es ab und zu berichtet wird, dass Lebendgebärende Zahnkarpfen mit dem Nematol nicht so gut klarkommen.

  • Das Schwertträgerweibchen ist einen Tag später auch gestorben, hat aber vorher noch schnell 50-80 Junge gekriegt ( = frisches Lebendfutter für die T. Macantzatza).


    Alle anderen sind wohlauf. Selbst die Schnecken und Welse zeigen keine negativen Anzeichen.

  • Hm, das ist natürlich blöd. Aber was gemacht werden musste ja, bevor sich alle Tiere herumplagen zu Grunde gehen.
    Hoffe, dass es nun aufwärts geht und du bzw. deine Fische nicht nochmal von solchen Plagegeistern heimgesucht werden.

  • Ja, insgesamt bin ich guter Dinge. Werde in knapp 2 Wochen nochmal mit Nematol behandeln, um eventuelle Larven noch mit zu erwischen.


    Wenn sich noch jemand findet, der meine Purpurprachtbarsche nimmt, bin ich bald beim Artbecken für die T. Macantzatza. Oder der Besatz bleibt so, wie aktuell, damit ein Feindbild für die Inkas vorhanden ist.


    Gruß,
    Martin

  • Pünktlich 3 Wochen später habe ich die gleiche Dosis Nematol nochmal reingekippt. Ich hoffe, damit alle Eier und Larven dieser Bieser erwischt zu haben. Diesmal war ich so geistesgegenwärtig und habe vorher noch 50% WW gemacht.


    Nach außen hin habe ich keine Fräßkopfwürmer mehr entdecken können. Es können also fast nur noch Eier/Larven/nicht allzu große Parasiten aktiv sein. Fortpflanzungsreife "Teile" sollten in den letzten Wochen auch nicht mehr überlebt haben/herangewachsen sein.


    Aktueller Besatz:
    - 3x Ancistrus sp. (M=9 cm, W=7 cm, W=6 cm),
    - 6x T.Macantzatza (alle ca. 4 cm),
    - 2x P.Pulcher (1,5 cm),
    - 2x T.Trichopterus (M=8 cm, W(?)=6 cm).


    Ich hoffe, dass ich diesmal keine weiteren Tiere einbüße.