Beiträge von Mathl

    Hi Magnus,


    als Bodengrund für Erdfresser verwende ich handelsüblichen Spielzeugsand der verschiedensten Fabrikate. Hatte noch nie Probleme damit. Dieser vermischt sich automatisch mit dem Kies aus den Pflanzentöpfen (eigentlich für Teiche gedacht). Hatte auch schon versucht Terrassen aus Kies anzulegen und größere Flächen mit feinem Sand zu gestalten. Funktionierte aber nie, da die Fische alles breit schleppten.

    Vom Acanthicus würde ich auch eher abraten. Hatte einige davon in verschiedene Becken. Im Alter werden sie untereinander ziemlich agro, und auch allein gehalten nehmen sie sich dann die anderen Mitinsassen vor. In meinem 3x1m Aquarium mit großen Mittelamerikanern hält einer davon alle im Schach.

    Mit der Beleuchtung hatte ich verschiedene Varianten getestet, von punktueller bis LED- bzw. T5-Leisten der verschiedensten Hersteller. Bei meinen beiden Erdfresserbecken hatte ich dann auf Wunsch nach etwas mehr Grün für LED-Leisten etwas tiefer in die Tasche gegriffen. Selbst Nichtaquarianer wollten wissen, ob ich etwas an der Beleuchtung geändert hätte, da die Geophagen farbenprächtiger waren. Vorher hatte ich mit T5 Röhren auch schon ein akzeptables Ergebnis, aber in Anbetracht der Stromkosten....! Außerdem müssen sie ja auch in regelmäßigen Abständen ersetzt werden und sind auch nicht gerade billig.







    Beste Grüße von Mathias

    Hi Markus,

    persönlich halte ich Geophagen je nach Fisch-und Beckengröße immer in Gruppe von 5-8 Tieren, und es klappte bisher gut. Bei G. sp. Tapajos sind die Geschlechter nicht ganz so einfach zu unterscheiden, da muss man schon sehr gut beobachten. Deshalb erscheinen mir die" sicheren" 3 Männchen etwas gewagt. Wenn keine anderen G. sp. Tapajos zeitnah dazu kommen sollten, würde ich auf jeden Fall Swen`s Vorschlag folgen!


    Beste Grüße von Mathias

    Hallo Lars,


    wenn es der Platz zuläßt, würde ich mir überlegen die Tiefe zu erhöhen. Gerade als Raumteiler hat man 2 x Frontscheibeneinsichten und die Beckeneinrichtung gestaltet sich m.E. dann auch besser. Ansonsten sind bei der angedachten Aqu.-Größe je nach Geschmack viele Optionen der Vergesellschaftung offen. Hatte zwar bisher nur andere Heros-Arten, aber dies sollte sich nicht so sehr unterscheiden. Geophagen, Mesonauta, H. temporalis (siehe Fotowettbewerb) oder auch mittelgroße Crenicichla-Arten sind geeignete Vertreter. Je nach Auswahl sollten dann jedoch die C. sterbai nicht mit einziehen!


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Markus,


    tolle Fische, super Fotos. :thumbup: persönlich habe ich aber in meiner doch langjährigen Aquarianerzeit noch nie MalTaVi`s gehalten, kann es mir selbst nicht erklären warum?


    Beste Grüße von Mathias

    Moin Markus,


    da original schon ziemlich viel Schaumstoff zur Anwendung kommt, habe ich dann die untersten Schichten mit kleinen Bio-Bällen bestückt und nur als letzte Schicht feinen Schaumstoff genommen. Der Ansaugkorb befindet sich rechts und den Auslauf habe ich ca. mittig. Außerdem läuft noch eine starke Strömungspumpe zur zusätzlichen Zirkulation und der Eheim-Topf wird auch nicht ohne Wirkung sein. Panaque o.ä. habe ich keine im Becken.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Markus,


    mit einem FX6 mit richtiger Bestückung sollte man das Becken schon klar bekommen! Mein 2000-l-Becken mit mittelamerikanischen "Wasserschweinen" und A. adonis wird auch über einen solchen Filter sowie einem E 2260 gefiltert. Und da habe ich keinerlei Probleme mit Schwebstoffen. Den Ansaugkorb mit Vorfilterung zu versehen schränkt m.E. die Leistung unnötig ein und bringt nicht den gewünschten Effekt.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Micha,


    anbei ein Link https://images.app.goo.gl/uzsCbFcyM1uzXPaA8 mit Fotos, auf welchen man die Unterscheidungsmerkmale (z.B. Querstreifung, grün/blaue Glanzpunkte) ziemlich deutlich erkennt. Mein Kumpel hatte auch schon "G." crassilabris aus Kolumbien bei Glaser erworben, welche aber später eindeutig pellegrini zuzuordnen waren. Bin ja sowieso mal gespannt, wann die Rothauben wissenschaftlich beschrieben werden und die " aus dem derzeitigen Gattungsnamen verschwinden. Es bleibt interessant! :)


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Micha,


    habe mich mit einem kompetenten Fischkumpel über das Foto unterhalten und er sagt, anhand der Färbung sowie der Querstreifen sind es 100%- ig pellegrini. Er hatte schon mehrfach crassilabries, auch "angebliche" aus Kolumbien, welche sich aber immer als pellegrini entpuppten. Es gibt ja auch noch grüne Pellegrini, welche wiederum anders aussehen, als deine und meine Tiere.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Micha,


    schön, dass es mit den Tieren so geklappt hat. :thumbup:Sehen etwas anders aus als meine.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Bakinator,


    sollte funktionieren. Grundfläche nehme ich mal 1,5 x 0,5 m an? Sind ziemlich friedliche Vertreter und bei guter Strukturierung des Aquarium kann man sie auch 1/3 vergesellschaften, da die W ja kleiner bleiben. In größeren Becken, wenn mehrere M schwimmen können, zeigen sie dann ihre volle Pracht und Verhaltensweise.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Tobi,


    na da gehe ich mal davon aus, dass es mit dem Nachwuchs so ist.

    C. bocourti hatte ich schon mal vor Jahren, aber im Gegensatz zu den C. paersei hatte ich von ihnen keine Nachzuchten bekommen. Nun heißt es erstmal abwarten, ob es diesmal klappt.


    Beste Grüße von Mathias

    Hallo liebe Gemeinde,


    ansonsten gibt es nix weltbewegendes zu berichten. Wie schon geschrieben versuche ich meinen Fischbestand über mehrere Jahre konstant zu halten, und somit ist in dieser Hinsicht der Berichterstattung auch nicht viel zu erwarten. Anbei noch ein paar aktuelle Fotos meines "Stammbesatzes" , und wie ihr seht , es geht ihnen gut. Man beachte den Farbunterschied bei H. sp. Rotkeil!


    Beste Grüße aus der schönen Oberlausitz von Mathias


    H_sp_RK.jpgH_sp_RK_H_tempo.jpgG_sveni.jpgG_sveni_Laich.jpgS_daemon.jpg

    Hi Maggi,


    die Freude habe ich. :) Die C. bocourti sind schon in ein größeres Becken gezogen und kommen irgendwann in mein Stubenaquarium zu den Vieja`s und P. motaguensis. Die kleine Satane schwimmen derzeit mit einigen der semiadulten "G." pellegrini zusammen in 300-Liter und kommen dann auch gemeinsam in ein größeres Becken. Hier mal ein Foto der kleinen Mitbewohner.


    Beste Grüße von Mathias und ein schönes verlängertes WE


    G_pellegrini.jpg

    Hallo zusammen am Kampffeiertag,


    Anfang des Jahres begleitete ich einen Kumpel zu einem Besuch bei TT in Duisburg, damit er die lange Strecke (gesamt ca. 1300 km) nicht allein im Auto verbringen muß. Natürlich hatte ich absolut nicht Absicht meinen Fischbestand zu vergrößern, aber es kam natürlich anders. 8o=O

    Schnell war klar, dass ich mich auf ein vernünftiges Maß durchringen muß, und so traten 18 Neue mit uns die Heimfahrt an. Und man(n) staunt immer, WEN man in 650 km Entfernung dort so antrifft.

    Aber nun zu den Neuen: Bei Cichliden aus MA und SA lege ich mir meist 6 (Jung) Tiere einer Art zu. So wechselten jeweils 6 Panamius panamensis (siehe aktueller Gewinner Fotowettbewerb), Cincelichthys bocourti (Sch...Foto, geht aber z.Zt. nicht besser) sowie Satanoperca leucosticta den Besitzer.


    Beste Grüße von Mathias und bleibt schön gesund!


    C_bocourti.jpgS_leuc.jpgS_leuc_1.jpgS_leuc_2.jpg

    Hallo zusammen,


    nachdem der Fotowettbewerb entschieden wurde, kann ich Euch nun den "echten" Heros severus aus meinem derzeitigen Bestand zeigen. Lange Zeit wurden ja die Mehrzahl Augenfleckbuntbarsche pauschal als Cichlasoma bzw. Heros (ab 1983) severus bezeichnet. Ausnahmen bildeten z.B. nur H. appendiculattus oder verschiedene nach ihren Fundorten bezeichnete (als sp. oder cf.) Arten/Lokalformen. Ab 1986 und insbesondere in den 199o-iger Jahren kam Bewegung in die Systematik. 1994 wurde festgestellt, dass Heros severus ein larvophiler Maulbrüter sein soll. Heute wissen wir, dass es sich hier um den mittlerweile (2015) beschriebenen H. liberifer handelt. Heros severus hat u.a. ein markantes morphologisches Merkmal, welches auch auf den Fotos gut erkennbar ist. Und zwar ist die 3.Binde (von hinten gezählt) immer verkürzt. Ich besitze 1 M (Wurmlinien im Kopfbereich) und 2 W. Zur Zeit läuft alles harmonisch und läßt hoffen. Vergesellschaftet sind sie mit 1 Pärchen Crenicichla pellegrini.


    Beste Grüße von Mathias, bleibt gesund und kommt gut über die Zeit


    H_severus.jpgH_severus_Creni.jpgCreni_Kopf.JPGCreni_M.JPG

    Hi Marco,


    glaube nicht, dass man derzeit Werbung für Gesichtsmasken und dergleichen machen muß! Ist alles Mangelware, genauso wie Toilettenpapier????, Hefe und Nudeln! Die Menschheit ist schon manchmal merkwürdig/verrückt! Alles wird (hoffentlich) gut, wir stehen das durch!

    Jeder kämpft auf seine Art und den Umständen entsprechend ums Überleben. Ich wöllte derzeit auch kein Kneiper, Hotelier, Künstler, Veranstalter...usw. sein!

    Das nächste Mal geht es wieder um unser Hobby!


    Beste Grüße von Mathias

    Moin, Moin,


    von einem meiner Lieblingsfische, "Geophagus" pellegrini besaß ich im Frühjahr 2019 neben einem Dutzend Jungfische nur noch ein 3 Männchen sowie 1 adultes Weibchen. Dieses verfärbte sich plötzlich im Kopfbereich dunkel und verabschiedete sich. Bei den Jungfischen sind ja mittlerweile die Geschlechter erkennbar und ich bin wieder frohen Mutes.

    Im Herbst bekam ein Fischkumpel Platzprobleme mit seinen Cichliden (wer kennt das nicht?). Kurzerhand wechselten 3 Hoplarchus psitticus den Besitzer und schwammen gemeinsam mit ein paar Heros liberifer sowie sp. Rotkeil, Geophagus winemilleri und meinen inzwischen ausgewachsenen Apternotus albifrons (Weißstirnmesserfisch). Der Papageienbuntbarsch bekam seine deutsche Bezeichnung von der Maulform, welche an einen Schnabel erinnert. Trotz seiner Größe von bis zu 40 cm ist er ein ziemlich ruhiger und verträglicher Geselle. Er ist der einzige Vertreter seiner Gattung und kommt Rio Negro sowie im oberen Orinocogebiet vor. Bei unseren Reisen hatten wir diesen eindrucksvollen Cichliden mehrfach gefangen. Die Haltung hatte mich schon immer gereizt, aber sie werden ziemlich selten im Handel angeboten. Nun hat es sich ergeben und da ein Tier größer und die anderen Beiden gleichgroß sind kann man Hoffnung hegen.


    @ Baktinator: Bei mir bekommen sie auch Frostfutter (Weiße ML, Krill, Artemia), Granulat, Scrimps, Muschelfleisch und Fischfilet.


    Beste Grüße von Mathias Haltet schön Abstand und bleibt gesund!


    G_p_Paar.jpgamericanfish.de/index.php?attachment/45538/G_p_W.jpgBecken_hi.jpgH_psitt_02.jpgH_psitt_01.jpg


    americanfish.de/index.php?attachment/45530/

    Hallo liebe Forengemeinde,


    mit Erschrecken musste ich feststellen, dass ich den letzten Beitrag vor 1 Jahr geschrieben habe. Gehöre ja mehr zu den Aquarianern, welche von verschiedenen Arten einfach nicht lassen können, und somit den Bestand relativ selten wechseln. Außerdem werden größer werdende Cichliden und L-Welse auch ziemlich alt. Manche eben auch nicht, wie ich es bei meinen Uaru fernandezypezi schmerzlich erfahren musste. Hatte vor meiner Reise extra ein 450-l-Aquarium mit Osmosewasser und Schwarzwasser-Aufbereiter vorbereitet. Von den Wasserwerten annähernd mit dem Biotop übereinstimmend, erfreute ich mich über die anfangs muntere Truppe und ordentlich gefressen wurde auch. Aber leider setzte plötzlich das "große Sterben" ein und ich fischte fast täglich einen raus. Na ja, irgendwann nehme ich mal wieder die Herausforderung an.

    Ein leeres Becken muß irgendwann wieder mit Leben erweckt werden, und so zogen erst einmal 8 juvenile Acarichthys heckelii ein. Hatte ich vor Jahren auch gehalten und faszinieren mich immer wieder.

    Aber es gab auch erfreuliche Momente: Meine Heros sp. Rotkeil sowie Geophagus sp. Tapajos laichten immer mal wieder. Eigenartiger Weise verschwand bei Letzteren in der Brutpflege die namensgebende rote Färbung am Kopf. Hatte ich bisher bei anderen Stämmen nicht so beobachtet.


    Beste Grüße von Mathias

    Becken_hinten.jpgUaru.PNGAcar_02.jpgAcar_03.jpgAcar_04.jpgH_RK_Paar.jpgG_RH_Gelege.jpg

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