Aquarium Glaser Newsletter 22. Mai 2015 (22/2015)



  • Xiphophorus variatus Rio Pantepec



    Wir können erstmals eine weitere, sehr interessante Wildform von Lebendgebärenden in kleiner Stückzahl anbieten. Der Stamm dieses Papageienkärpflings wurde ursprünglich im Rio Pantepec in Mexiko (Bundesstaat Veracruz) gesammelt. Er zeigt sich farblich arttypisch variabel, aber sehr auffällig sind die senkrechten Streifen der Männchen. Der Schwanzstiel kann verschieden gemustert sein, es gibt auch Exemplare mit Halbmond oder sogar Moon Complete. Ebenfalls variabel ist die Anzahl der auffälligen Flecken in der Schwanzflosse.



    Selbstverständlich kann diese Wildform farblich nicht mit Hochzuchtplatys mithalten. Für die Freunde lebendgebärender Zahnkarpfen ist er aber eine willkommene Bereicherung. Man sollte diese Lokalvariante rein weiterzüchten und nicht mit anderen Platys kreuzen.



    Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 442985 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern. Nur in begrenzter Stückzahl lieferbar!



    Text & Photos: Frank Schäfer




    Corydoras: Top-Raritäten aus Kolumbien


    Aus derm Rio Vaupes in Kolumbien haben wir eine Mustersendung (jeweils nur ein Exemplar) der dort vorkommenden Corydoras-Arten erhalten. Es handelt sich bei einigen davon um echte Raritäten, andere sind hingegen besser bekannt.



    Zu den gut bekannten und wenig spektakulären Arten gehört Corydoras osteocarus. Die Art ist unverwechselbar. C. osteocarus wird etwa 5 cm lang.



    Corydoras sp. CW 49 ist eine besonders schöne Farbvariante des inzwischen etwas häufiger importierten Corydoras sp. CW 51. Dieser Art erreicht etwa 6 cm Länge.



    An Corydoras davidsandsi erinnert Corydoras sp. CW 107. Wir halten ihn für artgleich mit Corydoras sp. CW 91.



    Der Langschnäuzer zu Corydoras sp. CW 107 ist Corydoras sp. CW 106, der wiederum artgleich mit Corydoras sp. CW 89 sein dürfte.



    Corydoras evelynae ist eine der meist gesuchten Corydoras-Arten. Ihr Vorkommen in Kolumbien ist durch die Arbeit von Mojica et al. (2005): Peces de la Cuenca del Rio Amazonas en Colombia: Región de Leticia. Bioto Combiana 6 (2): 191-210 bestätigt worden. Ursprünglich wurde sie aus dem Oberlauf des Amazonas in Brasilien beschrieben.




    Der sensationellste Panzerwels ist aber sicher eine Art, die sehr an C. fowleri, C. coriatae und C. semiaquilus aus Peru erinnert. Mojica et al. listen C. semiaquilus für Kolumbien. Allerdings ist unser Tier farblich doch sehr deutlich vom "Black Peru" unterschieden, der bislang als C. semiaquilus identifiziert wurde. Hier ist wohl noch viel Forschungsarbeit nötig.


    Leider sind alle diese Panzerwelse sehr teuer und werden darum wohl in absehbarer Zeit nicht in größerer Stückzahl im Handel erscheinen. Aber es ist ja auch so sehr schön zu wissen, dass es sie gibt.


    Text & Photos: Frank Schäfer






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  • Europäischer Bitterling - Rhodeus amarus



    Der einheimische Bitterling ist ein kleiner, 6-8 cm lang werdender Karpfenfisch. Er ist berühmt geworden, weil er als Parasit seine Eier in die Kiemenöffnungen lebender Muscheln legt. Das damit verbundene Verhalten ist extrem spannend und macht den Bitterling zu einem idealen Aquarien- und Gartenteichfisch.



    Sämtliche Bitterlingsarten (es gibt etwa 40 verschiedene) pflanzen sich wie die in Deutschland heimische Art fort, sie kommen in Asien vor. Tatsächlich ist Rhodeus amarus auch gar keine heimische Art, sondern eine so genannte invasive Art. Bitterlinge kamen erst zwischen 1150 und 1560 in Mitteleuropa vor, sie wurden mit Speisekarpfen versehentlich importiert und überlebten in der Umgebung der künstlichen Karpfenteiche. Dann starb der Bitterling in Folge der "kleinen Eiszeit" bei uns wieder aus und kehrte erst gegen Ende des 18ten Jahrhunderts zurück - wieder in Gefolgschaft des Karpfens. In den 1960er bis 1980er Jahren erlebte der Bitterling einen schweren Bestandsrückgang, was, wie man glaubte, an der allgemeinen Umweltverschutzung lag. Heute vermutet man eher, dass es die kalten Frühjahre dieser Periode waren, die dem Bitterling so schwer zusetzten.



    Somit ist es nicht nur unnötig, sondern sogar schädlich, den Bitterling in Bezug auf Artenschutzprogramme in Mitteleuropa zu berücksichtigen.



    Aber dennoch ist der Bitterling mit seinen herrlichen Laichfarben ein perfekter Aquarienfisch. Das Aquarium braucht für diesen "Kaltwasserfisch" nicht beheizt zu werden. Aber es werden problemlos Temperaturen bis 26°C vertragen. Zur Zucht braucht man Muscheln. Die Art der Muschel ist den Bitterlingen egal, sie nehmen an, was da ist. Muscheln sind auf die Dauer schwer im Aquarium zu pflegen, sie verhungern hier meist auf lange Sicht, weil das Angebot an mikroskopisch kleinen Lebewesen, die die Muscheln als Nahrung brauchen, zu gering ist. Nach dem Ablaichen der Bitterlinge darf man aber Muscheln niemals in die freie Natur aussetzen, denn im Handel befinden sich auch zahlreiche ausländische Muschelarten, die in unserer heimischen Natur schweren Schaden anrichten können.



    Generell gilt für alle Tiere und Pflanzen aus dem Zoofachhandel: niemals und unter keinen Umständen dürfen sie in die Natur ausgesetzt werden! Sie stammen aus Zuchtbetrieben und wurden speziell für die Pflege im Aquarium und im Gartenteich gezüchtet. In der freien Natur haben sie nichts zu suchen!


    Für unsere Kunden: der Bitterling hat Code 802303 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.


    Text & Photos: Frank Schäfer



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  • Glyptoperichthys joselimaianus



    L-Nummern sind für viele Menschen zum Synonym für Harnischwelse geworden. Dabei wurden sie erst 1988 erfunden! Eigentlich gelten L-Nummern nur für Welsarten, die wissenschaftlich noch unbestimmt sind. Die allererste L-Nummer, also L1 (oder L001, obwohl anfangs noch niemand ahnte, dass es einmal dreistellige L-Nummern geben würde) wurde für einen hübschen Pleco vergeben, den wir heute als Glyptoperichthys joselimaianus kennen.



    Einst waren diese Fische teuer, doch das ist längst Vergangenheit, denn sie werden in riesiger Stückzahl in Südostasien nachgezüchtet. Glyptoperichthys joselimaianus kann 25-30 cm lang werden. In Asien werden große Exemplare selbstverständlich auch gegessen, bei uns bevorzugt man aber die Pflege in großen Aquarien. Glyptoperichthys joselimaianus ist ein friedlicher Fisch und ausgezeichneter Algenfresser.


    Für unsere Kunden: Die Tiere haben Code 26480-L001 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.



    Text & Photos: Frank Schäfer



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