Beiträge von Mowa

    Hei, ich muß mal ein Bild machen, wie es aktuell aussieht...
    Mega üppig :-)
    Die Efeutute wächst problemlos auch mitten im Raum, wo nur diffuses Licht hinfällt.
    Der Rest ist "Dünger" zb. Fischkacki mit einem Eisen/Spurenelementedünger.
    Bei wenig Fisch, bzw. Nitrat 0, hilft auch ein NPKdünger + ein Nitrat GH+ dazu...die schlotzt das weg wie nix.
    Wenn sie damit umfassend versorgt sind, ist wenig Licht für sie ein Klacks...
    Die kriegen bei mir nicht viel von der HQLLampe ab. Das meiste is darüber und hat in 3,5m Entfernung 2 Südfenster.
    Also einen Versuch ist es auf jedenfall wert. Wenns nix wird, kann man ja auch wieder abbrechen.
    Wenn es wärmer wird, so im März, müßte ich die Efeutute zurückschneiden. Würde mich freuen, wenn jemand was davon haben möchte.
    Viel zu schade zum Entsorgen...
    VG Monika

    Hallo, dann hat die Efeutute einen Mangel und andere Pflanzen würden dann auch nicht wachsen.
    Bei mir is die ganze Wand hinter dem 240er voll damit. Das Bild is aber noch von 2011. Das is jetzt richtig dicht :D 
    Da es ein offenes Becken mit HQL-lampen ist, wachsen auch noch andere Pflanzen einfach über der Wasseroberfläche weiter.
    Hier mal paar Bilder. Also alles was emers wachsen kann, kannst Du versuchen.
    Am besten irgendwie abstützen, damit sie nicht absaufen. Der Bras. Wassernabel wächst zb. auf dem Wurzelballen der Efeutute, die 1/3 des Beckens füllt. Von nix kommt nix und ne gescheite Efeutute hat auch ein gescheites Wurzelwerk...
    VG Monika

    Hei, hört sich echt sehr gut an das Futter von Genzel.
    Schade das es keine Zwischengröße gibt.


    Decapsulierte Artemia kann man auch prima mörsern und in einen Salzstreuer füllen.
    Aber einige Löcher von unten mit Tesa zukleben. Sonst kommt in den meisten Fällen viel zuviel raus und versaut das Wasser.
    VG Monika

    Hei, die Dec. artemia fülle ich in eine Spritze, nur ganz wenig und zieh Wasser auf.
    Dann liegt das erstmal 2 Std. rum, bis es aufgeweicht ist. Bei der nächsten Futterrunde kriegen alle ganz wenig davon.
    Die meisten Fische nehmen es nur, solange bis es am Boden ist. Wenns erstmal unten liegt, gehen sie nichtmehr dran, außer es sind Panzerwelse dabei ;-) Die räumen alles weg. Du könntest eine oder zwei Blasenschnecken mit reintun, die nehmen das dann.
    Ich geb auch lieber nur sehr wenig Dec. Artemia, und lieber paarmal. Grad soviel, wie sie halt fressen, bis es unten ist. Mit der Spritze kann man das super dosieren. Den Rest kriegen die "Großen"...
    Das gammelt wirklich sehr, wenn es nicht gefressen wird. Deswegen echt aufpassen.
    Cyclop Ezze hab ich auch hier, aber das heb ich für Härtefälle auf, die garnicht ans Futter gehen wollen.
    Steht in einer Dose im Gefrierschrank.
    VG Monika

    Hei, bei mir gibts immer alles mögliche sofort wie es ins Mäulchen passt parallel.
    Wenn ich sie auf Staubfutter umgewöhnen will, gibt es morgends als erstes Staubfutter und später dann die Artemia.
    So ein Futterplan sieht dann in etwa so aus, bei den Minifischen...klar, andere Fische aber ich will nur sagen, wie ich die dazu kriege alles zu fressen. Immer morgends mit dem anfangen, was sie am wenigsten mögen, der Hunger treibts rein.
    Jeweils eine Zeile in einer Phase der Aufzucht. Muß man halt je nach Fischart modifizieren.


    -Pantoffeltierchen, 1 Brennesselblatt als Infusorienfutter + Staubfutter
    -Rettichtierchen, Essigälchen, Staubfutter
    -Artemia, Rettichtierchen, Essigälchen, gröberes Staubfutter
    -Moina, Artemia, Microwürmchen, feines Flockenfutter
    -Decapsulierte Artemia, Flockenfutter und alles mögliche an Lebendfutter
    -Wenn es viele Jungfische sind, haben sich Futtertabs an die Scheibe bewährt. JBL Novo Tabs oder Sera O nips.
    -zerbröseltes Flockenfutter in der passenden Größe, Wasserflöhe, Grindal
    in die Filterstömung pappen. Die reißt stundenlang immer kleine Stückchen ab, wirbeln durchs Becken und werden gejagt.
    Und immer genug Schnecken, die die Reste fressen.
    Panzerwelse und Bärblinge in einem Becken is auch gut, weil die Panzerlinge die Reste entsorgen und nix liegen lassen, was die manchmal mäkeligen Bärblinge nichtmehr angucken, wenns auf dem Boden liegt und das is mehr als genug.
    Ich finde es wichtig, das die Fische alles an Futter lernen, sofern sie das können.
    Überschüssige Tiere aus der Erhaltungszucht, müssen bei Abgabe auch schnödes Flockenfutter oder Granulat fressen. Weil nicht jeder der sie abnimmt, ist bereit eine Futtertierzucht anzulegen.
    VG Monika

    Hei, Cyanos habe ich mal mit Bakter AE von Glasgarten und Joghurt (1/2 Tl. auf 100 Liter) in die Schranken gewiesen...
    Das steht und fällt mit dem guten Biofilm.
    Auch ein Oxydator hilft gegen Blaualgen, weil die besonders aktiv sind bei einem verdichteten, sauerstoffarmem Bodengrund.
    Ich hatte immer im Hochsommer massive Probleme. Der Oxydator kann vor allem Nachts hilfreich sein.
    Die Cyanos rauben auch Nitrat wie blöd..das Becken hatte immer null Nitrat und Phosphat, weil die Cyanos das komplett eingelagert haben.
    Sie Pflanzen sind rückwärts gewachsen.


    Hab mich dann über längere Zeit wie der an ein Cyanofreies Becken rangetastet und das ist jetzt schonwieder Jahrelang Clean...
    Das hat nur einen Schubbs in die richtige Richtung gebraucht.


    Mit der Limnophila Aquartica hatte ich mir noch ein Bartalgenproblem eingefangen, die dann mit Cyanos besiedelt waren.
    Das Cyanoproblem bestand aber schon vorher, mehr als 10 Jahre, immer im Hochsommer.
    Wie gesagt, BAkter AE, den Joghurt und den Oxydator. Dazu den Filter immer bei 3/4 voll, gereinigt, weil es bei "Voll" noch zu einer grünen Kahmhaut kam, welche auch nach Cyanos gestunken hat. Das war auffälligerweise immer etwa 2 Wochen, bevor der Filter dicht gemacht hat, der übrigens eine Standzeit von einem Jahr hat. Das geht ja dann auch mit Sauerstoffmangel einher...
    Also da hab ich damals ganzschön gekämpft...
    Wasserwechsel hat die Cyanos immer noch mehr angeheizt. Wir haben im Leitungswasser 30mg/L Nitrat und 2mg/Liter Phosphat
    Das haben die sofort ansich gerissen und sind nach jedem Wasserwechsel regelrecht aufgeblüht.
    VG Monika

    Hallo, sehe ich genauso, trotzdem mag ich sie in manchen Becken nicht.
    Zum Bespiel haben meine Filigranregenbögen und Danio Erytromicron die gemeine Cladophora als Laichsubstrat geliebt.
    Auch für Elassoma sind sie ein klasse Laichsubstrat und Versteck für die Minis.
    Garnelen lieben sie ebenso, aber nicht zum Fressen, sondern zum Abweiden.
    Solange die Alge sich benimmt und nicht die Pflanzen entert und überwuchert, kann sie ruhig bei mir wohnen.
    VG Monika

    Hei, solange sie Dottersack haben, würd ich die drin lassen.
    Du kannst auch mit 2 Einhängekästen arbeiten. Einfach die Jungen in den sauberen schubsen, und den dreckigen reinigen. Immer im Wechsel.
    Es geht weniger um Mulm, sondern mehr um den Bakterienschleim im Einhängekasten. Manche entfernen das auch mit einem Pinsel.
    Oder halt eben mit TDS und Blasenschnecken. Mit einem dünnen Luftschlauch kann man das was die von sich geben, absaugen.
    Oder auf eine Spritze ein Stück Luftschlauch stecken und damit abziehen. Da kann man besser aufhören, wenn eine Larve sich nähert.
    Die Technik mit Luftschlauch beim Absaugen knicken, is auch nicht schwer.
    Wenn der Dottersack aufgebraucht ist, fressen sie ja selber den Bakterienschleim.
    VG Monika

    Hei, ähnlich ist es bei meinen Ancisturs Claro mit der Versorgung der Jungen.
    Es hat sich jetzt bewährt, Bakter AE von Glasgarten einzusetzen. Das ist eigentlich für Garnelen und fördert den Biofilm zum Abweiden.
    Die kleinen Claros suchen die ersten Tage nicht gezielt nach Futter. Sie schubbern da, wo sie gerade sind.
    Wenn ich dann täglich einen Hauch Bakter AE gebe, haben sie weiße Kackwürstchen. Wenn ich keins gebe, garnix :-(
    Damit kann man sie prima über die ersten Tage hiefen. Dann geb ich Microdünger und etwas Kalium extra, damit die Scheiben grün werden.
    Walnussblätter sind unheimlich beliebt und in Maßen alles was die ersten Tage "Rotz" /Abwasserpilz ansetzt, also Eichen, Apfelbaumblätter, neues trockenes Holz. Dazu sehr wenig Staubfutter für Garnelen auf die Wasseroberfläche damit es sich überallhin absetzt.
    So funktioniert das aktuell wunderbar :-)
    Ich hab mal versucht, die hälfte im Einhängekasten mit dem gleichen Service aufzuziehen. Die außerhalb des Kastens waren doppelt so schnell auf größe. Vor den oben beschriebenen Maßnahmen sind sie mir immer verhungert :-(
    VG Monika

    Hallo, Komisch..meiner Sturisoma Festivum Dame wächst auf einer Seite ein Backenbart.
    Hat die sich einer Geschlechtsumwandlung unterzogen?
    Ich versuch die mal zu knipsen.
    Das kann doch nicht sein, oder ist das normal, das Mädels im Alter einen Damenbart bekommen?
    VG Monika

    Hei, nee, ich krieg das nicht alleine leer, wenn dann muß ich rüber und nüber das Wasser ablassen.
    Deswegen hat ja das Wasserstoffperoxyd einen gewissen Charme, weil das sich in Sauerstoff umwandelt und dann Restlos bis evt. ein wenig Phosphat (Stabilisator) verschwindet.


    Ich hab mir jetzt überlegt, die Tinwinis&Co. einfach mal für paar Std. mit ihrem Innenfilter in einen Eimer zu setzen.
    Das rechte Becken zu behandeln, dann in beiden Becken gleichzeitig 80% Wasserwechsel, wie ich das immer mache.
    Dann läuft normal nix rüber...erst wenn mehr als 5cm in einem Becken rauskommt, fängt das an zu laufen bzw. die Scheibe klappt rüber.


    Dann bis zum nächsten Morgen warten, die Tinwinis zurück und das rechte neu einrichten, den Filter, der drinbleibt neu einlaufen lassen und dann die Medaka oder Pseudomugil Luminatus da rein...
    Jo...muß ich noch entscheiden, wer....Tja, immer 1-10 Becken zu wenig :r 


    Ich hoffe das es nur Alterserscheinungen sind.
    Auch bei meinen Methusalem Perlhühnern gibt es solche Modelle...
    Rücken krum und bucklig, Bauch hol, rotzfrech und verfressen, schon seit Jahren...
    Die andern Fische in den Gesellschaftsbecken bekommen das nicht.

    VG Monika

    Hei, so, es ist geschehen...ich habe meine restlichen fast 10 Jahre alten Danio Erythromicron in ein kleineres Becken gesetzt, wo sie ihren Lebensabend genießen dürfen. Ich hab die damals aus Eiern, die mit der Post kamen aufgezogen und viele Junge von ihnen bekommen.
    Bin da bisschen Sentimental und möchte sie nicht Euthanisieren, obwohl sie krumm, hohlbäuchig und bucklig sind :r 
    Das ist ein Problem von alten Danios, denen ich eigentlich keinen Erreger zuorden kann 8| Ich sehe das ehr als Alterserscheinung.
    Und das ist aber trotzdem der Grund, warum ich das Becken gerne bevor ich es wieder besetzte irgendwie entkeimen möchte.
    Problem ist, das es ein mit Plexiglas und Silicoon geteiltes Becken ist und durch die Nähte tröpfchenweise Wasser rüber und nüber kann.
    Auf der andern Seite sind quitschvergnügte Danio Tinwini, KBO und Yellowfiregarnelen.


    Wenn ich das Becken jetzt eine geraume Zeit ohne Tiere außer Schnecken laufen lasse, kann ich dann davon ausgehen, das es keine evt. latent krankmachenden Keime mehr enthält?
    Oder 1ml 3%iges Wasserstoffperoxyd je 10 Liter? Ok, dann sind die Pflanzen warscheinlich futsch...Oder Hochdosiertes Easy Carbo? Oder so ein Desinfekt von JBL?


    Wäre froh um etwas Input, was ihr da so macht?
    Wenn nebenan keine Fische wären, würde ich das Wasserstoffperoxyd wählen...aber so ist es mir dann doch etwas gefährlich...
    VG Monika