Beiträge von Papa Moe

    Nach längerer Zeit mal wieder ein kurzes Update:


    Mein Becken wurde, was den Besatz anbelangt ein wenig verkleinert. Will sagen: die Carnegiella strigata (Marmorbeilbäuche) sind nach dem Tod der Betta splendens (Kampffische) in Annas Becken zu ihr hinübergewandert. Sie hat ihre Acantopsis dialuzona (Pferdekopfschmerlen) an einen Interessenten verkauft und stattdessen einfach noch ein paar Paracheirodon axelrodi (Rote Neons) dazu genommen. Da die Beilbäuche bei mir regelmäßig verstorben sind und bei Anna an der Oberfläche gut Platz und in ihrem Becken vor allem viel Grün ist, haben wir die verbleibenden fünf Tiere umgesetzt. Somit ist mein Becken jetzt ein reines Welsbecken mit den beiden Panaqolus-Albomaculatus-Männchen und fünf Parotocinclus maculicauda (Rotflossen).


    Letztere reproduzieren sich wie am Fließband, die Jungwelse überleben jedoch nach dem Verbrauch ihrer "Dotterreserven" nicht im Becken. Das vorletzte Gelege produzierte mindestens neun Miniwelse. Das aktuelle Gelege hat nur zwei Kleine hervorgebracht. Aber wie schon gesagt: die Tiere überstehen die Selbsternährungsphase im Becken nicht. Vielleicht hat ja jemand von Euch einen Tipp, der nicht in kostenaufwändige Neuanschaffungen mündet?

    Ich habe in einem anderen Thread ja bereits gemeldet, das plötzlich zwei Nachwüchsler meiner Parotocinclus maculicauda im Becken aufgetaucht sind. Hier eine Mini-Filmchen eine Zwergs am Saugnapf meines Thermometers. Der bedrohliche Schatten im Hintergrund ist ein Beilbauch, der ihn hoffentlich nicht für Lebendfutter hält:


    Hallo,


    jetzt habe ich mich seit der Kalender-Aktion ja gar nicht mehr gemeldet und auch die Aquarien haben nur die notwendige Aufmerksamkeit erfahren. In den letzten Tagen kam mir die Temperatur mit 25 Grad immer etwas wenig vor und ich habe gegen gesteuert, allerdings scheint der kühle Flur die Becken ganz schön runter zu ziehen. Heute abend gehe ich am Becken vorbei und sehe plötzlich zwei silbrig glänzende Würmchen an der Scheibe kleben. Schlimme Parasiten befürchtend inspizierte ich die beiden Geschöpfe und musste zu meinem absoluten Erstaunen feststellen, das es sich um zwei winzige kleine Welse handelt.
    Schnell haben wir sie in ein Schwimmbecken ausgelagrt und mit einem kleinen Holzstück und einer "Plankton"tablette befüttert. Danach habe ich das ganz Becken mit der Taschenlampe abgesucht, bin aber nicht auf weitere Winzlinge gestoßen. Leider habe ich es bisher nicht geschafft ein vernünftiges Foto zu machen, aber sie sind durchsichtig und haben am Schwanz kleine schwarze Punkte, was mich zu der Vermutung veranlasst, dass es sich um kleine Parotocinclus maculicauda handelt. Da ansonsten ja nur meine beiden Panaqolus albomaculatus im Becken sind (neben den vier Parotocinclus maculicauda), tippe ich auf die "Rotflossen". Dafür, dass ich erst die Befürchtung hatte, dass sie sich gar nicht wohl fühlen, sind sie ziemlich aktiv. Bei 25-26 Grad bin ich mir aber nicht sicher, ob das den Panaqolus albomaculatus gefällt.

    Nach dem Tod meines Hypoptopamus sp. ("Jekyll") ereilte eine neue, wenn auch bekannt mysteriöse, Todeswelle mein Becken.


    Nachdem bereits fünf Carnegiella strigata in der alten Wohnung verschwunden waren fehlten plötzlich wieder zwei Tiere. Doch dieses Mal war ich schlauer und ging der Sache auf die Spur. Und was soll ich sagen: das Rätsel um den Beilbauchtod ist geklärt. Die Salmler hatten sich in einer schmalen Nische zwischen Wurzelblock und Scheibe hinein gedrückt und waren wohl nicht mehr raus gekommen. Da die Fische so schmal sind und ich den Bereich nicht einsehen konnte, wäre ich niemlas auf die Idee gekommen, dass dies möglich ist. Zudem scheinen sie vor Ort in hilfloser Position sofort von den Raubschnecken attackiert und vertilgt worden zu sein. In atemberaubender Geschwindigkeit. Die beiden verschwundenen Carnegiella strigata waren jedenfalls schon weitgehend zersetzt.


    Daraufhin habe ich den Wurzelblock von allen Aquarienseiten um einen Zentimeter entfernt, so dass die Fische nun sowohl hinein, als auch heraus können. Man lernt nie aus...

    Hallo,


    heute nacht ist leider "Jekyll" mein bisher noch unbestimmter Hypoptopoma sp. nach etwa einem Tag Siechtum gestorben.


    Ich habe die traurige Möglichkeit genutzt den Kindern heute morgen zu zeigen, wie ein Harnischwels von nahem aussieht und wie er sich anfühlt.


    Zur nachträglichen Bestimmung der Art habe ich noch Bilder von ihm außerhalb des Beckens gemacht.


    Vielleicht kann ein Experte mehr dazu sagen. Aufgrund der Flossenfärbung tippe ich nach Schäfer auf einen Hypoptopoma psilogaster:






    Mein Hypoptopoma sp. ist leider heute nacht gestorben.


    Ich habe noch ein paar Fotos nach dem Herausnehmen gemacht, um ihn nachträglich zu bestimmen. Die findet Ihr auf meinem Thread (s. Link unten in der Signatur)

    Hallo,


    der aktuelle Stand ist, dass der Wels in abgetrennter Schwimmkammer sehr schwach liegt, sich aber ernährt.


    Wasserwechsel habe ich gemacht (mach ich morgen nochmal) und ein Mandelblatt wurde hinzugefügt. Wasserwerte sind nicht ungewöhnlich. Temperatur liegt bei 27 Grad. Die Otocinclus sind vital und agil.


    Ich warte mal ab was bis morgen passiert...

    Hallo,


    ich hatte am Sonntag einen Hyptopoma sp. erstanden und seit heute morgen siecht das Tier vor sich hin.


    Es kauert in einer Ecke und bewegt sich nur noch wenn es angetippt wird.


    Krankheitsanzeichen: Bewegungslosigkeit / rötliche Verfärbung im Brustbreich / leciht durchgebogener Rücken (also teilweise kein Kontakt mit Bauch zu Boden)


    Bisherige Maßnahmen: Teilwasserwechsel / Einbringen des Fisches in ein Brutkästchen, welches im Becken schwimmt, zu besseren Beobachtung / Zugabe von Futter


    Ich mache gleich noch ein Foto.


    Wer kann helfen?

    Hallo Dieter,


    glückwunsch zu den Neuzugängen und vor allem zum möglichen Nachwuchs.


    Such jetzt bitte mal schnell die Speicherkarte, damit wir die Sturisoma festivum samt Gelege zu sehen bekommen. ;)

    Mhhh...wieso drängt sich mir jedesmal nach einem Besuch im Aquaristikshop der Gedanke auf, dass man einfach mangelhaft beraten wird.


    Ich finde es einfach ärgerlich, dass man ohne Eigenrecherche vor Ort aufgeschmissen ist. Natürlich war nie die Rede davon, dass diese Schmerlen so groß werden... :(


    Ich gehe ja auch nicht zum Reifenhändler und muss am Ende feststellen, dass der Reifen gar nicht zu meinem Auto passt, wenn ich auf den "Experten" baue.


    Was läuft da schief im Beratungsgewerbe "Aquaristik"?