Beiträge von Bender Rodriguez

    Hi Franz.


    Kommt darauf an, was du vorhast.

    Ich habe Zinkrinnen (glaub ich zumindest). Einen großen Unterschied zu anderen Dachrinnen dürfte es eigentlich kaum geben. Der herablaufende Regen berührt ja nur kurzzeitig die Dachrinnen beim herablaufen.

    Das wichtigste ist meiner Meinung nach, dass der erste starke Regenguss durchläuft um den ganzen Dreck (Vogelkot, Staub etc) runterzuspülen. Danach wird erst aufgefangen. Dabei ist die Dachrinne das kleinste Glied in der Kette.

    Hi.


    Werd mal paar kurze Antworten geben.

    Endler sind als Feindfische nicht zwingend notwendig. Allerdings sind bei Apistogramma Feindfische bei Paarhaltung vorteilhaft. Ansonsten fokusieren sich die Partner zu sehr aufeinander. Und das kann schnell tödlich für einen der beiden enden.


    Falls du WF halten möchtest, würde ich die Wasserwerte den Ursprungsgewässern anpassen. Also weich und leicht sauer. Hatte meine damals in Regenwasser mit ph von ~6,5.

    Das was dir zusagt und erhältlich ist. Gibt ja einige Arten, die in solchen Biotopen vorkommen.

    Vielleicht nicht unbedingt die Standartapistogramma (cacaduoides, borelli, agassizii) sondern mal was anderes.

    Gibt ja bei diversen Vereinen auch Artenlisten mit Bildern. Dort vielleicht mal durchforsten und dann bei gefallenden Arten mal die Rahmenbedingen googlen. ;)

    Oder bei youtube mal Unterwasseraufnahmen von diversen südamerikanischen Flussabschnitten anschauen. Da gibt es auch gute Inspirationen, wer mit wem zusammen vorkommt.

    Hi.


    Laub irgendwas ungiftiges, was relativ lang hält. Buche ist eigentlich immer die erste Wahl. Eiche geht auch, sieht aber zu europäisch aus. An Pflanzen könntest du z.b. Schwimmpflanzen (Hornfarn) reintun.

    Die bieten Deckung von oben.


    Ob du den Boden dünner machst bleibt dir überlassen. Gründe wurden ja schon genannt.


    Und an Salmlern oder wahlweise Lebendgebärenden irgendwas kleineres. Zitronen könnten auch gehen.

    Auf jeden Fall sind Feinfische immer gut. Und beleben das Bild.


    Übrigens gibt es auch schöne Apistogramma, die du statt der Dicrossus nehmen könntest. Dann aber noch Höhlen dazu.

    das Frische Haff


    Nördlich von Elblag (Elbing) befindet sich das Frische Haff. Es ist ca. 80 km lang und bis zu 18 km breit und hat eine Fläche von über 800 qkm. Es wird duch die etwa 70 km lange und ca 2 km breite Frische Nehrung von der Ostsee getrennt. Das Frische Haff hat dabei eine mittlere Tiefe von 2,7 m und eine maximale Tiefe von 5,2 m. Soviel zu den "technischen Daten".

    Die Fahrt zum Haff war schon sehr faszinierend. Es ging leicht bergab, dahinter lag das Haff und im Anschluss erhob sich die Frische Nehrung. Allerdings stellte ich fest, dass die Bilder nicht annähernd so toll aussehen wie das Original.


    unten angekommen ist man erstmal kurz überwältigt

      


    und natürlich, wenn man schon mal da ist, musste ich da rein. Schade...keine Badehose eingepackt. Also in Schlüppis rein. Aber was soll ich sagen... es ist herrlich.

      

    Badewannenwarm und unheimlich flach. Nach 100 Metern nur kurz überm Knöchel, nach etwa 500 Metern nur hüfttief. Und dabei Wellen wie im Meer, jedoch nicht salzig.


      


    Da ich ja immer etwas Geschichte einfließen lasse....

    Im letzten Kriegswinter, im Januar 1945 versuchten zehntausende Flüchtlinge aus Ostpreußen vor der herannahenden Roten Armee zu fliehen. Da der Landweg zum Teil schon abgeschnitten war, nahmen sie auch den Weg über das zugefrohrene Haff, um bei etwa 30 Grad unter Null, über das Eis in Richtung Westen zu gelangen.

    Da mittels Eisbrecher im Vorfeld eine Fahrrinne von Elbing in Richtung Königsberg gebrochen wurde, war das Haff keine durchgängige feste Eisfläche. Auf dieser Fluchtroute kamen dabei mehrere tausend Menschen ums Leben, da sie entweder erfrohren oder durch Luftangriffe umkamen.

    Hi Harald.


    Dein gefundener link... die habens auch bei mir gemacht. Sehr gute Leute. Ist aber auch schon 10 Jahre her. Hält aber noch.;)

    Laut deren Erzählungen ist Entfernung kein Problem. Vor mir waren die im Allwetterzoo Münster.

    und natürlich noch die Ausstellung über die damals hier lebenden Goten, welche in diesem Gebiet zu Zeiten des Römischen Reiches lebten



     


     


    Rekonstrkution des Grabes einer Gotenprinzessin


    diese Münze ist wohl die einzig bekannte/erhaltene ihrer Art

    die Neuzeit

     


    weiter gehts mit dem Mittelalter

      


    Die Brille mit den grünen Gläsern stammt aus der 1. Hälfte des 15.Jahrhunderts und ist die einzige bekannte in Europa.


    Die Ausstellung über Truso.

    Dazu ein kurzer Abriss. Truso war eine Siedlung in der Nähe des heutigen Elblag. Sie wird auch als "Atlantis des Nordens" bezeichnet. Truso existierte zur Zeit der Wikinger und war zu der damaligen Zeit ein wichtiger Handelsstützpunkt. Erwähnt wird sie um 890 von Wulfstan, welcher auf Geheiß seines Königs, Alfred dem Großen, eine Schiffsreise von Haitabu nach Truso unternahm. Truso lag im Weichseldelta, am heutigen Drausensee (pol. Druzno) welcher damals noch mit dem Frischen Haff verbunden war.

    Die Siedlung lag außerdem am Anfang der "Bernsteinstraße" welche von der Ostsee bis zum Mittelmeer führte.




     

    Weiter geht es nach Elblag (Elbing) und ins dortige archäologische Museum.

    Die Einrichtung wurde 1954 gegründet. 1973 zog es aus seinem ehemaligen Domizil und erneut 1987 zu seinem jetzigen Standort im Gebäude des ehemaligen Malzverarbeitungsbetrieb der so genannten Unterburg.

    In der Sammlung des Museums befinden sich Exponate aus der Vorkriegszeit des damaligen Stadtmuseum welches 1864 gegründet wurde, sowie Stücke aus der Nachkriegszeit und Denkmäler aus der eigenen archäologischen Forschung.

      


    Austellung Kriegsende

      




    und deutsche Vorkriegszeit

      

    Weiter gehts...


    Die Burg in Nidzica (Neidenburg) hatte ich ja ganz vergessen. Sie hat den gleichen Namen wie der Ort, nämlich "die Neidenburg".

    Ein Vorgängerbauwerk wurde gemäß unbestätigter Quellen zwischen 1266 und 1268 errichtet und wäre damit eine der ersten Burgen im damals von Urwald bedeckten unbewohnten Sassenland. Dieses wurde zu Beginn des 14. Jahrhundert vom Deutschen Orden besiedelt.

    Die eigentliche Burg wurde dann zwischen 1370 und 1409 als Backsteinbauwerk errichtet. Sie befindet sich auf einem Hügel welcher ehemals von drei Seiten vom Fluss Neide (pol. Nida) umflossen wurde.
    Zwischen 1806 und 1812 waren französische Soldaten auf der Burg stationiert, die bei ihrem Abzug die gesamte Anlage verwüsteten.

    Von 1829 bis 1830 wurde sie durch die Bemühungen des Kreisjustizrates Timotheus Gregorovius weitgehend restauriert. Ihm zu Ehren wurde ein Denkmal am Burgberg errichtent, in dem auch 1912 seine Urne beigesetzt wurde.

    Nach der teilweisen Zerstörung während des Zweiten Weltkrieges wurde die Neidenburg nochmals aufgebaut. Heute beherbergt sie ein Museum, ein Hotel und ein Kulturzentrum.


      


     


     


    Kleiner Blick ins Museum:

      



    Denkmal für Timotheus Gregorovius

    Die Fahrtroute führt durch den Druzno (Drausensee).

    Dieser ist etwa 9,7 km lang, circa 2 km breit und hat eine durchschnittliche Wassertiefe von 3 Metern.

     


    Außerdem ist er ein Paradies für Wasservögel


     

    Haubentaucher (Podiceps cristatus) und Kormoran (Phalacrocorax carbo)

     

    Lachmöwe (Chroicocephalus ridibundus) und Höckerschwan (Cygnus olor)


     

    Silberreiher (Ardea alba) und Graureiher (Ardea cinerea)


     

    Weißbart-Seeschwalbe (Chlidonias hybrida) und Rohrweihe (Circus aeruginosus)


    Mit etwas Glück soll man hier auch Seeadler beobachten können. Soviel Glück hatten wir aber leider den Tag nicht.



    Hallöchen Leute,


    es geht weiter.

    Hab mal ne Weile überlegt, was denn nun kommt. Also Oberlandkanal Teil 2

    2019 eroberten wir den nördlichen Teil. Ursprünglich wollten wir von Elblag aus starten, mussten jedoch umdisponieren, da das Boot bereits voll war. Also schnell ins Auto und nach Buczyniec (Buchwalde). Die Fahrkarten hatten wir vorsorglich schon in Elblag gekauft.



    Das schöne von der Fahrt von dieser Seite aus war, dass das Gedränge nicht ganz so groß war. ;)


     


    Das besondere an diesem Teil des Kanal sind die fünf geneigten Ebenen (Rollberge) die insgesamt einen Höhenunterschied von fast 100 Metern auf eine Entfernung von 9,5 Kilometern überwinden.

     


      


    Angetrieben wird das ganze über eine Seilzugtechnik (Standseilbahn), bei welcher die Technik noch aus der Erbauerzeit stammt.


    Sehr schön ist auch hierbei natürlich die Landschaft und der ab und an auftauchende Gegenverkehr, wobei es schon toll aussieht, wenn das Gegenboot durch die Felder verschwindet.

     


    Goldammer (Emberiza citrinella)