Beiträge von Mathl

    Hi Phil,


    Flocken hatte ich noch nicht. Wichtig für mich war, dass das Futter keine künstlichen Farb-und Aromastoffe enthält, das Wasser nicht trübt und natürlich gern angenommen wird. Mit den Züchter-Bits sollte man besonders bei Jungfische vorsichtig füttern, da diese 50% Rohprotein enthalten und die Fische sich förmlich "überfressen" können. Musste ich bei meinen Geophagus mirabilis- Jungfischen leider so erleben. Adulte Fische haben damit kein Problem.

    Die Züchter-Sticks enthalten nur 30% Rohproteine. Einen Wermutstropfen gibt es natürlich- der Preis. Wenn jemand selbst nicht einen so großen Fischbestand hat, sollte man sich mit anderen Aquarianern zusammen tun und die 5 kg Großgebinde kaufen.


    Beste Grüße von Mathias

    Hallo zusammen,


    bei einer unserer AK Großcichlidentagung hielt R. Guggenbühl Vorträge über seine Expetitionen und stellte auch kurz seine Fischfutterproduktion vor. Natürlich gab es auch Kostproben für die Fische Daheim, d.h. Granulat verschiedenster Größe. Ich habe noch nie erlebt, dass sich meine Cichliden so auf Trockenfutter gestürzt haben. Diese Erfahrung teilten mir auch andere Aquarianer mit.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Bakinator,


    dies ist eindeutig G. sp. RH Tapajos. Ob M oder W lässt sich nicht so einfach bestimmen (ältere M haben eine bulligere Stirnlinie), aber auch die W können intensiv rote/orange Köpfe haben.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Bakinator,


    Geophagus sp. Red Head "Tapajos"= rundlicher Seitenfleck und sp. Orange Head "Araguiaia" = rechteckiger Fleck sowie blasser in Färbung. Letzterer ist auch etwas ruppiger untereinander. Ist aber schon längere Zeit her, als ich sie mal pflegte.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi FirstOne,


    also ich hätte keine Erklärung warum es eine Änderung der Strömungsgeschwindigkeit Tag/Nacht geben sollte. Hauptsächliche Faktoren sind doch zufließende Menge und Niveauunterschied, und Beides ändert sich doch nicht. In der Trocken- oder Regenzeit wird es da schon signifikante Unterschiede geben, zumal es z.B. im Amazonasgebiet um Höhendifferenzen von einigen Metern geht. Aber auch in heimischen Gewässern kann man diesen Zusammenhang gut beobachten, auch wenn es nicht so extrem zugeht ( außer vielleicht bei Hochwasser).


    Beste Grüße von Mathias

    Hi First One,


    bin selbst Besitzer eines ca. 30 cm großen Messerfisches. Ich wollte es nicht darauf anlegen und halte ihn/sie allein. Alles was ich bisher über diese sehr interessanten Fische gelesen habe, geht auf Einzelhaltung. Bis ca. 20 cm sollte Gruppenhaltung in einem entsprechend großen Becken möglich sein, danach nur 1 M + ? W. Männchen sollen untereinander sehr aggressiv werden und sich Bißwunden beifügen. Geschlechtsunterschiede sind aber auch kaum feststellbar.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Marco,


    so unterschiedlich ist das, ich komme seit 40 Jahren von den süd-und mittelamerikanischen Cichliden nicht weg! Warum, weiß ich irgendwie selber nicht???


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Franz,


    bedenkenlos wäre Kunststoff, wird aber eher für Lauben, Garagen ect. verwendet. Bei verzinkten und Kupferdachrinnen würde ich auf jeden Fall einige Zeit warten bis sich eine Schutzschicht gebildet hat. Dann noch Bender`s Rat befolgen und es sollte nix negatives passieren.


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Magnus,


    bisher hielt ich mit M. insignis und sp. Manapiare die größeren Vertreter dieser Gattung. Hätte mich nicht getraut adulte Tiere mit Neon`s oder Rotkopfsalmlern zu vergesellschaften, obwohl es mich in deren Heimatgewässern immer wieder faszinierte. Bei den etwas kleiner bleibenden Arten, wie z.B. M. festivus oder egregius wären meine Bedenken nicht so groß. Auf jeden Fall sollten sie gemeinsam groß werden und die Flaggenbb. nicht längere Zeit ohne Futter sein. Hatte auch schon mal 50 Rote Neon XXL in der Tüte, aber nach einem kurzen Größenvergleich dann doch in ein anderes Becken verfrachtet. Meine Geophagen ziehe ich ja meist in Gesellschaft mit Black Mollys groß und da wäre deren Nachwuchs eigentlich eine willkommene Bereicherung der Speisekarte. Aber nix da! In anderen Becken werden sie von wesentlich kleineren Arten (wahrscheinlich auch von den Artgenossen) regelmäßig verputzt. Und die Mesonauta würden m.E. bestimmt auch dicke Bäuche bekommen. Dann eher Rot-Blaue Kolumbianer oder ähnliche Salmler.


    Beste Grüße von Mathias und Du bist genau so schlau wie vorher 8|

    So, es wird Zeit.....


    für eine Fortsetzung und wir verlassen das Camp am Cerros de Mavicure in Richtung eines Nebenflusses des Inirida. Dazu müssen aber erst einmal die Stromschnellen überwunden werden, d.h. Alle aussteigen, Gepäck abladen sowie mit einem Ortskundigen an Bord die richtige Route finden. Im angefügten Videoclip kann man dazu einen kleinen Eindruck bekommen. Wir ließen die Tafelberge hinter uns und es ging es weiter auf besagten Nebenfluß, dem Cano San Joaquin. Es war gar nicht so einfach eine für unser Vorhaben geeignete Stelle zu finden. Es gibt Gebiete, welche vornehmlich "Kampfanglern" vorbehalten sind und dies auch unmissverständlich zum Ausdruck gebracht wird oder aquarianer-technisch völlig ungeeignet waren. Und so mussten wir einige Male umkehren und weiter suchen. Dies hatte aber den Vorteil, dass wir an den verschiedensten Uferregionen vorbei kamen. Letztendlich fanden wir das, was wir uns vorgestellt hatten und schlugen dort unser Lager für mehrere Tage auf. Dazu mehr im nächsten Bericht.


    https://www.youtube.com/watch?v=pdCKq2cl_ts


    Beste Grüße von Mathias

    Hi Tim,


    wenn noch eine andere friedliche Bb-Art einziehen soll, dann würde ich 6 Stück G.sp. Tapajos empfehlen, ansonsten können es auch 10 Tiere sein.

    Zu deiner anderen Frage: Heros vergreifen sich bei mir, wenn überhaupt, nur an den jungen Pflanzentrieben.


    Beste Grüße von Mathias

    Und es geht weiter …..


    mit ein paar Impressionen von unserem Ausflug. Unterwegs stockte unser Guide unvermittelt, und wir sahen auch den Grund: Mitten auf dem Pfad lag eine junge Boa constrictor, welche wahrscheinlich auch so "erschrocken" wie wir war 8o. Nach geraumer Zeit lichtete sich die grüne Wand und wir kamen endlich zu unserem Treffpunkt, wo wir wieder per Boot in unser Lager gebracht wurden. Nach ein paar Stunden auf teilweise sehr unwegsamen Pfaden, in der herrschenden Hitze und Luftfeuchte war ich jedenfalls froh! Auf dem Foto mit dem Tafelberg kann man die Rinnsale erkennen.


    Beste Grüße und ein angenehmes WE von Mathias