Beiträge von Mathl

    Hallo zusammen,


    jetzt geht es weiter. Hatte mir das Ziel gesteckt meine Belüftungsanlage in Ordnung zu bringen, bevor ich hier weiter schreibe. Die Teile für meine RESUN LP60 sind heute eingetroffen und ich konnte frisch ans Werk gehen. Somit konnte ich die 2 "Ersatzpumpen" außer Betrieb nehmen. Diese provisorische Notlösung hielt nun schon über viele Monate. =O


    @ Dieter: Danke, gern geschehen, und ich lese auch gern Berichte anderer Aquarianer bzw. Reisender.


    Aber nun weiter im Text: Den letzten Tag in Inirida verbrachten wir an einer beliebten Badestelle. Hier wurde von den Einheimischen nicht nur gechillt oder gebadet, sondern auch üppige Mahlzeiten in riesigen Kesseln bereitet. Aber wir interessierten uns natürlich mehr für die Unterwasserwelt. So wurde geschnorchelt und auch mal das Zugnetz mehr oder weniger erfolgreich genutzt. Es gingen einige Welse und Salmler ins Netz! Den Abschlussabend verbrachten wir dann mit der gesamten Familie unseres Guides Leonell in einer landes-typischen Gaststätte. Als wir dort ankamen war diese augenscheinlich total überfüllt. Wenige Worte des Inhabers an die anderen Gäste und ein paar Stühle reichten, und wir konnten Platz nehmen und einen zünftigen Abschluss feiern. Rückblickend läßt sich feststellen, dass ein Urlaub in Kolumbien mit einigen (überholten) Vorurteilen verbunden wird. Dies trifft bestimmt nicht für alle Regionen zu, aber wir hatten das Glück freundliche , hilfsbereite und nette Leute kennen zu lernen.


    Beste Grüße von Mathias, der übrigens auf dem 1. Foto als Letzter von hinten zu sehen ist 8o



    Hallo zusammen,


    freut mich, dass es gefällt. :) Danke! Aber auch die schönste Reise hat mal ein Ende (meist viel zu schnell :() und so komme ich dann wirklich langsam zum Schluß dieses Berichtes.

    Wir hatten noch das Glück, dass eine Lieferung von Altum eintraf, und wir diese herrlichen Cichliden auch noch bewundern durften.

    Beste Grüße von Mathias (und es kommt noch ein kleiner Beitrag vom Abschlusstag in Inirida)




    Hallo zusammen,


    unsere Reise ging nun langsam zu Ende, und wir mussten natürlich der Hauptanlaufstelle aller Fischfänger dieses Gebietes einen Besuch abstatten. Diese befand sich auch etwas außerhalb der Stadt Inirida, aber mit den Tuk-Tuk`s kein Problem. Übrigens fuhren wir obligatorisch den hiesigen Gemüse-, Fleisch- und Fischmarkt an, aber leider herrschte dort Fotoverbot, welches auch streng durchgesetzt wurde. :(

    Die Hallen des Zierfischhändlers waren erst einmal nicht so spektakulär, aber um so mehr das, was wir dann zu sehen bekamen. In vielen Behältern, meist Tonnen mit 1500 l Inhalt schwamm alles, was das Aquarianerherz höher schlagen läßt. Unmengen von L-Welsen ( Hemiancistrus, Hypancistrus, Leporancistrus sowie Panaque u.a.), Cichliden und Rochen. Leider erschwerte die Spiegelung der Wasseroberfläche das fotografieren ziemlich stark.


    Beste Grüße von Mathias


      

    Moin liebe Forumgemeinde,


    natürlich wollten wir auch den Inhalt der Hälterungsteiche sehen. Neben Salmlern und Zwergcichliden waren dies auch die "Objekte meiner Begierde": Des WeUaru fernandezyepezi sowie L 52 Zonancistrus cf. pictus. Des Weiteren bekamen wir auch zwei verschiedene Transportbeutel vorgestellt. Einmal flach gehaltene für z.B. Welse sowie für hochrückige (-flossige) Fische, wie z.B. Scalare. Außerdem gab es noch eine Vorführung, wie man solche Beutel ganz ohne Gummi o.ä. dicht und haltbar verschließt.


    Beste Grüße von Mathias



    Hallo zusammen,


    nach ein paar Tagen ließ sich ab und zu die Sonne sehen und wir nutzen das, um uns Leonell`s Zwischenhälterung für die Fische zu besichtigen. Leonell ist ja eigentlich Fischfänger, und hatte sich freundlicherweise als Tourguide zur Verfügung gestellt. Was konnte uns Besseres passieren?!

    Die Teichanlage befand sich außerhalb der Stadt und wird von einem natürlichen Zufluß gespeist. Eine Familie mit Kindern wohnt dort und ist bei der Bewirtschaftung behilflich.


    Beste Grüße von Mathias



    Es geht weiter.....


    und zwar in Richtung Inirida. Wir legten die gesamte bisher geschilderte Strecke zurück, d.h. durch die Stromschnellen an den Tafelbergen vorbei auf der Suche nach einem Übernachtungsplatz für die nächsten paar Tage. Aber der, für die eigentliche Trockenzeit ungewöhnlich, plötzlich eintretende Dauerregen veranlasste uns, so schnell als möglich die Stadt Inirida zu erreichen. Das einzig Schöne waren die Regenbogen zwischen den "Wolkenbrüchen". Und wer schon mal einen solchen in den Tropen erlebt hat, weiß wovon ich schreibe!

    So erreichten wir dann Inirida, die Hauptstadt des kolumbianischen Department Guainia. Trotzdem diese Stadt nicht an das kolumbianische Straßennetz angeschlossen ist, stellt sie einen wichtigen Umschlagplatz per Schiff oder Flugzeug für regionale Produkte und Rohstoffe dar. Von den reichlich 20 000 EW leben ca. 13 500 direkt im Stadtgebiet. Die Straßen sind geprägt von allerlei Geschäften, Werkstätten und gastlichen Stätten.

    Anbei mal ein paar Impressionen von unserem Hotel und was es so zu sehen gab.


    Beste Grüße von Mathias



    Hallo zusammen,


    besten Dank für das nette Feedback. :)


    @ Phil: In diesem Biotop war das Verhältnis ca. 50/50. Ist aber eher selten, da meist mehr Rotkopfsalmler anzutreffen sind, und Neon-Arten (meist kleinere Arten) eher seltener vorkommen. Sind aber nur meine persönlichen Eindrücke im Orinoco-Einzugsgebiet.

    In Bezug auf Schwarmverhalten kann man die RK-Salmler eher diesem Verhalten zuordnen. Sie schwimmen meist gemeinsam in eine Richtung, Neon`s eher nur bei der Flucht. Ansonsten bilden sie zwar Gruppen, aber bewegen sich mehr "individuell".

    Wasserwerte haben wir anfangs ziemlich oft gemessen, aber diese lagen immer im selben Bereich (26-28 C, 4,5 - 5,0 pH, um die 20 Microsiemens).

    So haben wir es irgendwann vernachlässigt, und somit von diesem Biotop keine konkreten Werte vorliegen.


    Beste Grüße von Mathias

    Hallo,


    @ Michel: Im 1. Foto mit dem Zwerg-Crenicichla ist ein juveniler Heros zu sehen. Adulte Tiere konnten wir dort nicht fangen. Dies ist bestimmt auch den einheimischen Fischern geschuldet, welche Nachts mit Dreizack auf Jagd gingen. Ich hänge mal ein Foto an, auf welchen Heros liberifer besser zu erkennen ist. Sie schwammen zusammen mit Aequidens sp. und Leporinus.


    @ Elko: Danke für die Bestimmung.


    Beste Grüße von Mathias



    Hi Swen,


    da kann ich leider nicht weiterhelfen, bin mehr für die größeren Cichliden zuständig. Anbei noch ein UW-Foto, vielleicht erkennt man da mehr. Auf jeden Fall haben wir genau an dieser Stelle Apstogramma lineata gefangen und ins Fotobecken verfrachtet. Des Weiteren noch ein paar Fotos der Fische, welche wir direkt im Nebenfluß gefangen hatten.


    Beste Grüße von Mathias


    Hallo liebe Forengemeinde,


    aus den 2 Wochen sind nun schon mehrere Monate geworden, und es wird Zeit für eine Fortsetzung.

    Auf der Suche nach einem geeigneten Platz für unser nächstes Camp fanden wir diesen am Ufer eines kleinen Nebenflusses. Wichtige Gesichtspunkte sind dabei: Duldung seitens der Ansessigen; zum schnorcheln und filmen geeignete Biotope; Bäume für die Hängematten; Ruhe vor "Kampfanglern" und natürlich auch ein schöner Strand. Am Ufer gegenüber gab es sogar noch einen kleinen Bach mit interessanten Fischbesatz und guten Sichtverhältnissen. Also richteten wir uns für ein paar Tage hier ein. Wer keinen geeigneten Platz für seine Hängematte im Wald oder auf dem Boot gefunden hat, richtete sein Nachtlager am Strand ein.



    Hier mal ein paar Unterwasser- Impressionen. Es gab eine ziemlich große Anzahl von Salmlerarten, hier im Bild die bekanntesten: Paracheirodon axelrodi und Hemmigrammus bleheri. Des Weiteren schwammen Zwergcrenis und Dicrossus sowie Heros liberifer, Mesonauta insignis, Satanoperca daemon und Biotodoma wavrini in diesem Habitat.


    Beste Grüße von Mathias



    Hi Schorschi,


    sieht das in etwa so aus? Die Fotos sind zwar nicht die Besten, aber meine Einzigen von juvenilen Tieren, und man sollte das Wesentliche erkennen. Die Tüpfelzeichnung hat sich ab ca. 15 cm Größe schlagartig verloren, besaßen aber alle Tiere.


    Beste Grüße von Mathias