Beiträge von AndreasW

    Hallo,


    ich habe seit Anfang des Jahres vier noch junge Squaliforma bei mir im Aquarium (sie wurden damals als L35 S. cf. emarginata bezeichnet...). Die sind etwas dezenter in der Färbung als L14 oder L25 aber die haben zwei große Vorteile: sie werden ordentlich groß, mein Händler meinte ca. 30+ cm im Aquarium, und sie sind wirklich ständig zu sehen :-) Kein Vergleich zu den anderen L-Welsen, die ich bisher hatte! Einziges Problem ist die Beschaffung... so wirklich oft sieht man sie leider nicht auf den Stocklisten.


    Viele Grüße
    Andreas

    Hallo Ralf,


    hier mal ein sehr bescheidenes Handyfoto, welches ich vor ein paar Tagen kurz nach der Fütterung gemacht habe :S 
    Im Augenblick bin ich dabei, das AQ Deko-mäßig und vom Besatz her umzugestalten, d.h. es ist gerade ein wenig eine Baustelle und sieht demnächst etwas anders aus...


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    VG
    Andreas

    Hi,


    wegen der Wurzeln: ich habe drei Baumstümpfe, die lt. Verkäufer aus einem abgelassenen Stausee in Bayern stammen sollen und mind. 40 Jahre untergetaucht waren, dabei aber im Boden fest verwurzelt. Die schwimmen inzwischen schon seit fast vier Jahren oben und ich finde das richtig gut. Dadurch hat man bei meinem AQ den Eindruck ein unterspültes Flussufer zu sehen. Habe die Wurzeln unter die Querstreben gepackt, wo sie vom Auftrieb gut gehalten werden und nicht herumwackeln. Eine von den dreien scheint in letzte Zeit weniger Auftrieb zu haben, bei den anderen kann ich keine Veränderung feststellen.


    Was ich sagen will: selbst wenn Wurzeln oben schwimmen, muss das nicht unbedingt ein Problem sein, man kann es auch kreativ nutzen - und die Fische mögen diese geräumigen abgeschatteten Bereiche im AQ ^^


    Viele Grüße
    Andreas

    Hallo Ralf,


    also man kann auch bei großen Aquarien den Filter nur mit Lufthebern antreiben. Ich habe mein AQ (320x100x80 cm) auch eine Zeit lang mit 8 tschechischen Lufthebern und einer Koiflow 20 (1200l/h Luft, 15W) betrieben. Irgendwo habe ich mal gelesen, daß man bei tschechischen Lufthebern, die 25 mm Durchmesser haben ungefähr die 3-4fache Wassermenge in Bezug auf die Lufmenge bewegen kann. In meinem Beispiel also ca. 3600-4800 l Wasserumwälzung. Ich hatte die beiden Filter so ausgelegt, daß je 4 Patronen á 80x10x10 cm mit je einem Luftheber dort drin waren. Da die beiden Filter an gegenübeliegenden Seiten vom AQ sind, reichte auch die erzeugte Strömung für eine effiziente Filterung völlig aus. Wenn das bei Dir anders gelöst ist, wirst Du wahrscheinlich eine zusätzliche Strömungspumpe brauchen.


    Das besagte AQ ist zwar mein Wohnzimmer-AQ, aber es ist in die Wand eingebaut und die ganze Technik ist im Nebenraum untergebracht. Dadurch war eigentlich nicht viel von der Membranpumpe zu hören. Im Nebenraum sah das schon anders aus. Die Membranpumpe ist aber mit Abstand das Lauteste am ganzen System gewesen.


    Was auch noch zu beachten ist: die Eintrittsöffnungen für die Luft in den Luftheber müssen regelmäßig gereinigt werden, da sonst die Leistung stark nachlässt.


    Ansonsten für mich ein sehr empfehlenswertes System. Trotzdem würde ich bei einer Neuplanung die Filter so auslegen, daß sie mit einer passenden Nanostream o.ä. betrieben werden können.


    VG
    Andreas

    Danke für die vielen Tipps, da sind sehr interessante Möglichkeiten dabei! Neben den Sandwelsen haben es mir nun die Squaliforma angetan, die habe ich tatsächlich noch nie live gesehen. Muss ich mal auf die Suche gehen, wenn jemand von Euch weiß, wo es welche gibt, bin ich für Hinweise dankbar :)


    Viele Grüße
    Andreas

    Oha, Dominic das sind ja sehr skurrile Tiere! Kann mich erinnernm die hier in der Gegend vor ein paar Jahren mal gesehen zu haben. Die haben mich damals schon beeindruckt, allerdings hatte ich damals kein geeignetes AQ frei. Die kommen in die engere Auswahl! Gibt es irgendwo etwas mehr (Pflege-) Informationen zu dieser Art? Werde mir auch die anderen Sandwelse noch mal genauer anschauen, danke für den Tipp!


    @Simon: genau darum geht es mir: zu erfahren, welche Arten bei Euch aktiv sind. Bei mir waren / sind L200LF, L114 und L134 sehr versteckt. Da sieht man höchstens mal eine Schwanzfolsse irgendwo. Panaques sind da ab einer gewissen Größe schon häufiger zu unterwegs. Da das AQ mein Wohnzimmer-AQ ist, möchte ich natürlich etwas zu sehen haben :)


    Viele Grüße
    Andreas
     :-)/~

    Hallo,


    stimmt, L95 wäre für mich auch ein ganz heißer Kandidat. Der kann auch schon mal etwas heikel sein, wenn ich das richtig im Kopf habe, oder? Auf jeden Fall sehr beeindruckende Tiere!


    Ich habe gelesen, daß auch Scobinancistrus (z.B. L14) und Ancistomus (z.B. L75) öfters tagsüber unterwegs sind? Habt Ihr vielleicht noch andere Ideen?


    Viele Grüße
    Andreas

    Hallo zusammen,


    ich denke drüber nach, den Besatz für mein AQ zu ändern und bräuchte mal Eure Tipps. Bisher lag mein Schwerpunkt eher bei Cichliden, aber ich könnte mir inzwischen einen reinen Wels-/ Salmler-Besatz sehr gut vorstellen bei dem einige der schon vorhandenen Arten weiterhin drin bleiben sollen. Diese wären an Welsen 3x L200, 3x Sturisoma festivum, 5x Dianema urostriatum, 2x Loricaria "Zügelstrich", sowie an Salmlern 10x Metynnis lippincottianus. Es sollen noch weitere Salmler hinzukommen, welche ist noch nicht sicher, auf jeden Fall keine Räuber. Evtl. weitere, größere Scheibensalmler oder ein großer Schwarm kleiner Tetras, mal sehen.


    Was ich suche, sind größer werdende Loricariiden (>25cm), die auch tagsüber öfter mal zu sehen sind, in einer Gruppe (3-5 Tiere) gepflegt werden können, auch mal ein paar Wochen mit 25°C klar kommen (Rest des Jahres 27-30°C)... und attraktiv sollen sie natürlich auch noch sein :D


    Was ich den Fischen bieten kann ist ein großes Aquarium (320x100x80 cm = ca. 2500 l) mit ggf. starker Strömung, viel Sauerstoff, Holz und anderen Verstecken. Außerdem kommt bei uns weiches, nitratfreies Wasser aus der Leitung.


    Was definitiv ausscheidet sind Panaques. Die hatte ich jetzt lange Zeit und von denen will ich mich aus verschiedenen Gründen nun trennen. L114 hatte ich auch schon, aber die waren wirklich fast nie zu sehen...


    Was meint Ihr?? Gibts da was passendes?


    Viele Grüße
    Andreas

    Hallo,


    ich habe seit knapp vier Jahren drei Hujetas. Die waren zuerst ca. 8 cm lang und ziemlich schlank. Ich habe sie dann mit Dillies, Stubenfliegen und allen möglichen Krabbeltieren gefüttert. Da sind die wirklich heiß drauf ;-) Meine haben aber auch schon früh Cichlidensticks angenommen. Sah immer sehr witzig aus, wenn die mal wieder einen rechteckigen Bauch hatten :-)) Jetzt verdrücken die am liebsten Stinte von bis zu über 8 cm Länge.


    Um auf ihre Endgröße von ca. 18 cm zu kommen brauchten die ein gutes halbes Jahr. An Cichlidenbrut sind die bei mir nie gegangen, dafür sind die viel zu ängstlich. Aber alles was schlang und nicht größer als 10 cm ist wird mindestens angepeilt...


    Ich würde sagen, daß man die in einem 2m-AQ sehr gut pflegen kann.


    Viele Grüße
    Andreas

    Hi,


    ich meine mich zu erinnern, dass es Mylossoma aus gemäßigten Breiten gibt. Im CWF hat jedenfalls mal jemand aus Paraguay (Jörg oder so) seine einheimischen Fische vorgestellt und ich glaube, da waren auch Mylossoma dabei. Musst Du vielleicht mal dort suchen ;-)


    Viele Grüße
    Andreas

    Hi Dennis,


    besorg Dir mal ein Infrarot-Fieberthermometer ;)


    Aus Produkthaftungsgründen *müssen* die Dinger ziemlich genau sein und messen praktischer Weise auch Temperaturen weitab von den üblichen Körpertemperaturen (dass man im Ohr damit nicht immer übereinstimmende Messungen hinbekommt liegt nicht an der Genauigkeit der Geräte, sondern eher an der dort nicht ganz einfachen Handhabung). Damit kannst Du dann Deine AQ-Thermometer prüfen und ggf. Korrekturwerte ermitteln (am besten mindestens zwei verschiedene Temperaturen, sinnvoller Weise eine aquaristisch tiefe z.B. 24 ° und eine hohe z.B. 34°).


    Viele Grüße
    Andreas

    Hallo Thommy,


    hast Recht. Auch bei mir bleiben die Paare eher beeinander. Ich kann zwar nicht ausschließen, daß es auch mal Partnertausche gegeben hat (dafür sehen sich speziell die Weibchen doch zu ähnlich), aber mein Eindruck ist schon, daß die Red Heads eher monogam veranlagt sind.


    Viele Grüße
    Andreas

    Hallo,


    hier mal meine Erfahrungen zu dem Thema... Vor gut drei Jahren habe ich eine 10er NZ-Gruppe Geophagus "Red Head Tapajos" bekommen, die ich zuächst einige Zeit in einem 300er AQ aufzog. Mit einer Größe von ca. 8 cm setzte ich sie um in ein 200x80x60 AQ. Es stellte sich heraus, daß es 5M und 5W waren. Relativ bald bildeten sich Paare von denen in regelmäßigen Abständen auch Gelege abgesetzt wurden. Interessanterweise wurden die Gelege meistens in einem recht engen Zeitfenster produziert, so daß im extremsten Fall 4 Paare gleichzeitig damit beschäftigt waren, Eier zu produzieren. Daß ein einzelnes Paar aktiv war, stellte eher die Ausnahme dar, meistens waren es 2 oder 3 gleichzeitig. Aus diesen Beobachtungen könnte man schließen, daß diese Art tendenziell in Gruppen brütet, vielleicht sogar in Kolonien (soweit derartige Rückschlüsse unter den beschriebenen Randbedingungen überhaupt zulässig sind...). Daß es zu diesen "Hoch"zeiten alles andere als ruhig zuging, kann sich wohl jeder vorstellen, der diese Fische kennt... Ich kenne diese Art jedenfalls als sehr temperamentvoll und dementsprechend nachdrücklich werden auch die beanspruchten Reviere verteidigt. Auf der anderen Seite hält sich die Durchsetzungskraft doch in Grenzen: kaum ein Gelege wurde bei mir älter als ein paar Stunden: immer gibt es irgendwann einen Rudelangriff der anderen Fische im AQ auf die Gelege, die dann als Proteinquelle enden.
    Es dauerte bei mir nicht lange, bis die ersten Tiere anfingen Löcher am Kopf zu entwickeln. Anders als bei anderen, mit denen ich hierüber gesprochen habe, waren bei mir immer die rangniederen Männchen am stärksten betroffen. Mittlerweile (seit April 2011) schwimmt die (Rest)-Gruppe von 7 Tieren in meinem neuen AQ (318x100x80) und auch hier hat sich das Verhalten nicht geändert. Immer noch haben die rangniederen Tiere Löcher am Kopf und das Alpha-Männchen hat weder Löcher, noch eingerissene Flossen oder abgebissene Filamente. Und immer noch kommt es zu regelmäßige Reibereien der Geos untereinander, wobei diese aber eigentlich in einem Ausmaß stattfinden, daß ich sagen würde, daß es "noch" harmonisch aussieht. Für mich sind die Red Heads zwar durchaus aktiv, aber nicht wirklich aggresiv. Wenn sie nicht diese (stressbedingetn?) Löcher bekommen würden, hätte ich gesagt, daß die Gruppenhaltung grundsätzlich ok ist. Im Moment glaube ich aber, daß große Gruppen mit gleichvielen Männern wie Mädels eher ungünstig sind. Kleinere Gruppen bei denen jedes paar ausreichend Platz hat sind wahrscheinlich besser. Vielleicht ist auch eine Haremshaltung mit einem oder zwei Männchen und einem Weibchenüberschuß auf Dauer streßreduzierend?


    Viele Grüße
    Andreas