Aquarium Glaser Newsletter 10.Jul 2010

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    Panoqolus sp. New Zebra Pleco Jutai


     


    Einen wunderhübschen neuen Saugwels haben wir aus Peru mit der Fundortangabe "Jutai" erhalten. Die etwa 4-6 cm langen Tiere gehören zweifellos in den Formenkreis um Panaqolus changae (LDA26, L206, L226). Besonders auffällig an diesen Fischen ist, dass sie schon in der geringen Größe, in der wir sie erhalten haben, scheinbar Geschlechtsunterschiede ausgebildet hat. Während die vermutlichen Männchen eine weiße Grundfärbung, schmalere Binden und ein unregelmäßiges Schwanzflossenmuster haben, sind die vermutlichen Weibchen eher orange in der Grundfärbung und haben einen einheitlich gestreifte Schwanzflossenzeichnung.


     


    Möglicherweise handelt es sich um eine kleinbleibende Population? Panaqolus changae erreicht etwa 12 cm Totallänge und ist leicht zu pflegen. Weiches Holz ist ein wichtiger Nahrungsbestandteil der Tiere.


     


    Für unsere Kunden: die Fische haben Code 275351 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.


    Lexikon: Panaqolus: Verkleinerungsform von Panaque. Panaque ist eine andere Saugwelsgattung. changae: in Erinnerung an Fonchii Chang, die an der Erforschung der Art beteiligt war und bei einem Unfall auf dem Amazonas ums Leben kam.


    Text & Photos: Frank Schäfer



    Guppy "Venezuela" Obenschwert


     


    Von einem Züchter erhalten wir seit geraumer Zeit Wildguppyformen, die sich wegen ihrer Farbenpracht, ihres lebhaften Wesens und ihrer ausgezeichneten Haltbarkeit großer Beliebtheit erfreuen. Unter der Bezeichnung Guppy "Venezuela" haben wir jetzt Show-Exemplare mit Obenschwert erhalten. Besonders attraktiv sind die Exemplare, wenn in dem weißen Obenschwert noch ein schwarzer Augenfleck platziert ist. Das ist zwar nicht bei allen Exemplaren der Fall, ließe sich aber sicher leicht herauszüchten.


     


    Für unsere Kunden: die Fische haben Code 419075 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.


    Text & Fotos: Frank Schäfer 
    Hyphessobrycon peruvianus


     


    Drei Salmlerarten aus dem nördlichen Südamerika sind nahe miteinander verwandt und sehen sich so ähnlich, dass es immer wieder zu Verwechslungen kommt: Hyphessobrycon loretoensis aus Peru; H. metae aus Kolumbien; und H. peruvianus, wiederum aus Peru. H. loretoensis haben wir Ihnen kürzlich vorgestellt: http://www.aquariumglaser.de/d…-loretoensis_de_1188.html 


    Jetzt ist uns auch wieder einmal der Import des zweiten Peruaners gelungen, H. peruvianus. Es handelt sich um wunderschöne, voll ausgewachsene Exemplare. Von den drei oben genannten ist dies die schlankste Art. Von H. loretoensis unterscheidet man sie am leichtetesten daran, dass das schwarze Längsband bei H. peruvianus bis weit in die Schwanzflosse hinein verlängert und oben und unten mit roten Punkten begrenzt ist; die Schwanzflossenlappen sind durchsichtig. Bei H. loretoensis endet das schwarze Längsband kurz hinter dem Ansatz der Schwanzflosse, die gänzlich rot gefärbt ist.


    In der Pflege unterscheiden sich beide Arten nicht, es sind wunderschöne Tiere für ein Schwarzwasser-Gesellschaftsaquarium.


    Für unsere Kunden: die Fische haben Code 261453 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.


    Lexikon: Hyphessobrycon: altgriechisch, bedeutet "kleiner Brycon". Brycon ist eine andere Salmlergattung. peruvianus: bedeutet "aus Peru stammend". loretoensis: nach der Provinz Loreto in Peru. metae: nach dem Rio Meta.


    Text & Photos: Frank Schäfer 
    Otocinclus vestitus "Paraguay"


     


    Die Saison für diesen beliebten Otocinclus fängt jetzt an. Otocinclus vestitus hat ein riesiges Verbreitungsgebiet: man findet ihn in Peru, Bolivien und Paraguay. Die Art ist leicht anhand der typischen Schwanzflossenzeichnung von anderen Otocinclus-Arten zu unterscheiden.


     


    Unter den O. vestitus, die wir diese Woche aus Paraguay importierten, fand sich auch ein teilxanthoristisches Tier. Es kommt außerordentlich selten vor, dass ein derart ungewöhnlich gefärbtes Exemplar in der Natur überlebt und erwachsen wird.


    In der Pflege und Zucht ist O. vestitus eine echte Anfängerart, bei der man nicht viel falsch machen kann. Besonders Pflanzenaquarianer schätzen diese um 3 - 3,5 cm lang werdende Art, da sie die Algen auf der Oberseite der Pflanzenblätter abweidet, ohne den Pflanzen dabei zu schaden. Die Zucht gelingt im Artenaquarium und ähnelt im Großen und Ganzen der der Panzerwelse (Corydoras).


    Für unsere Kunden: die Fische haben Code 273604 (alter Handelsname: O. arnoldi) auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.


    Lexikon: Otocinclus: altgriechisch, bedeutet "mit vergittertem Ohr"; bezieht sich auf einen gitterartig durchbrochenen, von außen sichtbaren Schädelknochen, der an der Stelle sitzt, wo bei Menschen das Ohr wäre. vestitus: latein, bedeutet "angekleidet, angezogen". Xanthorismus: Farbmutation, bei der es zu einem verstärkten Auftreten gelber Farbpigmentzellen kommt.


    Text & Photos: Frank Schäfer


     

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