Aquarium Glaser Newsletter 27. Mai 2011

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    Orinocodoras eigenmanni


    Die Dornwelse (Doradidae) sind in vielerlei Hinsicht interessante Fische. Zahlreiche Arten weisen eine kontrastreiche Hell-Dunkel-Färbung auf, sie sind zu Lautäußerungen fähig (die sich knurrend oder knarzend anhören) und ihre oft bizarre Panzerung mit Knochenplatten lassen sie aussehen, als seien sie auf dem Zeichenbrett eines Fantasy-Filmers entstanden.


    Sehr selten gelangt Orinocodoras eigenmanni zu uns, der auf den ersten Blick leicht für eine Platydoras-Art gehalten werden kann. O. eigenmanni wird maximal 20 cm lang. Unsere Tiere wurden über Kolumbien importiert. Besonders interessant ist, dass einige Exemplare über ein Marmormuster verfügen, wie es für diese Art in der uns zugänglichen Literatur noch nicht beschrieben wurde. Andere Tiere der gleichen Sendung sehen allerdings ganz normal aus.
     


    Orinocodoras eigenmanni ist eine friedliche Welsart, die den Kontakt zu Artgenossen sucht. Allzu kleine Fische können natürlich auf dem Speisezettel landen, doch grundsätzlich eignet sich O. eigenmanni gut für Gesellschaftsbecken mit mittelgroßen Fischarten. Gefressen wird jegliches übliche Fischfutter. Zur Fütterung sind die ansonsten nächtlich lebenden Tiere auch tagsüber sehr aktiv unterwegs.


    Für unsere Kunden: die Fische haben Code 273181 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.


    Lexikon: Orinocodoras: bedeutet "Doras aus dem Orinoko"; Doras ist eine andere Dornwelsgattung. eigenmanni: Widmungname für den Ichthyologen Carl H. Eigenmann (1863 - 1927). Platydoras: abgeleitet aus dem altgriechischen, bedeutet "breiter Doras"; Doras ist eine andere Dornwelsgattung.


    Vorschlag eines Gebrauchsnamens: Donauwellen-Dornwels


    Text & Photos: Frank Schäfer


    Hemiloricaria castroi 


    Im August vergangenen Jahres (2010) berichteten wir vom Import eines Wildfang-Lutinos von Hemiloricaria aus Peru (http://www.aquariumglaser.de/d…olden-lutino_de_1209.html). Das Tier befindet sich noch bei uns (Mai 2011), sieht jetzt aber ganz anders aus, wie die neuen Photos belegen. Es ist jetzt auch mit ziemlicher Sicherheit als Exemplar der Art Hemiloricaria castroi zu identifizieren. Die schöne Bänderung der Brust- und Bauchflossen in Verbindung mit der Doppelreihe von Hautzähnchen auf der Flanke der vorderen Körperhälfte machen die Art sicher bestimmbar.
     
    Das gleiche Individuum: links vor 5 Monaten, rechts diese Woche


    Es scheint, als sei das Phänomen, dass es Harnischwelse gibt, die in der Natur in einer goldgelben Phase gefangen werden und sich unter Aquarienbedingungen nach und nach zu "normalen" Vertretern ihrer Art verwandeln, recht weit verbreitet. Wir konnten es bisher bei Parancistrus aurantiacus und auch bei Otocinclus vestitus (http://www.aquariumglaser.de/de/archiv.php?news_id=290) beobachten. Die Gründe für diesen auffälligen Farbwechsel sind allerdings unbekannt.


    Hemiloricaria castroi wird etwa 18 cm lang, gehört also zu den größer werdenden Arten. Beschrieben wurde sie aus dem Rio Trombetas in Brasilien, doch kommt die Art offensichtlich auch in Peru vor.


    Für unsere Kunden: das Tier hat Code 287655 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.


    Lexikon: Hemiloricaria: hemi ist altgriechisch und bedeutet "halb", loricaria ist eine andere Hexenwelsgattung. castroi: Widmungsname


    Vorschlag eines Gebrauchsnamens: Flossenband-Hexenwels


    Text & Photos: Frank Schäfer
    Ab Herbst bei uns erhältlich: Aphyosemion dargei "Mbam" 


    Einer unserer bewährten Killizüchter wird in Kürze in der Lage sein, diesen in der Zucht wohl kniffeligsten aller Aphyosemion in kleinen Stückzahlen zu liefern. Glücklicherweise ist die Pflege dieser Kronjuwelen unter den Aquarienfischen gar nicht schwierig, wie die drei uns vorab zu Photozwecken überlassenen Männchen überdeutlich zeigen.
     


    Text & Photos: Frank Schäfer
     
     
    Die neue TerralogNews ist jetzt in hunderten von Zoofachläden in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar.
    Sollte Ihr Zoofachhändler die TerralogNews noch nicht haben, kann er kostenlos beim Aqualog animalbook Verlag GmbH ein Kontingent anfordern. Die Ausgabe steht auch als Gratis-Download für Sie bereit unter www.aqualog.de/news/news_pdfen/News97d.pdf 


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