Ammocryptocharax elegans - ein Tagebuch

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    Hallo zusammen liebe Salmlerfreunde und vielleicht nicht nur die...


    Manchmal macht man ja Unfug , oder lässt sich auf Experimente ein und das Alter schützt wohl auch hier vor Torheit nicht ..... Weil sich aber dieses Experiment als das Interessanteste herausstellte, was ich jemals gemacht hatte, möchte ich gerne für alle Interessierten darüber berichten.
    Aber fangen wir ganz vorne an...
    Es war einmal .... ein "Elko", der ganz fleißig den Newsletter der Fa. Glaser ins Forum einstellte und es gab den Umstand, dass ich gerade mit einigen leeren Becken auf Fischsuche war.
    Eigentlich bin ich doch ein Cichlidenfan, aber man schaut ja auch mal über den Tellerrand..... und da waren sie eines Tages, giftgrün und "Bodensalmler" - "Ammoncryptirgendwas", noch nie gehört.
    Bodensalmler kannte ich aus meiner Jugend hatte sie auch mal kurz gesehen, aber andere...wie sich herausstellte.
    Also "so´n grünen Fisch" hatte ich noch nie und die Erinnerung an diese überaus agilen Bodensalmler fand ich irgendwie verlockend, denn die, die ich aus meiner Jugend kannte waren wendige und quirlige Schwimmer, die sich gut in meinem Eckbecken zusammen mit den Rotköpfen machen könnten. Soweit der Gedanke.....
    Hab schon etwas hin und her überlegt, aber diese Farbe, hmhmhm.... Da ich durch meine unbefriedigende Suche nach schönen Satanoperca leucosticta noch etwas Geld in der Kriegskasse hatte, hab ich mir schlussendlich fünf Stück dieser grünen Wesen bestellt. Zehn wären mir ja lieber gewesen, aber sie waren nicht ganz billig....
    Dann kam der freudige Tag als ich die Lieferung bekam und hielt den Beutel hoch - "Aha" dachte ich, fünf "Streichhölzer" habe ich da jetzt gekauft, für einen Haufen Geld, und "abgebrannt" waren sie scheinbar auch noch........ so dunkel sahen sie in der Tüte aus.


    Die Salmlerchen waren derartig dünn - jetzt nicht direkt verhungert, sondern von einer solch mageren Physiognomie - das mir sofort der Gedanke kam, niemals kommen die im großen Becken durch, und wiederfinden tue ich sie auch nicht.... Als ich sie so sah, dachte ich an Nannostomus eques, nur waren sie dünner... Also das waren ganz zarte Tierchen.
    Die anderen Bodensalmler hatten in meiner Erinnerung einen schmerlenartigen Körper, wie ein zu kurzes Dornauge etwa und schlängelten sich durch die Pflanzen. Meine hier sahen eher so aus, als seien sie von den Wirbelkörpern her völlig versteift und würden auch leicht durchbrechen. Eben wie Streichhölzer.


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    Das ist hier einer von den "halbgrünen"


    Zum Glück hatte ich vor Kurzem erst meine alte Anlage wieder hochgefahren und noch nicht alle Becken besetzt. Eines war für ein paar Corydoras vorbetreitet, die dann aber nicht lieferbar waren. Ich sage nur.... Glück gehabt!
    Also zogen die fünf Kerlchen in ein 100*40*40, das sowohl über den zentralen Biofilter befeuert wird, als auch zusätzlich noch durch eine Batterie Maximalfilter hinter einer "Hamburger Matte" einen internen Umlauf ermöglicht, wenn ich das Becken abtrennen möchte.
    Ganz vorsichtig wurden die Tiere an das Wasser gewöhnt und eine Extrazeit für die Akklimatisierung eingeräumt, sie waren einfach so zerbrechlich....
    Schlussendlich klappte das ganz gut, sie gingen sanft zu Boden, was als Bodensalmler ja auch irgendwie ihre Vorsehung war. Das Einsetzen schienen die Kleinen ganz gut überstanden zu haben, die Atmung war ganz ruhig und das Erste, was mir auffiel waren diese beweglichen Augen, mit denen sie die nähere Umgebung im wahrsten Sinne des Wortes "beäugten". Ich bin ganz sicher dass diese Tiere recht gut räumlich sehen können, dazu aber später mehr.
    Jetzt aber erst mal Bestandsaufnahme. Fünf Tiere eingesetzt, alle sehr dünn, zweieinhalb waren etwas grün, die andere Hälfte dunkelbraun, einer war am "grünsten".
    Nach einer Stunde schaute ich wieder mal rein, es hatte sich nichts getan, nur einer (der Grünste) wirkte fit, der Rest lag irgendwo auf dem Sand, aufgestützt auf die Brustflossen und schaute.....
    Gut dachte ich, dann wollen wir mal schauen, ob sie was fressen und was sie fressen. Also gab ich von jedem Frostfutter das ich hatte etwas in das Becken. Schwarze, kleine rote und weiße Mückenlarven, Artemia, und Moinas.
    Keine Reaktion. Sie ließen die Futtertiere an sich vorbeiziehen, die Augenbewegung richtete sich quasi nur auf die Fragestellung, ob das Futter mit ihnen zusammenstößt... bei diesem Risiko wurde sich sogar bewegt.
    Die Bäuche waren konkav - ich hatte Bedenken dass sie am nächsten Morgen noch leben, zumindest bei zweien waren die Bedenken arg.
    Abends legte sich der kräftigste und agilste auf ein Blatt, der Rest blieb am Boden und ich ging echt etwas besorgt ins Bett.


    [gallerymax]3749[/gallerymax] Nix gegessen...


    to be continued


    LG Magnus

  • Hi Magnus,


    falls du vorhast uns auf die Folter zu spannen, das ist dir gelungen. ;) 
    Mach mal zu ....

    Liebe Grüsse,
    Jeannot
    http://www.jeannot.lu
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    Erfahrung ist eine nützliche Sache, leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte
    Sir Peter Ustinov


    Am Ende zählt, ob einer ist, was er vorgibt zu sein
    K.T. Freiherr zu Guttenberg (1972)

  • Zitat

    falls du vorhast uns auf die Folter zu spannen, das ist dir gelungen. ;)


    Hi Jeannot,


    :-) fein, wenigstens etwas .... :D ne, ja, aber ich muss es noch schön zusammen fassen und heute kommen Freunde und ich muss kochen :-) also morgen... :huh:


    LG Magnus

  • Hallo zusammen, hier die versprochene Fortsetzung.... :rolleyes:



    Am nächsten Morgen war natürlich der erste Gang in den Keller - da stehen alle Becken - geguckt, gezählt, alle da. Soweit so gut - zwischenzeitlich hatte ich ja ein SOS im Forum hier abgesetzt und mir wurde geholfen...


    Das Zauberwort hieß "Lebendfutter".


    Jetzt war es schon peinlich, so viele Dekaden Aquarianer , holt sich Wildfänge, hat keine Ahnung was die Tiere fressen und hat noch nicht mal lebendes Material, um zu probieren. Also ich hab mich gefühlt, als könne man meinen IQ mit dem Zimmerthermometer ablesen.... :huh: 
    Aber es war nicht Sonntag (was eigentlich typisch für mich gewesen wäre) und so war ich schon früh zum wirklich gut sortierten Zooladen in der Nähe unterwegs und besorgte Tubifex, lebende Weiße sowie rote Mülas und lebende Artemia.
    Damit bewaffnet beeilte ich mich nach Hause zu kommen, ich konnte es gar nicht erwarten den Tieren die Leckerbissen anzubieten, die ich da gekauft hatte.
    Doch mein Optimismus hielt sich in Grenzen, hatte ich doch schon die Erfahrung mit Wildfängen machen müssen, dass sie einfach nichts fressen wollten - oder zumindest zu wenig.... also möglich war nach wie vor alles.
    Um nicht noch die Futterreste permanent absaugen zu müssen entschloss ich mich, gleich einen kleinen Trupp Corydoras pygmaeus mitzunehmen, die den Bodengrund etwas sauber halten würden.
    Also war die Spannung groß. Da die Salmlerchen so auf dem Boden lagen dachte ich mir es wäre das Beste, zunächst ein paar Tubifex anzubieten.
    Und ... Ja! Der Anblick von etwas sich bewegendem brachte Aktivität in die Fische. Also nicht das jetzt jemand denkt, sie hätten sich wie ein Verhungernder auf die Würmer gestürzt , nein bei weitem nicht.
    Vielmehr konnte man sehen, wie sie die Würmer mit den lebhaft beweglichen Augen erfassten und neugierig wurden. Es war, wie nicht anders zu erwarten, der "Grünste" der besonders aktiv war.
    Das die Augen sehr beweglich sind hatte ich schon geschrieben und nun kam das Zweite, was mich total faszinierte. Der Grünste visierte einen Wurm, der sich etwa in fünf Zentimeter Entfernung am Boden schlängelte an. Zuerst mir der Drehung der Augen, dann, durch ein feines, kaum merkliches Oszillieren der Rücken und Brustflossen richtete er sich auf den Tubifexwurm aus, und saß wieder auf dem Boden, ohne jedoch zunächst die Entfernung zu verringern. Dies geschah nun in einer Art, wie ich es von Chamaelions, oder Geckos her kenne.
    Mit kleinen oszillierenden Impulsen der Rücken und Brustflossen pirschte sich der Grünste Zentimeter für Zentimeter voran, mit jeweils einer Pause zwischen den Etappen.
    Gut dachte ich, wenn die in der Natur so am Leben bleiben wollen müssen sie ganz alleine wohnen :S , denn die kleinen Corydoras rochen den Braten ebenfalls und wuselten suchend durch das Becken.


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    "Schau mir in die Augen Kleines.... " Bei dem Bild fühlte ich mich irgendwie beobachtet.


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    noch ein Blick auf die großen und sehr beweglichen Augen, die für Betätigung als Lauerjäger sehr nützlich sind.


    Es dauerte gefühlte Ewigkeiten, bis der Grünste ein paar mm vor dem Wurm zum liegen kam und ihn nun interessiert beäugte. Dabei bewegte er seinen Kopf geradezu nach der Art von Eidechsen, ich muss sagen, ich kam aus dem Staunen gar nicht so recht heraus, es wurde nur von der Spannung übertroffen, ob er diesen Wurm nun doch noch vor einem Corydoras fressen würde.
    An der Augenbewegung konnte man sehen, dass er den Wurm nun direkt vor der Nase im Fokus hatte und das finde ich besonders bemerkenswert, dass Ammochryptocharax nämlich mit diesen beweglichen Augen sehr exakt Räumlich sehen können müssten , da sie diese so weit nach vorne richten können, dass eine Überlappung der Sehwinkel beider Augen angenommen werden kann, sie also ein für Fische eher ungewöhnliches "Gesichtsfeld" haben müssten.


    Plötzlich und ohne jegliche vorbereitende Anspannung stürzte sich der Grünste "überfallartig" auf den Wurm und versuchte diesen zu überwältigen. Um ehrlich zu sein, ich hätte auch "ihm" eine solche vehemente Aktion gar nicht zugetraut.
    Doch der Wurm schien zu stark, er wand sich halb aus dem Maul des kleinen Salmlers hängend und dieser spuckte ihn wieder aus, nachdem er dem Salmlerchen einige Male mit dem freien Ende auf die Nase geklopft hatte ... Sch... dachte ich.
    Der Grünste machte einen weiteren Versuch, doch der Wurm verknäulte sich und war nun zu dick von der Portion, um verschlungen zu werden. Also es war ein Drama in fünf Akten, der Wurm wurde für seine vehementen Abwehrunternehmungen belohnt und der Grünste ließ von ihm ab.


    Was lief bei den Anderen? Mit deutlich weniger Engagement näherten sie sich den dargebotenen Würmern und nahmen diese wie beschrieben in Augenschein. Es wurde nur angeschaut, was sich bewegte, war die Bewegung zu stark, wurde gar nicht erst der Versuch übernommen das Futtertier zu überwältigen. Es war fürchterlich.
    Einer der Halbgrünen fand einen sehr kleinen Tubifex und wagte den Angriff. Zack, blitzschnell war der kleine Wurm verschwunden, wurde aber gleich wieder ausgespuckt, da er Sand an seinem Schleim hängen hatte. Doch der Halbgrüne gab nicht auf und schnappte mehrfach zu, bis die Ware scheinbar sauber war. Ja! Ein sichtbares Kauen und Schlucken, welches durch ein gewisses Kopfrucken begleitet wurde erinnerte mich wiederun sehr an eine Eidechse, die ein dickes Insekt herunterwürgt. Der Bann war gebrochen, die Futtertiere mussten sich also nicht nur bewegen, sondern auch in "mundgerechten Happen" serviert werden. Klingt ja auch irgendwie logisch.... :rolleyes: 
    Da sich die überlebenden Tubifex nun im Boden anreicherten und durch ihre Größe teilweise auch für die kleinen Corydoras nicht zu bewältigen waren, gab ich in der folgenden Zeit die Würmer grob geschnitten ins Becken. Diese Methode hat sich seither sehr bewährt, da sich die Teile einige Zeit bewegen, andererseits nichts mehr von der Wehrhaftigkeit haben und in einem Rutsch verschlungen werden können.
    Nachdem der erste Schritt in Richtung Nahrungsaufnahme getan war, galt es nun zu überprüfen, ob denn auch alle genug fressen würden. Da die Kerlchen so dünn waren reichte im Grunde der Verzehr eines Tubifex, um in der Bauchlinie sichtbar zu werden, und ich hatte den Eindruck, dass dies bei vier der fünf Tieren auch der Fall war. Ein Dunkelbrauner machte mir weiter große Sorgen, zwar suchte er nach Futter, aber ich konnte nicht einmal sehen, dass er etwas gefressen hätte. Nach den ersten Erfolgen bot ich natürlich das andere Lebenfutter auch an und konnte eine ganz andere Seite der Salmler entdecken, die mich nicht weniger erstaunte und gleichzeitig faszinierte, wie die Art und Weise der "Bodenjagd". Es blieb also spannend... to be continued... LG Magnus

  • Hallo Magnus,
    ich gebe ja nicht oft meinen Senf hier ab, aber bei dem fesselnden Bericht konnte ich mir das nicht verkneifen, Du bist der reinste Krimi Autor,
    macht super Pass das zu lesen, schreib bitte weiter so,toller Bericht.
    LG Norbert

  • Habt Dank, ich freue mich, wenn es interessant ist.... :)


    Hallo zusammen, bevor es nun weitergeht noch ein paar Belegbilder für eine typische Bodenjagd... Der Wurm wird fixiert, es wird sich herangepirscht und der Angriff erfolgt vehement. Zu sehen ist "der Grünste", wie man sehen kann hat er sich von der Körperlichkeit her auch schon gut entwickelt.


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    Bei diesen Tieren hat man den Eindruck, dass der Nahrungserwerb eine sehr ernsthafte Sache ist... Im Vergleich zu z.B. Hemigrammus bleheri, die bald hier und bald dort mal hineinbeißen ist das alles sehr gezielt und nahezu geplant, eben irgendwie faszinierend.


    Dieses Salmlerbecken war nun für jede freie Minute mein Platz, ich war derartig fasziniert von diesen kleinen Tieren, dass ich dort stundenlang verweilen konnte.


    In einer dieser Sitzungen machte ich eine interessante Beobachtung.
     
    Die kleinen Corydoras taten ihren angedachten Job recht gut und wie sie nun mal so sind, liegen sie zuweilen auch mal irgendwo herum. So war es auch in diesem relativ belanglosem Moment, doch diese sollte nicht belanglos bleiben.
    Ein Pygmaeus hatte auf einer Anubias Platz genommen, als sich einer der Bodensalmler interessiert näherte. Ich dachte erst, was will denn der, holte aus so einem Gefühl heraus schnell meine Kamera und beobachtete weiter.
    Der Bodensalmler, ich denke es war so ein "Halbgrüner" pirschte sich ganz vorsichtig an den kleinen Corydoras heran. Er tat das in genau dieser Weise, wie ich es bei den Tubifex schon gesehen hatte, und ich dachte, - kann ja wohl nicht sein, dass er diesen kleinen Wels als Beute betrachtete, wo er mit einem Tubifex schon solche Mühen hatte.....
    Aber er kam unentwegt näher, der Panzerwels bemerkte nichts, oder ließ sich nicht stören, ich war mir da nicht sicher. Wieder und wieder oszillierten die kleinen Flossen und er kam jetzt Millimeter um Millimeter an den kleinen Corydoras heran.
    Es hatte die "Aura" eines sich anschleichenden Raubtieres, die kleinen Augen flitzten hin und her, um gleich wieder voll auf den Corydoras fixiert zu sein. Wir war ganz komisch.
    Jetzt war der Salmler nur noch zwei Zentimeter entfernt und machte Anstalten auch auf die Anubias zu "klettern". Ich konnte es gar nicht fassen, doch der Cory merkte scheinbar immer noch nichts. Die Frage war, was will der?


    Da ich mir ja immer noch nicht im Klaren war, was nun ihre ureigene Nahrung sein könnte, kam in mir solch ein mulmiges Gefühl hoch, dass es in Südamerika durchaus Fische gibt, die darauf spezialisiert sind "Augen" zu fressen. Sollte es sowas auch in ganz klein geben? Warum nicht, es gibt ja auch kleine Crenis..... Hmja, wahrscheinlich völliger Blödsinn dachte ich, aber auf der anderen Seite war der Halbgrüne nun auf die bekannte Schlagdistanz zum Angriff auf die Tubifex gekommen und kam noch näher, immer ganz vorsichtig. Ich kam in Gedanken wieder auf das Chamaeleon. Der Salmler war nun quasi unmittelbar vor dem Auge des Panzerwelses, und ich überlegte schon, ob ich mit einem Klopfer an die Scheibe das Ärgste verhindern solle, als der kleine Pygmaeus doch "endlich" vom Blatt huschte und die Situation beendete.


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    Also, wenn ich mir den Blick des Salmlers auf den leider nicht ganz scharfen Bildern ansehe.... Irgendwie bleibt es komisch. Diese Situation habe ich kein weiteres Mal beobachten können, die Salmler achten gar nicht mehr auf die Welse.
    Eines scheint mir aber deutlich geworden zu sein, diese Salmler sind echte Lauerjäger, können ihre Beute vehement angehen, wie sich auch in der folgenden Betrachtung der Fressgewohnheiten zeigen wird. .... to be continued....



    LG Magnus

  • Hi Magnus,


    das sind total faszinierende Bilder und Dein Bericht echt spannender als jeder Krimi :thumbup: . Ich kann verstehen, dass Du da jede freie Minute vor dem Aquarium sitzt und beobachtest. Mach doch mal ein Filmchen. Ich hoffe, es kommen noch viele Fortsetzungen :) .


    LG, Sabine

  • Hi und danke euch beiden!


    Hi Felix, ja, du hast recht, das wäre der richtige Gedanke, wenn sich der Salmler nicht so auf die Augen fixiert hätte. Ich meine auf den Bildern sehen zu können, wie er nicht auf die Barteln zielt, sondern etwas dahinter. Das war auch klar mein Eindruck in der Situation.
    Wie auch immer, ich glaube sie sind keine "Augenfresser" aber einen Moment lang hätte ich darauf gewettet, wenn du weißt, was ich meine :S


    LG Magnus

  • Hi


    Unmöglich ists nicht, auch Schuppen und Flossenfresser gibts unter den Salmlern. Einige auch so Bleistiftdünn.


    Das Auge der Zwergcorys bewegt sich ja auch , das könnte auch die Neugier des Salmlers herausfordern.


    Felix

  • Hi Magnus,


    hab deinen Bericht jetzt auch gelesen, zum Glück gleich in Gänze. Du hast ja echt ein dramaturgisches Geschick :D . Wirklich schöner Bericht mit tollen Bildern von echt schrägen grünen Fischlein. Was es nicht alles gibt - klasse! Fortsetzung highly appreciated...


    VG, Inge


    P.S.: Wie machen sich denn die Farne?

  • @Felix:
    Klar Neugierde geht immer, und eine gewisse Gier hatte der Kleine schon in den Augen, in dem Moment sogar mehr als beim Anblick eines Tubifex... Das war es ja, was mich so irritiert hat.


    sabine : Ja an ein Filmchen hatte ich auch schon gedacht, muss ich mal schauen, ob ich das hinbekomme... Ist nicht so meins mit der Filmerei :)


    LG magnus