Aller Anfang ist schwer :-)

  • Moinsen,

    ich bekenne mich, bin auch ein "Weibchen", aber auch von mir: Die Fische wird es nicht stören, Arielle, die Nerejaden, Nereiden etc. fanden es als Spielplatz sicherlich auch toll, aber du willst ja kein Meerwasserbecken mit dem versunkenen Atlantis, oder Thule etc. einlaufen lassen.

    Mehr Platz hast ohne den Kitsch, lieber etwas mehr Wurzeln (müssen nichts kosten, kannst aus der Natur nehmen), damit sieht es dann schon natürlicher aus.

    Kann deine Frau aber auch verstehen, sie hätte gerne eine verwunschene Unterwassertraumwelt.. Aber real schaut es besser aus.

    Welche Fische gefallen dir denn so richtig gut?

  • Hallo🙋

    Also nachdem so viele Kommentare zu unser fürchterlichen schrecklichen Deko kommen dacht ich mir, ich “schalte“ mich auch mal ein.😂🙈

    Hallo ich bin Ramona, die Frau vom Roman 😊


    Zur grundsätzlichen Erläuterung:

    Wir haben zum Start dieses tollen Hobbys ein gebrauchtes Aquarium mit Unterschrank und enorm viel Zubehör gekauft. Wohl von einem wirklich leidenschaftlichen Aquaristen (den es selbst leider nicht mehr gibt, deshalb können wir ihn nichts fragen).

    Alles war sehr gepflegt, beschriftet, kategorisiert etc. Auch die Deko war dabei (hatte wohl seine “Nachfolgerin“ gekauft die das Hobby aber dann nie begonnen hatte).

    Mir ist klar dass es nicht natürlich ist. Ich habe auch grundsätzlich schon Ideen für “Umgestaltungen“ mit Wurzeln, Steinen etc. aus dem Fachgeschäft.

    Aber momentan zum Start gefällt sie uns noch und bleibt erstmal.

    Ist ja auch einfach Geschmackssache. 💁


    Leider haben wir niemanden im Bekanntenkreis der dieses Hobby teilt. Daher kommen wir nicht an Bakterien aus einem laufenden Aquarium.

    Jetzt würde mich interessieren wie wir am besten vorgehen:

    Wasser testen, Bakterien rein, dann laufen lassen und regelmäßig testen bis die Werte konstant passen (mind. 2-3 Wochen)?


    Danke schonmal, dass ihr uns so bei unserem sprichwörtlichen “Sprung ins kalte Wasser“ unterstützt.


    Lieben Gruß,

    Ramona :)

  • Ramona, erstmal Hut ab!!! Finde ich oberste Klasse dass du hier auch schreibst und dazu stehst. Sprung ins kalte Wasser wenn kein Filterkrams da ist, alles gut, einfach Ruhe bewahren und wenn die Deko so bleibt, die Fische werden sich später sicherlich nicht beschweren!

    Ist halt wirklich Geschmacksache und ich kann mich noch gut an das Aquarium erinnern was meine Tochter eingerichtet und auch bezahlt hat, 200 l Becken............................................................

    Jo durchatmen und lassen, die Fische haben keinen Schaden bekommen, denen ist es nämlich wirklich scheißegal, es sei denn es ist zu viel Plastik im Becken was Schadstoffe absondert.

    Was gefällt euch denn an Fischen die in das Becken passen würden?


    PAUSE : Erstmal ein ganz herzliches Willkommen hier und hoffentlich auch weitere nette Schreiben!

  • Hallo Maggi,

    vielen Dank für die Begrüßung.😊


    Hm also so zu 100% wissen wir es noch nicht. Aber so von der Grundtendenz.

    Einige Kleine im Schwarm Neons/Salmler/Guppys sowas in die Richtung.


    Dann welche die eher am Boden sind.

    Welsarten also wahrscheinlich?


    Für “dazwischen“ wissen wir jetzt noch so gar nicht.


    Persönlich würden mir so blaue Garnelen ja wirklich gefallen. Allerdings bin ich mir bei denen sehr unsicher ob die dazu passen?


    Ja also da müssen wir uns noch ein wenig einlesen. Wir haben ja noch Zeit solange das Aquarium sich einfährt. 😊

  • Hi Ramona und Roman.


    Zuerst mal find ich es Klasse, dass ihr euch beide informiert.

    Ihr habt ja Zeit. Während das Becken von sich aus einfährt können die Pflanzen anwachsen. Vielleicht entdeckt ihr noch Wurzeln oder andere Pflanzen die "unbedingt" noch mit rein sollen. Auch das kann in der Zwischenzeit passieren.


    Falls es zu Salmern oder so gehen soll, dann schaut mal nach Südamerikanern. Möglich wären als Beifische auch einige Südostasiaten (Barben/Bärblinge) die ähnliche Ansprüche stellen.


    Passend für den Boden wäre dann ein Trupp Panzerwelse.

    Einfach mal schauen was bei euch im Laden zur Verfügung steht, gefällt und in eurem preislichen Rahmen liegt.

    Erstmal mit weniger Fischen anfangen ist besser als zu viel. Und lieber weniger Arten als zwei rote, zwei gelbe, drei blaue, ein schwarzer..... bunte Fischsuppe.

    Passen würden dann auch Zwergbuntbarsche. Kommt aber auf den eigenen Geschmack und die Beckeneinrichtung an. Gäbe auch noch größere Fische, die passen würden.

    Je nach Arten dann mal nachfragen was günstige Mengen wären. Neons z.b. min 10, Panzerwelse auch min 5, besser mehr usw. Gibt ja hier ein paar Auskenner.


    Wenn ihr dran bleibt, habt ihr definitiv länger Spass am Hobby und es endet nicht nach paar Monaten mit der Aussage...viel zu viel Arbeit und ständig sind alle tot.

    Grüße Bernd!


    "Es ist eine gefährliche Sache, aus deiner Haustür hinaus zu gehen. Du betrittst die Straße, und wenn du nicht auf deine Füße aufpasst, kann man nicht wissen wohin sie dich tragen."
    (J.R.R.Tolkien, Der Herr der Ringe)


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  • Kurzer Nachtrag zu eurer "fürchterlichen" Deko.

    Es muss euch gefallen. Sonst keinem.

    Und erfahrungsgemäß fliegt das Zeug meist eh recht schnell wieder raus, wenn man Blut geleckt hat und dann naturnaher gestalten will.

    Grüße Bernd!


    "Es ist eine gefährliche Sache, aus deiner Haustür hinaus zu gehen. Du betrittst die Straße, und wenn du nicht auf deine Füße aufpasst, kann man nicht wissen wohin sie dich tragen."
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  • Moin Ramona u. Roman,


    wie Bernd im Post vorher schon erwähnt hat, klar könnt ihr euer Becken einrichten wie ihr wollt.

    Heißt ja nicht umsonst...Jedem das, was ihm gefällt.

    Hier im Forum sind halt sehr viele, die ein naturnahes Aquarium besitzen. "Andersdenkende" versuchen wir mit entsprechenden Kommentaren gleich in die entsprechende Richtung zu lenken;)


    Ramona, zu deiner Frage bzgl. dem weiteren Ablauf in Post 22 würde ich wie folgt vorgehn:


    Wenn euch z.B. der MA aus dem D....r-Markt nicht etwas Bodengrund etc. mitgeben kann, damit ihr euer Becken biologisch impfen könnt, macht es eben mit den Starterbakterien. Evtl. kauft ihr ja noch die eine od. andere Pflanze, damit kommt ja auch Biologie ins Wasser. Dosiert die Bakterien dann aber so, wie es auf der Packung steht.

    Dann Wassertemp. auf 24-26° einstellen, damit kommen die gängigsten Fischarten klar. Beleuchtungsdauer ca. 10 - 12 h/Tag.

    Anschließend mal die Wasserwerte messen. Hierzu gibts diverse Testarten, Tropfen-Test, Stäbchen-Test, von diversen Anbietern. Der Einfachheit halber genügen da die Stäbchen-Teststreifen, man kann da mittlerweile mit einem Stäbchen die gängigsten Wasserparameter messen. Beim Nitrit bevorzuge ich immer den Tropfentest, ich finde den genauer.

    Auch ruhig mal eine Vergleichsmessung mit Leitungswasser machen.

    Wichtig ist am Anfang der Nitritwert, da Nitrit fischgiftig ist. Der steigt normalerweise erstmal an u. sinkt dann wieder, bestenfalls Richtung nicht nachweisbar. Das kann schon mal ein paar Wochen dauern.

    Haben sich dann nach ein paar Woche alle Parameter stabilisiert, kann man die ersten Fische einsetzen. Am Anfang vielleicht erst ein paar robuste Arten. Anfangs auch sparsam füttern > Futter sollte immer innerhalb von 5 Min. gefressen sein! Keine Reste am Boden! Euer Filtersystem u. die ganze Biologie ist da immer noch im Aufbau u. muss sich jetzt erstmal an die neuen "Nahrungsangebote" anpassen.


    Was ich, wie Bernd, toll finde: Ihr informiert euch vorher, das ist der richtige Weg u. auch wichtig:thumbup:

    Es geht hier schließlich um Lebewesen, die auf Gedeih u. Verderb, von eurem Wissen abhängig sind.

    Also, saugt alles auf, was ihr an Input zum Thema bekommen könnt, ihr habt noch Zeit, bis die ersten Fische rein können.


    Bei Fragen, nur her damit.

  • Vielen liebem Dank euch allen für die ausführlichen Infos.

    Wie du sagst saugen wir jetzt erstmal sämtliche Information auf. Wir wollen ja, dass es unseren neuen Freunden und Pflanzen dann gut geht 😊


    Ich habe mal Fotos gemacht von den Pflanzen die jetzt im Becken sind, den Starterbakterien und den Tests die wir gekauft haben. Die große Mutterpflanze (so nannte sie der Verkäufer) ist der/die Echinodorus.


    Zusätzlich zu der Technik die läuft (Filter, Licht, Heizstab wie mein Mann geschrieben hat) ist jetzt noch ein JBL Co2 Reaktor Taifun mit drin und läuft.


    Dann werd ich jetzt mal einen Test vom unbehandelten Wasser machen und dann die Starterbakterien mit rein geben.

    Oft liest man davon ab und an etwas (sehr wenig) Futterflocken zwischen den Fingern verreiben und mit rein geben als “Nahrung“ für die Bakterien.

    Macht das Sinn oder ist das Quatsch?


    Danke, dass ihr uns den Start erleichtert!

    Wirklich schön wenn man persönlich mit diesem Hobby keinen kennt 😊

  • Achja und der “sofortige Fischbesatz“ der von JBL mit den Bakterien beworben wird wird von uns natürlich ignoriert.


    Wir wollen dem Aquarium und den Pflanzen natürlich die nötige Zeit geben.

    Wir wollen ja lang Freude an dem Hobby haben und nicht zu Beginn gleich alles “falsch“ machen. 😉

  • Hi ihr zwei.


    Ein Aquarium ist kein Teufelswerk und man muss auch nicht alles reinschmeißen, was der Handel so hergibt.

    Wenn ich ein Becken neu mache, dann unten Sand (nehm gern Quarzsand wegen der Optik), paar Wurzeln, Pflanzen, Wasser. Fertsch.

    Ne Weile stehen lassen wegens dem Bio. Und Fische rein.

    Nix mit Starter, Spezial, Bio, Wasserbereiter oder wie auch immer die teuren Fläschchen heißen.

    Funktioniert top.

    Hab vor Mitte Januar ein 200 Liter nach der Methode fertig gemacht und Ende Januar (spärlich) besetzt.

    Seitdem hat mein Zwergbuntbarschpärchen das zweite Mal Nachwuchs. Der erste Durchgang verschwand mangels Erfahrung der Mutter. Der zweite aktuelle wächst jetzt und gedeiht.

    Ok. Ich hab schon 25 Jahre mit Wassertöpfen zu tun. Aber so gehts dann auch.


    Übrigens sind meine Becken kronisch "unterbesetzt". Das hilft schon ganz gut bei Pflegemaßnahmen.

    Grüße Bernd!


    "Es ist eine gefährliche Sache, aus deiner Haustür hinaus zu gehen. Du betrittst die Straße, und wenn du nicht auf deine Füße aufpasst, kann man nicht wissen wohin sie dich tragen."
    (J.R.R.Tolkien, Der Herr der Ringe)


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  • Hallo Ramona,


    also ich mache das mit dem Bakterienfüttern immer. Meistens so ab dem 4ten, 5ten Tag u. auch nur ganz wenig. Als Beispiel: Als ich vor ein paar Jahren mein Becken, 290 x 90 x 70 cm, neu eingerichtet hatte, war das eine halbe, max. eine ganze Futtertablette/3-4 Tage.

    Ich betreibe das Hobby nun seit gut 48 Jahren, hab das damals so von meinem Vater gelernt, mache es heute noch so u. mein ältester Sohn auch. Hat bisher noch nie geschadet u. von daher behalte ich es auch bei.


    Ansonsten muss ich Bernd zustimmen: Nicht alles, was der nette D....r-Verkäufer euch verkauft, muss man wirklich haben. So einen Mega-Testkoffer hatte ich noch nie. Die von mir erwähnten Teststäbchen kosten nur einen Bruchteil, ich meine 15 od. 20 Stäbchen für unter 20€. Die taucht man kurz ins Wasser, wartet noch kurz u. vergleicht dann die Farben mit einer Farbskala. Daran kann man dann z.B. den PH-Wert erkennen (der sich z.B. bestenfalls so um 7 od. leicht darunter bewegen sollte). Reicht an sich völlig aus. Phosphat hab ich in all den Jahren noch nie gemessen.

    Co2 u. die ganze Düngerei ist schön u. gut, viele Pflanzen kommen auch ohne aus, wachsen dann eben langsamer. CO2 (Kohlensäure) ist nun mal als erstes sauer. Und auf Säure reagiert der PH-Wert, der lässt sich damit nämlich senken. Besonders schnell geht das, wenn die Karbonathärte niedrig ist (weiches Wasser). Wenn man das nicht weiß, sackt der PH-Wert ganz schnell ins Bodenlose...auch Säuresturz genannt, die meisten Fische überleben das nicht.

    Zum zweiten kann es bei zuviel CO2 zu Sauerstoffmangel bei den Fischen kommen. Da in den meisten Zierfisch-Verkaufsanlagen kein CO2 dosiert wird, sind ja meistens keine Pflanzen drin, haben grade Fische aus solchen Anlagen mit Sauerstoffproblemen/Atemnot zu kämpfen, wenn sie dann in ein Pflanzenbecken kommen wo kräftig CO2 dosiert wird. Gute Verkäufer, natürlich nur welche die dein Becken kennen, empfehlen deshalb 1-2 Tage vom Einsetzen der Fische die CO2-Anlage auszuschalten.


    Ja, ich weiß, viel Theorie, viele neue Begriffe...kommt aber alles aus gut 48 Jahren Erfahrung:)

  • Vielen Dank euch allen für die Infos!

    Dann schauen wir mal wie sich die Werte weiter entwickeln.

    Für das “alltägliche“ Werte überprüfen haben wir auch Stäbchentests.

    Ich teste natürlich nicht ständig mit Tropfen. So genau muss dann auch nicht sein. 😉

  • hallo ihr zwei ... :-)/~

    wenn ihr das so macht ...wie ralf vorgeschlagen hat ... besorgt euch vorher noch ein paar turmdeckelschnecken ...

    die sind sehr gut für den boden ...u. fressen zur not , den rest der futtertablette... ;) bevor es vergammelt...:!:

    die meisten anfänger füttern eh immer zu viel... :)

    mfg micha.

  • Liebe Ramona, lieber Roman,

    als erstes freut es mich sehr, dass Ihr beiden zu unserem schönen Hobby gefunden habt und vor allem, dass ihr Euch dazu entschlossen habt, es selbst einmal mit der Pflege zu versuchen!


    Hier habt Ihr ja schon eine Menge Tipps gehört. Wichtig ist, dass ein Aquarium ein relativ unvollkommenes System für die Haltung von Pflanzen und Tieren ist. Unvollkommen, da wir als Pfleger immer einmal eingreifen müssen, sei es z.B. zum füttern, entfernen der sich anreichernden Endprodukte, etc.


    An den Tipps seht ihr auch, dass viele Wege in das bekannte "Rom" führen und jeder da so seine eigenen Erfahrungen gesammelt hat. Jetzt seid nun Ihr an dem Punkt, auch Eure eigenen Erfahrungen zu sammeln. In meinen Augen am Wichtigsten ist dabei die Geduld, die Dinge sich entwickeln zu lassen, und die Beschränkung, sich bei der Vielzahl der Möglichkeiten (Anzahl der Arten, ihren Anforderungen oder Anzahl der Individuen) auf Eure gegebenen Voraussetzungen (Größe des Aquariums, zur Verfügung stehende eigene Zeit etc.) anzupassen.


    Gerne stehen wir Euch dabei bei Fragen zur Seite. Also lasst Euch nicht entmutigen und haltet uns über den Fortschritt auf dem Laufenden! Vielleicht erkundigt Ihr Euch auch einmal, ob es in Eurer Gegend einen aktiven Verein oder zumindest Aquaristen gibt. Das macht vieles oft einfacher, wenn Ihr Euch direkt austauschen und funktionierende Aquarien anschauen könnt.


    Liebe Grüße und viel Erfolg beim in meinen Augen tollsten Hobby der Welt!

    Swen

  • Hallo ihr Lieben,

    durch die aktuelle Lage fährt unser Becken ja etwas länger ein.

    Kann ja nicht schaden.

    Wir beobachten die Wasserwerte.

    Die sind tatsächlich jetzt schon seit längerem im “grünen Bereich“.

    Einzig der GH wirkt auf dem Teststreifen ein klein wenig zu hoch. Ist das problematisch? NO² und NO³ sind top!


    Führen ab und an (natürlich regelmäßig) einen Wasserwechsel durch.

    Pflegen die Pflanzen.

    Algen haben sich bisher in Grenzen gehalten.

    Jetzt langsam werden es ein bisschen mehr.


    Unsere Überlegung, wenn wir dann mal die Möglichkeit haben uns “Bewohner“ zu holen, mit welchen Tieren wir dann starten.

    Könnten wir mit einigen Amanogarnelen und ein paar Anthrazit-Napfschnecken etwas falsch machen?


    Lieben Gruß und bleibt gesund :-)

  • Hallo :-)/~


    Bzgl. des GH-Wertes, was bedeutet denn ein klein wenig zu hoch:/

    Normal ist das aber ein Wert, den man bei den meisten Zierfischen, besonders bei Nachzuchten, vernachlässigen kann.

    Da sind PH-Wert, Nitrit u. auch der Nitratwert (in höheren Konzentrationen) wichtiger.


    Bei den Amanogarnelen, eigentlich den meisten Garnelenarten, sollte das Becken gut abgedeckt sein...die gehen gern auf Wanderschaft.

    Hab mich da selbst die Tage erst schlau gemacht u. hier im Forum schlau machen lassen;), von Maggi kam noch der Hinweis, dass die Tiere wegen ihrer Häutung härteres Wasser benötigen.

    Bei den Schnecken kann man glaub ich nix falsch machen.


    Bzgl. eures Fischbesatzes hättet ihr natürlich auch die Möglichkeit diese, genau wie ich aktuell, online zu bestellen.

    Ihr solltet dann aber schon in etwa wissen, welche Fische ihr wollt. Einige Online-Händler bieten auch Bilder der jeweiligen Tiere an, sowie einige Hälterungsbedingungen.

    Bei anderen gibts eine Stockliste, wie z.B. bei TropicWater wo ich bestellt habe. Da stehen die Arten drauf, die derzeit im Angebot sind, meistens ohne Bilder. Man kopiert sich da am besten den Namen u. googelt danach.

    Ihr könnt euch das ja mal ansehen. Was ihr dabei auf jeden Fall einplanen müsst: Bei den meisten Online-Händlern fallen 25€ Versandkosten/Transport-Box an.


    Ich empfehle euch auf jeden Fall, dass ihr, vor eurer Bestellung!!, hier im Forum nachfragt, ob jemand (u. welche) Erfahrungen mit dem Onlineshop hat.

    Mir wurden hier z.B. TropicWater, Garnelio u. Fish go home genannt.


    Ansonsten...RESPEKT, dass ihr euch da an unsere Ratschläge in Sachen Einfahrzeit gehalten habt:thumbup::thumbup: Und auch wenn die Zeit ohne Fische bisher gaaaanz lang war, schaden tuts auf keinen Fall!

  • Hallo,

    ja es ist natürlich relativ lang weil man am liebsten gleich nach 2 Wochen Fische und Co. im Becken gehabt hätte. :-D

    Aber es wäre halt wirklich nicht vernünftig für unsere neuen Freunde gewesen auf den letzten Drücker am Tag vor der Schließung noch zum nächsten großen Gartencenter o.Ä. zu fahren und einfach irgendwelche Tiere zu holen.

    Also lieber wirklich gut eingefahren und gut vorbereitet.


    Das mit dem Onlineversand haben wir auch schon überlegt. Man weiß ja nach wie vor nicht wie lange das so weiter geht 🙄.

    Habt ihr da auch mit der Seite “Interaquaristik“ Erfahrungen?


    Zu den Garnelen. Wir haben zwar eine Abdeckung auf dem Becken, aber nicht komplett ohne Öffnung. Jeweils links und rechts haben wir Öffnungen für die Schläuche des Außenfilters (siehe Fotos). Durch die würden sie wohl trotzdem abhauen oder?

    Kann man das irgendwie “Garnelensicher“ machen? Ein paar Garnelen würden uns schon reizen. :-)  Maggi hast du da vielleicht Tips?


    Wegen der Auswahl der Fische bzw. Bewohner.

    Wir hätten uns an sich gerne eben ein paar Schnecken geholt, evtl. Garnelen wenn möglich. Eine Art von kleinen Schwarmfischen (Salmler,...?) eine Art von Fischen die eher am Boden unterwegs sind (Panzerwelse o.Ä?)

    Und eine hübsche Art von Fischen die ein klein wenig größer sind (im Verhältnis zum Becken natürlich) bei dem vielleicht ein Pärchen möglich ist, oder eine kleine Gruppe und eventuell mit viel Glück und wenn sie sich wohl fühlen Nachwuchs in Maßen nicht in Massen kommt. 😁


    Habt ihr Tipps für uns welche Fische in Kombination hier möglich wären?


    Und wenn es dann ist soweit ist dann macht es höchst wahrscheinlich Sinn nicht alle gleichzeitig ins Becken zu holen. Mit welchen sollte man am besten beginnen? Wie viel zeitlichen Abstand lassen bis die nächsten Bewohner einziehen dürfen?


    Viele, viele Fragen aufgrund der vielen Zeit momentan 🙈


    Danke schonmal, bleibt gesund 😊

  • Mahlzeit:)


    Also die Öffnung könnte man z.B. mit einem passend geschnittenen Stück Filterschwamm verschließen.

    Wichtig ist auch, dass die Filteransaugung garnelensicher ausgeführt ist, nicht, dass die Tiere da fest- od. gar mitgesaugt werden.
    Ansonsten können da sicherlich andere Forianer weiterhelfen. Da mein Becken offen ist u. bleibt, sind die kein Thema mehr für mich.

    Auch dazu gibts diverse Online-Anbieter, z.B. garnelio.de

    Und wie bereits erwähnt, mit Schnecken, gibts z.B. auch bei garnelio, holt ihr euch gute Algen- u. Restevertilger ins Becken. Hier gibts aber auch unangenehme Arten, also vorher informieren.


    Was die Fische angeht, sofern eure Wasserwerte da im "Normbereich" liegen, also PH-Wert um 7, lieber Richtung 6,5, KH u. GH nicht allzu hoch, also eher weicheres Wasser, steht euch da so ziemlich alles an Zierfischen zur Verfügung. Auch würde ich da auf Nachzuchten achten, die sind unser Leitungswasser gewöhnt.

    Ein paar Panzerwelse, damit sind mal min. 6-8 Stück gemeint, je mehr umso besser, für den Boden. Für den mittleren Bereich einen Schwarm Salmler, auch hier min. 10-15 Stück. Evtl. noch was zum Beleben der oberen Wasserschichten, auch hier gibts einige Möglichkeiten, z.B. Spritzsalmler od. Rotaugen-Moenkhausia.

    Evtl. noch 1-2 Paare Zwergbuntbarsche, da kann es auch mal Nachwuchs geben.


    Wenn euer Becken richtig eingefahren ist, ihr ab und an mal die Filterbakterien gefüttert habt, die also etwas Wasserbelastung gewöhnt sind, spricht eigentlich nichts gegen ein gemeinsames Einsetzen.

    Hat sogar den Vorteil, dass es nur einmal Eingewöhnungs-Stress für alle Fische gibt.

    Solltet ihr die Fische trotzdem nacheinander einsetzen wollen, würde ich die Zwergbuntbarsche, da revierbildent, als letzte Art einsetzen... die anderen Fische kennen sich dann bereits im Becken aus u. können ggf. in ein Versteck flüchten.


    Ihr könnt euch ja mal ein paar Fische aussuchen u. die Namen hier posten. Es kommt dann bestimmt die eine od. andere Antwort dazu.